Das Geheimnis mangelnder Motivation bei der Arbeit

Julia Martins – FotoJulia Martins21. September 202112 Minuten Lesezeit
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Zusammenfassung

Motivierte Menschen sind bei der Arbeit zufriedener und produktiver. Um Ihre Motivation zu steigern, brauchen Sie keinen Motivationspodcast zu hören – stattdessen benötigen Sie Klarheit. Wenn Sie die Auswirkungen Ihrer Arbeit verstehen, sind Sie motivierter und bereit, die Aufgaben zu erledigen. In diesem Artikel finden Sie Tipps zur Steigerung der Motivation: zehn Tipps für Teammitglieder und fünf Tipps für Führungskräfte.

Arbeit kann unglaublich anstrengend sein, wenn man sich nicht motiviert fühlt. Es fühlt sich oft an, als würde man durch Schlamm waten, selbst bei der Bearbeitung von Aufgaben, die man eigentlich beherrscht.

Aber hier ein Geheimnis: Sie sind nicht wirklich unmotiviert. Was Ihnen fehlt, ist Klarheit – Klarheit darüber, warum Ihre Arbeit wichtig ist, welche Rolle Ihre Aufgabe im Gesamtkonzept der Arbeit Ihres Teams spielt und wie Sie zum Erreichen der allgemeinen Unternehmenszielen beitragen. Wenn Sie nicht wissen, warum Ihre Arbeit wichtig ist, werden Sie sich auch nicht zu Höchstleistungen motiviert fühlen.

Das Wichtigste vorweg: Es kommt auf die von Ihnen genutzten Tools an

Was haben Tools mit Motivation zu tun?

Gut, dass Sie fragen.

Mangelnde Klarheit ist der Hauptgrund für Ihre mangelnde Motivation. Unseren Untersuchungen zufolge haben nur 26 % der Beschäftigten ein klares Verständnis davon, wie ihre Arbeit mit den Unternehmenszielen zusammenhängt. Dieser Mangel an Klarheit entsteht, weil Sie nicht ohne Weiteres erkennen können, warum Ihre Arbeit wichtig ist. Ihrem Team fehlt ein Tool zur Zielverfolgung.

Klassische Zielverfolgung

Die klassische Nachverfolgung von Zielen erfolgt in Form von Präsentationen, Tabellen oder E-Mails. In der Regel verbringen Teams zu Beginn des Jahres mehrere Tage bis Wochen damit, Ziele festzulegen. Die Präsentationsfolien sind wunderschön, die Tabellenkalkulation ist makellos – und dann werden diese Ziele erst am Ende des Jahres wieder aufgegriffen.

Ihre Ziele sind nicht nur von Ihrer täglichen Arbeit abgekoppelt; Ihr Team hat auch keine Vorstellung davon, worauf es hinarbeitet. Was Sie brauchen, ist eine klare Verbindung zwischen Ihren Zielen und der täglichen Arbeit, die Ihr Team leistet, um sie zu erreichen.

Die Nachverfolgung von Zielen steigert die Motivation

Die Trennung zwischen Ihren Zielen und der Arbeit, mit der sie erreicht werden sollen, kann zu einem Motivationsverlust Ihres Teams führen. Die Mitarbeiter verstehen nicht, warum ihre Aufgaben wichtig sind und auf welche Vorhaben sie hinarbeiten.

Work Management Tools wie Asana sind darauf ausgelegt, dieses Problem zu lösen. Sie arbeiten nicht mehr isoliert voneinander, getrennt von Ihrem Team und den übrigen Informationen Ihrer Abteilung; stattdessen befindet sich alles an einem Ort. Mit Tools, die der Nachverfolgung von Zielen dienen, schaffen Sie eine direkte Verbindung zwischen Ihrer täglichen Arbeit und den Zielen, die diese Arbeit unterstützt. Ihr gesamtes Team erhält einen klaren Überblick darüber, wie seine Aufgaben zu größeren Vorhaben beitragen und wie diese Vorhaben zu übergeordneten Team- und Unternehmenszielen führen.

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Mythen und Missverständnisse über Motivation

Es gibt viele Mythen und Missverständnisse über Motivation. Werfen wir einen Blick auf die drei häufigsten – und darauf, was hinter den Kulissen wirklich mit unserer Motivation passiert.

Wie Motivation funktioniert

Mythos: Wenn ich erst einmal motiviert bin, wird es mir leichter fallen, eine Aufgabe in Angriff zu nehmen.

Wirklichkeit: Zu oft verwechseln wir Motivation mit dem Flow-Zustand – dem mühelosen Gefühl maximaler Konzentration. Motivation kommt jedoch nicht unbedingt ohne jegliche Anstrengung aus. Vielmehr definiert das amerikanische Wörterbuch Merriam Webster Motivation als „den Zustand des Bestrebens, zu handeln oder zu arbeiten“.

Um motiviert zu sein, muss man sich nicht im Flow befinden. Motivation ist das Gefühl, dass Sie nichts daran hindert, Ihre Arbeit zu beginnen und Ihre Ziele zu erreichen. Der Anfang ist oft das Schwierigste, und das ist auch nicht schlimm. Wenn Sie einen Grund haben, mit der Arbeit zu beginnen, und wenn Sie verstehen, warum sie wichtig ist, sind Sie bereit zum Loslegen.

Was Sie antreibt

Mythos: Um motiviert zu sein, müssen Sie herausfinden, was Sie antreibt, und sich darauf konzentrieren. Fokussieren Sie sich darauf, diese Art von Arbeit zu machen oder einen Job in dieser Branche zu bekommen.

Wirklichkeit: Einen Job zu finden, der einen persönlich erfüllt, ist unglaublich wertvoll. Aber selbst wenn Sie einen solchen Job finden, wird nicht jeder Tag erfüllend sein. Es wird einige Tage geben, die eher administrativen Charakter haben, einige Projekte, die Sie nicht mögen, und einige Monate, die sich einfach fad anfühlen. Das bedeutet nicht, dass Sie Ihren Antrieb verloren haben – es bedeutet nur, dass Sie ein normaler Mensch sind.

Wenn Ihnen klar ist, warum Ihre Arbeit wichtig ist, können Sie auch dann motiviert bleiben, wenn Sie an einem Tag von Ihrer Arbeit mal nicht so begeistert sind. Wenn Sie verstehen, wie Ihre Arbeit mit dem großen Ganzen zusammenhängt, können Sie Ihre Motivation auch an schwierigen Tagen aufrechterhalten, weil Sie immer den Kontext und die Klarheit darüber haben, warum dieses Anliegen wichtig ist.

Positive und negative Motivation

Mythos: Positive Motivation und negative Motivation sind zwei verschiedene Dinge. Negative Motivation, die durch Angst verursacht wird, führt auf Dauer zu Problemen.

Wirklichkeit: Ja, Motivation wird in zwei Kategorien unterteilt – aber diese beiden Kategorien sind nicht „positiv“ und „negativ“, sondern intrinsisch und extrinsisch. Intrinsische Motivation ist Motivation, die von innen kommt und von inneren Wünschen angetrieben wird. Extrinsische Motivation ist ergebnisorientiert: Sie wollen Ihre Arbeit erledigen, um etwas zu erreichen oder eine Bestrafung zu vermeiden.

Intrinsische Motivation ist eine großartige Möglichkeit, Sie selbst und Ihr Team zu motivieren, insbesondere auf lange Sicht. Bei dieser Art von Motivation stehen persönliche Zufriedenheit, Neugierde und Begeisterung im Vordergrund. Wenn Sie intrinsisch motiviert sind, lassen Sie sich nicht so sehr von den Handlungen Ihrer Mitmenschen beeinflussen; Sie konzentrieren sich mehr darauf, etwas für sich selbst zu erreichen.

Man muss dazu aber auch sagen, dass die extrinsische Motivation ebenfalls ihre Vorteile hat. Vor allem als frischgebackene Führungskraft ist es wichtig zu wissen, wann Sie extrinsische Motivation und Belohnungen anbieten sollten. Es macht zum Beispiel Sinn, den Mitgliedern Ihres Teams zu helfen, ihre eigene intrinsische Motivation zu entwickeln, um ihre beruflichen Ziele zu erreichen. Extrinsische Belohnungen wie Gruppenanerkennung oder öffentliche Dankesworte können den Teammitgliedern jedoch das Gefühl geben, dass sie sich in die richtige Richtung bewegen – insbesondere, wenn Sie diese extrinsischen Motivatoren zu Beginn eines Projekts einsetzen.

Lesenswert: Was ist intrinsische Motivation und wie funktioniert sie?

10 Tipps für mehr Motivation

Ob Sie nun eines von mehreren Teammitgliedern oder eine Führungskraft sind – mit diesen 10 Tipps können Sie Ihre persönliche Motivation steigern.

1. Verknüpfen Sie Ihre Arbeit mit Zielen

Was ist das Wichtigste, was Sie tun können, um bei der Arbeit motiviert zu sein? Sie können verstehen, warum Ihre Arbeit wichtig ist. Dazu müssen Sie eine klarere Verbindung zwischen Ihrer täglichen Arbeit und den übergeordneten Zielen Ihres Teams und Ihres Unternehmens herstellen. Wenn Sie verstehen, wie Ihre tägliche Arbeit zu größeren Vorhaben beiträgt, werden Sie oft den Grundstein für die Art von Motivation legen, die Sie brauchen, um gute Arbeit zu leisten.

Für manche Teams ist dies einfacher, für andere schwieriger. Im Vertriebsteam gibt es zum Beispiel eine direkte Verbindung zwischen der Arbeit der Teammitglieder und den übergeordneten Umsatzzielen des Unternehmens. Für einige Teams ist es jedoch nicht so leicht, diese Verbindung herzustellen – hier kommen Tools zur Nachverfolgung von Zielen ins Spiel.

Stellen Sie sich vor, dass Sie im Helpdesk eines großen Unternehmens arbeiten. Ihre Hauptaufgabe besteht jeden Tag darin, Anfragen zu beantworten und Kunden zu helfen. Oberflächlich betrachtet scheint diese Aufgabe nichts mit den größeren Unternehmenszielen zu tun zu haben – aber in Wirklichkeit spielt sie eine wichtige Rolle. Ihre kurzen Reaktionszeiten bei der Beantwortung von Kundenanfragen tragen direkt zur Kundenzufriedenheit bei, die das Business-Team anhand eines Net Promoter Score (NPS) nachverfolgt.

Mit einem Tool zur Nachverfolgung von Zielen können Sie die Verbindung zwischen Ihrer täglichen Arbeit und solchen übergeordneten Unternehmenszielen herstellen.

2. Setzen Sie verschiedene Arten von Zielen

Es ist wichtig, sich Ziele zu setzen; aber ein einziges Ziel reicht nicht aus. Um motiviert zu bleiben, sollten Sie sich eine Vielzahl von Zielen setzen. Es ist nicht nur wichtig, sich Ziele für verschiedene Lebensbereiche zu setzen, sondern auch Ziele, die unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen.

Sie könnten sich zum Beispiel das langfristige Ziel setzen, in drei Jahren hunderttausend Follower in den sozialen Medien zu haben. Um dieses Endziel zu erreichen, müssen Sie sich aber auch kurzfristige Ziele setzen, die als Sprungbretter dienen. Das könnte folgendermaßen aussehen:

Großes Ziel: In drei Jahren 100.000 Follower in den sozialen Medien (Instagram und Twitter) haben.

Kurzfristige Zwischenziele:

  • Sechs verschiedene Arten von Posts über einen Zeitraum von zwei Monaten testen, um herauszufinden, welche davon die größte Aufmerksamkeit erzielen.

  • Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres ein Programm entwickeln, bei dem die Mitarbeiter Beiträge miteinander teilen können.

  • Innerhalb der nächsten 12 Monate Partnerschaften mit 10 Influencern in unserem Bereich aufbauen.

Ganz gleich, welche Art von Ziel Sie sich setzen: Achten Sie darauf, dass es sich um SMART-Ziele handelt, d. h. spezifische, messbare, ausführbare, realistische und terminierte Ziele. Für geschäftliche Ziele können Sie auch eine Zielmethodik wie KPIs oder OKRs verwenden, um zu messen, wie Sie sich Ihrem Endergebnis nähern.

3. Reduzieren Sie Arbeit rund um die Arbeit

Tätigkeiten wie die Suche nach Dokumenten, das Einholen von Genehmigungen, die Teilnahme an Statusbesprechungen oder das Wechseln zwischen verschiedenen Anwendungen werden als Arbeit rund um die Arbeit bezeichnet. Arbeit rund um die Arbeit ist ein deutliches Motivationshindernis. Viele dieser manuellen, monotonen Aufgaben fühlen sich unnötig an – weil sie tatsächlich unnötig sind. Unseren Untersuchungen zufolge verbringen Wissensarbeiter 13 % ihrer Zeit mit Arbeit, die bereits erledigt ist. Insgesamt verbringen wir über die Hälfte unserer Arbeitszeit (60 %) mit Arbeit rund um die Arbeit.

Das muss nicht so sein. Wenn Sie die Arbeit rund um die Arbeit reduzieren, bleibt Ihnen mehr Zeit für qualifizierte, strategische und wirkungsvolle Arbeit. Das bedeutet nicht, dass Sie mehr arbeiten müssen – Sie haben einfach mehr Zeit für die Arbeit, die für Sie und Ihr Team wichtig ist.

Die beste Möglichkeit, Arbeit rund um die Arbeit zu reduzieren, ist die Zentralisierung Ihrer Informationen in einer einzigen App. Statt bis zu 25 Mal pro Tag zwischen 10 verschiedenen Apps zu wechseln, können Sie durch die Zentralisierung der Informationen leichter auf einen Blick erkennen, wer was bis wann erledigt.

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4. Erfassen Sie Ihre Aufgaben

Es ist schwer, sich zu motivieren, wenn man nicht genau weiß, was man zu tun hat. Um erfolgreich zu sein, müssen Sie Ihre täglichen Aufgaben kennen. Und es reicht nicht aus, diese Dinge im Kopf zu behalten – um Ihr Leben zu entrümpeln, sollten Sie all Ihre Aufgaben in einem To-do-Listen-Tool ablegen.

Das ist ein Schlüsselelement der Getting Things Done-Methode (GTD) von David Allen. Bei der GTD-Methode geht es darum, Ihre Arbeit in einem externen Tool zu speichern, damit Sie weniger Zeit darüber nachdenken müssen, was Sie zu tun haben, und mehr Zeit zur Verfügung haben, um Ihre Arbeit zu erledigen. Mehr Informationen dazu gibt es in unserem Artikel darüber, wie Sie die Getting Things Done-Methode (GTD) in 5 einfachen Schritten meistern.

Lesenswert: 15 Geheimtipps für die Erstellung einer To-do-Liste, die tatsächlich funktioniert

5. Beseitigen Sie Multitasking

Leider ist der Mensch nicht multitaskingfähig. Wenn wir denken, dass wir Multitasking betreiben, wechseln wir in Wirklichkeit blitzschnell zwischen zwei Aufgaben hin und her. Diese ständigen Wechsel haben ihren Preis: erhöhte Erschöpfung, geringere Produktivität und versäumte Arbeit.

Viele von uns machen Multitasking, wenn sie sich unmotiviert fühlen. Dann haben wir das Gefühl, viel zu tun – auch wenn diese Arbeit nicht so sinnvoll ist. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf eine Sache auf einmal. So richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf ein Ziel und nutzen Ihre Motivation, um hochwirksame Arbeit zu erledigen.

6. Hören Sie auf zu prokrastinieren

Wir alle haben schon einmal etwas aufgeschoben – aber Prokrastination ist kein Zeichen von Faulheit. Genau wie Motivation ist auch Prokrastination die Folge eines Mangels an Klarheit bei der Arbeit. Aber es gibt einige Möglichkeiten, Prokrastination zu bekämpfen und Ihre Motivation neu zu entfachen:

  • Unterteilen Sie Ihre Arbeit in kleinere Aufgaben. Prokrastination ist eine Form von Zeitinkonsistenz, bei der sofortige Aufgaben scheinbar mehr Befriedigung bieten als langfristige Ziele. Ein gutes Mittel dagegen ist, die Arbeit in kleinere Aufgaben aufzuteilen, die Sie schnell erledigen können. Auf diese Weise haben Sie jedes Mal ein gutes Gefühl, wenn Sie eine Aufgabe erledigen, und arbeiten gleichzeitig an Ihrem größeren Vorhaben.

  • Klären Sie Ihre Prioritäten. Manchmal fehlt es uns an Motivation und wir fangen an zu prokrastinieren, weil wir eine Menge zu tun haben und nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Wenn Sie sich über Ihre Prioritäten im Klaren sind, können Sie sich auf die wichtigste Aufgabe konzentrieren und die Arbeit erledigen, die den größten Nutzen bringt.

  • Setzen Sie klare Fristen. Das Parkinsonsche Gesetz besagt, dass sich die Arbeit ausdehnt und alle verfügbare Zeit in Anspruch nimmt. Ohne klare Fristen ist man weniger motiviert und neigt eher dazu, die Arbeit aufzuschieben, weil noch nichts fällig ist. Stellen Sie sicher, dass Sie klare Fristen haben, um diese Tendenz zu verringern und dem Parkinsonschen Gesetz entgegenzuwirken.

Lesenswert: Das Geheimnis, mit dem Sie dem Prokrastinieren ein Ende bereiten können

7. Arbeiten Sie im Flow-Zustand

Der Flow-Zustand wird oft mit Motivation verwechselt. Wenn Sie im Flow sind, geht Ihnen die Arbeit so leicht von der Hand, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Diese Mühelosigkeit ist der Grund, warum die Menschen bei „Motivation“ an den Flow-Zustand denken – wenn Dinge mühelos sind, brauchen Sie sich nicht zu motivieren, um loszulegen.

Aber weder Motivation noch der Flow-Zustand erleichtern den Einstieg – sie machen es nur einfacher, weiterzumachen, wenn man schon angefangen hat. Es geht nicht so sehr darum, den Flow-Zustand mühelos zu erreichen, sondern eher darum sicherzustellen, dass man nicht aus dem Flow-Zustand herausgerissen wird, wenn man einmal drin ist.

Schalten Sie dazu Benachrichtigungen aus und nutzen Sie „Bitte nicht stören“-Funktionen, um sicherzustellen, dass Sie sich auf Ihre Aufgaben konzentrieren können. Klären Sie, welche Kommunikation live sein sollte – wann Sie also in Echtzeit antworten müssen – und welche asynchron. Asynchrone Kommunikation passt gut zum Flow-Status, da Sie antworten können, wenn Sie aus dem Flow heraus sind, und sich trotzdem noch rechtzeitig bei Ihrem Team zurückmelden.

8. Probieren Sie Zeitmanagement aus

Zeitmanagement macht es einfacher, Prioritäten bei der Arbeit zu setzen – und stellt sicher, dass Sie die richtige Arbeit zur richtigen Zeit erledigen. Mit Hilfe von Zeitmanagement-Strategien können Sie nicht nur Ablenkungen vermeiden, sondern sich auch besser auf Ihre Arbeit konzentrieren, da Sie sich darauf einstellen, eine bestimmte Menge an Arbeit in einer bestimmten Zeit zu erledigen.

Wenn Sie sich noch nie mit Zeitmanagement beschäftigt haben, probieren Sie eine der folgenden Möglichkeiten aus:

  • Time Blocking: Time Blocking ist eine Zeitmanagementtechnik, bei der Sie jeden Teil Ihres Tages planen. Indem Sie Ihre Aufgaben physisch in Ihren Kalender eintragen, können Sie ähnliche Aufgaben in konzentrierte Zeitblöcke gruppieren und sicherstellen, dass Sie sich im Laufe des Tages an Ihre To-dos halten.

  • Das Pareto-Prinzip: Das Pareto-Prinzip, auch bekannt als 80/20-Regel, besagt, dass 80 % der Ergebnisse aus 20 % der Handlungen entstehen. Die Anwendung dieses Prinzips hilft Ihnen dabei, die Arbeit zu identifizieren, die Sie als Erstes erledigen müssen, damit Sie das Beste aus jedem Tag herausholen.

  • Die Pomodoro-Technik: Die Pomodoro-Technik ist eine Zeitmanagement-Strategie, bei der Sie Ihre Arbeit in 25-minütige Arbeitsblöcke mit fünfminütigen Pausen dazwischen einteilen. Die kurzen Zeitabschnitte erhöhen die Konzentration und die Produktivität und geben Ihnen gleichzeitig etwas Zeit zum Entspannen zwischen den Sprints.

  • Timeboxing: Eine Timebox bezeichnet das Ziel, eine bestimmte Aufgabe innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zu erledigen. Timeboxing sorgt dafür, dass sich Aufgaben nicht ausdehnen, und verhindert Prokrastination.

Lesenswert: 18 Tipps, Strategien und schnelle Lösungen für das Zeitmanagement, um Bestleistungen zu erbringen

9. Entwickeln Sie Ihre Fähigkeiten

Nichts ist so demotivierend wie Stagnation. Wenn Sie in Ihre berufliche Entwicklung investieren, können Sie Ihre Motivation langfristig steigern. Ähnlich wie bei der Festlegung eines langfristigen Ziels kann die Arbeit an groß angelegten Vorhaben eine Perspektive schaffen und Ihnen helfen, zu verstehen, wo Sie hinwollen.

Sie entscheiden selbst, welche Art von Fähigkeiten Sie aufbauen möchten. Lesen Sie dazu unsere Artikel über den Aufbau von Projektmanagement-Fähigkeiten, die Entwicklung von Team-Management-Fähigkeiten und die Verbesserung Ihrer Führungsqualitäten.

10. Passen Sie auf sich auf

Es ist schwer, motiviert zu sein, wenn man sich nicht gut fühlt. Bevor Sie sich in die Arbeit stürzen, sollten Sie sich um sich selbst und Ihre Psyche kümmern.

Unterschiedliche Menschen brauchen unterschiedliche Strategien, aber stellen Sie sicher, dass Sie:

  • Genug schlafen

  • Stress reduzieren

  • Sport treiben

  • Sich gesund ernähren

  • Außerhalb der Arbeit Dinge tun, die Ihnen Spaß machen

  • Achtsamkeit praktizieren

  • Sich von Ihrem Netzwerk unterstützen lassen

5 Motivationsstrategien für Manager

Als Teamleiter haben Sie viele Möglichkeiten, Blockaden zu lösen und Ihre Teammitglieder zu unterstützen. Probieren Sie diese fünf Strategien aus, damit sich Ihre Teammitglieder motiviert und eingebunden fühlen:

1. Unterscheiden Sie zwischen individuellen Zielen und Teamzielen

Jedes einzelne Teammitglied kann seine Arbeit mit Zielen verknüpfen, aber als Teamleiter haben Sie die Möglichkeit, diese Klarheit auf eine höhere Ebene zu bringen. Ermutigen Sie Ihre Teammitglieder, Fragen über die Ziele zu stellen, zu denen ihre Arbeit beiträgt. Stellen Sie außerdem sicher, dass die von Ihnen verwendeten Tools eine klare Verbindung zwischen den Projekten, an denen Ihr Team arbeitet, und den angestrebten Zielen herstellen.

Neben der Verwendung der richtigen Tools zur Nachverfolgung von Zielen sollten Sie sicherstellen, dass jedes Teammitglied mindestens einen Key Performance Indicator (KPI) hat, um den eigenen Fortschritt zu verfolgen. Weisen Sie jedem einzelnen Teammitglied mindestens einen KPI zu, damit sie wissen, wie ihre individuelle Arbeit zu den übergeordneten Teamzielen beiträgt.

2. Unterscheiden Sie zwischen Effizienz und Effektivität

Effizienz bedeutet, Dinge richtig zu tun, während Effektivität bedeutet, das Richtige zu tun. Die besten Teams sind sowohl effizient als auch effektiv – aber die Unterscheidung zwischen den zwei Aspekten ist wichtig für die Motivation Ihrer Teammitglieder.

Es kann für Teammitglieder demotivierend sein, an Dingen zu arbeiten, die sie nicht für effektiv halten. Machen Sie deutlich, wie ihre Arbeit zum Erreichen der Ziele beiträgt, um zu zeigen, dass sie effektiv ist. Versuchen Sie aber auch, den Teammitgliedern die Möglichkeit zu geben, die Fälligkeitsdaten nach Priorität anzupassen. Wenn sich die Teammitglieder darüber im Klaren sind, wie ihre harte Arbeit mit den übergeordneten Zielen zusammenhängt, können sie besser entscheiden, wie sie ihre Zeit einsetzen, um ihre Effizienz und Effektivität zu maximieren.

Lesenswert: Effizienz vs. Effektivität im Arbeitsalltag: Warum Ihr Team beides benötigt

3. Zeigen Sie regelmäßig Wertschätzung

Zu gutem Teammanagement gehört auch, dass Sie Ihrem Team zeigen, dass Sie seine harte Arbeit zu schätzen wissen. Auch wenn Wertschätzung ein extrinsischer Motivator ist, ist sie ein Schlüsselelement, um die Motivation des Teams zu erhöhen und hoch zu halten.

Loben Sie Ihre Mitarbeiter im Rahmen von Einzelgesprächen und Teambesprechungen, falls Sie das noch nicht tun. Dazu kann es genügen, die gut gemachte Arbeit eines Teammitglieds hervorzuheben. Lassen Sie Teammitglieder auch wissen, wenn ein anderes Teammitglied ihre Arbeit gelobt hat, oder bieten Sie kleine Belohnungen nach einer besonders beeindruckenden Leistung an.

4. Investieren Sie in die Teammoral

Die Moral des Teams hängt direkt mit seiner Zufriedenheit zusammen. Wenn die Teammitglieder zufrieden und engagiert sind, haben sie eine hohe Arbeitsmoral und sind mit größerer Wahrscheinlichkeit motiviert und produktiv. Teams mit niedriger Arbeitsmoral hingegen leiden unter Prokrastination, geringerer Produktivität und höherer Mitarbeiterfluktuation.

Probieren Sie diese drei Tipps aus, um die Teammoral zu verbessern:

  1. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und beteiligen Sie sich an der Arbeit, um zu zeigen, dass Ihnen die Projekte des Teams wichtig sind.

  2. Bauen Sie Vertrauen auf, indem Sie Aufgaben an Ihr Team delegieren und den Teammitgliedern die Freiheit geben, wichtige Entscheidungen zu treffen.

  3. Ermutigen Sie Ihre Teammitglieder, Auszeiten zu nehmen und ihre Freizeit zu genießen – das verringert nicht nur die Gefahr von Burnout, sondern steigert auch die Motivation.

5. Halten Sie Ausschau nach größeren Problemen

Wenn Ihre Teammitglieder nach der Umsetzung der vier erwähnten Strategien immer noch nicht motiviert sind, kann etwas anderes dahinterstecken. Wenn sie bei der Arbeit oder zu Hause eine schwere Zeit haben, kann auch ihre Motivation darunter leiden.

Was können Sie also in solchen Fällen als Führungskraft tun? Zeigen Sie Ihrem Team, dass Sie es unterstützen, und begegnen Sie jeder Situation mit Einfühlungsvermögen und Verständnis. Achten Sie auf Überlastung oder das Hochstaplersyndrom. Oft müssen Sie auf diese Situationen reagieren, wenn sie entstehen – aber Sie können Ihre Teammitglieder auch gut vorbereiten und unterstützen, wenn Sie Ihre Konfliktlösungsfähigkeiten ausbauen.

Lesenswert: Keine Chance dem Burnout in Ihrem Team – Ein Leitfaden für Manager

Mehr erreichen dank Motivation

Sie brauchen keine Neujahrsvorsätze zu verfassen, um sich zu motivieren. Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, warum Ihre Arbeit wichtig ist und wie sie sich in die allgemeinen Unternehmensziele einfügt, wissen Sie, welche Prioritäten Sie setzen müssen und wie Sie anfangen können.

Um einen vollständigen Überblick über alle Ihre Ziele zu erhalten, nutzen Sie eine Zielverfolgungssoftware wie Asana. Verknüpfen Sie Ihre Arbeit mit Ihren Unternehmenszielen – alles an einem Ort.

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