Update: Im neuen Update sind wir näher auf den Unterschied zwischen Burnout und Depression eingegangen sowie die Möglichkeit der Therapie zur Linderung der Burnout-Symptome.
Burnout ist ein Zustand emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung, der durch anhaltende Überlastung entsteht. Die Weltgesundheitsorganisation (auf Englisch) stuft Burnout als berufsbezogenes Phänomen ein, das auf chronischen Stress am Arbeitsplatz zurückzuführen ist.
Typische Anzeichen sind innere Leere, Antriebslosigkeit und körperliche Beschwerden. Wer überlastet ist, arbeitet oft zu hart, zu viel oder zu lange.
Das Burnout-Syndrom kann jeden treffen. Aktuelle Studien zeigen, dass über 70 % der Arbeitnehmer moderate bis hohe Stressniveaus am Arbeitsplatz erleben, und laut dem Burnout Report 2025 berichten 91 % der Befragten von hohem oder extremem Druck im vergangenen Jahr.
Dass strukturelle Maßnahmen tatsächlich helfen können, zeigt das Beispiel von US Oncology Network: Fragmentierte Kommunikation und fehlende Transparenz führten dort zu Engpässen in Projekten. Diese Bedingungen trugen nachweislich zum Burnout im Team bei. Durch den Einsatz von Asana konnten klare Zuständigkeiten geschaffen und Arbeitsabläufe vereinheitlicht werden. Das Ergebnis war eine spürbare Entlastung der Mitarbeitenden. Wenn Sie Ihre Teamstrukturen gezielt verbessern möchten, können Sie mit Asana jetzt loslegen.
Lesenswert: Sie fühlen sich überlastet? Strategien für Sie und Ihre Teams, um wieder ins Gleichgewicht zu kommenBurnout ist nicht gleichbedeutend mit Stress. Je nach Ihrem Persönlichkeitstyp können Sie auch durchaus positiv auf Stress reagieren. Manche Teammitglieder stellen sogar fest, dass sie sich durch kleine Mengen Stress produktiver und motivierter fühlen.
Aber zu viel Druck und Stress kann zu Burnout-Symptomen führen. In diesem Fall ist man durch den Stress so ausgezehrt, dass man, wie der Name schon sagt, ein Ausgebranntsein spürt. Während die Vorteile oder Nachteile von leichtem Stress bei jedem Menschen unterschiedlich sind, ist Burnout im Job in jedem Fall schädlich.
Oftmals wird Depression in Zusammenhang mit Burnout gestellt. Die Begriffe sind jedoch nicht identisch: Burnout bezieht sich auf eingeschränkte Leistungsfähigkeit durch berufliche Belastungen, während Depression eine psychische Störung ist, die durch Traurigkeit, Schlafstörungen und Müdigkeit gekennzeichnet ist.
Die Abgrenzung ist schwer, da sich die Symptome ähneln können. Der entscheidende Unterschied liegt darin, ob Erholung in der Freizeit möglich ist.
Merkmal | Burnout | Depression |
Ursache | Berufliche Überlastung | Vielfältige Auslöser |
Erholung in der Freizeit | Oft möglich | Kaum möglich |
Betroffene Lebensbereiche | Primär Arbeit | Alle Lebensbereiche |
Soziale Interaktionen | Meist intakt | Oft beeinträchtigt |
Wie bei Stress äußern sich auch Burnout-Symptome je nach Person unterschiedlich. Aus diesem Grund fällt, wie bei vielen psychischen Erkrankungen, die Diagnose oft schwer. Auch wenn wir Burnout gemeinhin mit emotionaler Erschöpfung in Verbindung bringen, kann es sich tatsächlich auf alle Lebensbereiche auswirken. Einige typische Burnout-Symptome im Job und darüber hinaus sind:
Zynismus bei der Arbeit
Gereiztheit oder Wut bei der Arbeit
Mangelndes Interesse oder mangelnde Motivation
Gefühle der Hoffnungslosigkeit bei der Arbeit
Energiemangel
Ausgebranntsein
Innere Leere
Körperliche Beschwerden
Antriebslosigkeit
Psychosomatische Beschwerden
Konzentrationsstörungen
Tinnitus
Chronischer Stress
Unregelmäßige Schlafgewohnheiten
Vermindertes Gefühl von Erfolg
Das Gefühl, sich von anderen abkapseln zu müssen
Außer Kontrolle geratene Prokrastination
Eine plötzliche und starke Abneigung gegen Ihren Job
Das Gefühl, nicht in der Lage zu sein, neue Herausforderungen zu bewältigen
Plötzliche, häufige Gesundheitsprobleme, die von Kopfschmerzen, Erkältungen und sexuellen Problemen bis hin zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen oder Suizidgedanken reichen.
So wie es verschiedene Anzeichen von Burnout gibt, so gibt es auch eine Vielzahl von Burnout-Ursachen. Im Allgemeinen führt jede Ursache zu einem zentralen Wendepunkt: nämlich dann, wenn der Stress und der Druck Ihrer Arbeit überhand nehmen oder zu lange andauern.
Insbesondere können Sie Burnout-gefährdet sein, wenn Sie folgende Faktoren auf sich beziehen können:
Wenig bis keinerlei Kontrolle über Ihr Arbeitspensum
Wenig bis gar keine Anerkennung für gut gemachte Arbeit
Unklare berufliche Perspektiven
Unangemessene oder überzogene Erwartungen an Ihre Tätigkeit
Arbeitsumfeld mit hohem Leistungsdruck
Zu viel Arbeit, vor allem, wenn sie dazu führt, dass man weniger Zeit für die Dinge hat, die man außerhalb der Arbeit gerne macht
Die gute Nachricht ist, dass sich durch gute Führung viele der häufigsten Ursachen für Burnout in der Arbeit verhindern oder umkehren lassen. Hier kommen Sie ins Spiel. Das Verständnis von Burnout ist nur ein Teil des Puzzles. Wenn Sie ein Team leiten, können Sie dieses Bewusstsein in die Praxis umsetzen und so für weniger Burnout-Betroffene und weniger Krankschreibungen sorgen.
Die Wahrheit ist, dass Burnout jeden treffen kann. Egal, ob Sie Ihren Job lieben oder nicht, ob Sie im Büro oder von zu Hause arbeiten: Wenn Sie zu viel oder zu lange arbeiten, können Burnout-Symptome auftreten.
Burnout kann in allen Lebensbereichen auftreten, nicht nur im Beruf, auch frischgebackene Eltern und Pflegekräfte berichten häufig davon. Obwohl sich dieser Artikel auf Burnout in der Arbeit konzentriert, helfen einige der Strategien auch im Privatleben.

Leider steigt die Zahl der Burnout-Fälle seit Mai 2020 stetig an, und wir haben jetzt eine kritische Schwelle erreicht. So wie es derzeit aussieht, ist dies sowohl für die Menschen als auch die Unternehmen sehr problematisch, denn eine solche Entwicklung führt zu geringerer Moral, mehr Fehlern und mangelndem Engagement bei der Arbeit.”
Burnout wird nicht über einen einzelnen Schnelltest festgestellt. Entscheidend ist eine sorgfältige Einordnung Ihrer Beschwerden im Gespräch mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer psychotherapeutischen Fachkraft.
Dabei wird geprüft, wie lange die Belastung bereits anhält, wie stark Ihr Alltag eingeschränkt ist und ob sich Ihre Beschwerden vor allem auf die Arbeit beziehen oder auch andere Lebensbereiche betreffen.
Ebenso wichtig ist die Abklärung, ob hinter Erschöpfung, Schlafproblemen oder Konzentrationsschwierigkeiten andere körperliche oder psychische Ursachen stehen könnten. So entsteht ein genaueres Bild davon, welche Unterstützung Sie jetzt brauchen.
Hilfreich ist es, wenn Sie vor dem Termin notieren, welche Veränderungen Sie bei Energie, Schlaf, Stimmung und Leistungsfähigkeit beobachten. Das erleichtert die Einschätzung und hilft dabei, die nächsten Schritte gezielt zu planen.
Auch wenn Sie als Einzelperson unter Burnout leiden, können Sie zwei Schritte unternehmen: die Auswirkungen umkehren und Resilienz aufbauen. Prüfen Sie zunächst anhand der Burnout-Symptome, wie viele davon auf Sie zutreffen, und suchen Sie gegebenenfalls einen Arzt auf.
Der erste Schritt der Behandlung ist das Rückgängigmachen der Auswirkungen. Sobald Sie wieder stabiler sind, sollten Sie Strategien anwenden, die Ihre Widerstandsfähigkeit langfristig stärken.
Es gibt eine Vielzahl von Strategien gegen Burnout-Symptome. Welche davon für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihrer Situation und Ihrer Persönlichkeit ab. Versuchen Sie, mehrere Strategien in Kombination anzuwenden:
Planen Sie Pausen und Erholungsphasen ein. Burnout entsteht, weil Sie zu lange unter Stress gestanden haben. Wahrscheinlich haben Sie eine Menge Arbeit zu erledigen und fühlen sich unter Druck gesetzt. Um Burnout-Symptomen vorzubeugen, sollten Sie über den Tag verteilt Pausen einplanen. Das können kurze Pausen sein, fünf Minuten, um in die Küche zu gehen und Kaffee zu kochen, weitere fünf Minuten, um um den Block zu gehen und etwas Sonne zu tanken. Wenn möglich, schalten Sie in diesen Pausen die Technik ab, um Ihrem Geist etwas Zeit zum Entspannen zu geben.
Setzen Sie Grenzen. Alle Ursachen für das Burnout-Syndrom haben eines gemeinsam: Druck von außen. Eine der besten Möglichkeiten, einem Burnout entgegenzuwirken, besteht darin, sich selbst Grenzen zu setzen. Wählen Sie eine Zeit, zu der Sie sich jeden Abend von der Arbeit abmelden, wenn Sie können. Oder versuchen Sie, Benachrichtigungen am Wochenende auszuschalten, damit Sie gar nicht erst in Versuchung kommen, auf sie zu antworten. Juliet Funt, CEO von WhiteSpace at Work (auf Englisch), empfiehlt, auch physische Grenzen zu setzen. Legen Sie zum Beispiel am Ende des Tages alle arbeitsrelevanten Gegenstände in eine Schublade oder Box. Sie sagt: «Verstauen Sie alles darin und lassen Sie es genauso schlummern, wie Sie es dann tun.»
Nehmen Sie sich eine Auszeit, wenn Sie können. Das ist vielleicht nicht sofort eine Option für Sie, aber eine Auszeit zu nehmen ist eine gute Möglichkeit, sich zu entspannen und neue Energie zu tanken. Selbst wenn Sie nur einen Tag oder einen halben Tag der Arbeit fernbleiben, ist dies eine Gelegenheit, sich etwas Zeit für sich selbst zu nehmen. Wenn Sie eine Auszeit nehmen, sollten Sie Ihrem Vorgesetzten mitteilen, dass Sie nicht erreichbar sein werden. Und wenn Sie für einen Teil Ihres Urlaubs verfügbar sein müssen, sollten Sie festlegen, wie das genau ablaufen soll.
Perfektionismus und Überengagement neigen, Warnsignale und die eigenen Bedürfnisse über einen längeren Zeitraum ignorieren und bis zur totalen Erschöpfung arbeiten. Nehmen Sie sich stattdessen etwas Zeit für sich selbst. Tun Sie etwas, das Ihnen Spaß macht, und versuchen Sie, eine ganze Stunde, einen Abend oder ein Wochenende lang nicht an die Arbeit zu denken. Achten Sie auch darauf, dass Sie genug Schlaf bekommen und Zeit mit Ihren Lieben verbringen. Wenn Sie können, versuchen Sie, mehr Achtsamkeit in Ihren Alltag einzubauen, z. B. durch Yoga, Meditation, autogenes Training oder weitere Entspannungstechniken. Dies kann Ihnen helfen, Stressfaktoren zu bekämpfen und Ihr Wohlbefinden zu steigern.
Therapie in Anspruch nehmen: In vielen Fällen kann es vorkommen, dass Sie selbst nicht mit dem Burnout-Syndrom fertig werden und auf externe Hilfe angewiesen sind. Hierbei gibt es mehrere Formen der Therapie, die zur Verfügung stehen. Dazu zählt beispielsweise die Gruppentherapie, bei der Sie mit anderen Betroffenen über Ihre Probleme und Erfahrungen sprechen. Es gibt aber auch sogenannte Burnout-Kliniken, die durch verschiedene Ansätze den Patienten helfen können. Dazu zählen etwa tiefenpsychologische Ansätze, Verhaltenstherapien oder auch Körpertherapien. Der Therapieplan wird hierbei individuell an den Patienten angepasst.
Burnout kann jeden treffen, und nur weil Sie den Burnout einmal besiegt haben, heißt das nicht, dass er sich nicht wieder einschleichen kann. Um Burnout-Symptome in Zukunft zu verhindern, sollten Sie die folgenden Schritte unternehmen:
Bauen Sie Ihre Arbeitsbeziehungen aus. Ein Burnout im Job entsteht oft, weil man bei der Arbeit isoliert ist und gleichzeitig unter großem Druck steht. Eine Möglichkeit, sich in Zukunft besser davor zu schützen, ist die Pflege Ihrer Arbeitsbeziehungen. Auf diese Weise haben Sie Freunde, an die Sie sich wenden können, wenn der Druck zu groß wird, selbst wenn es nur um eine Tasse Kaffee und ein nettes Gespräch geht.
Richten Sie Ihre Arbeit an Ihren Zielen aus. Wenn Sie Ihre Arbeit an Zielen ausrichten, bedeutet das zwar nicht unbedingt, dass Ihnen in Zukunft die Arbeit ausgehen wird, aber es bedeutet, dass Sie ein klares Gefühl dafür bekommen, warum Ihre Arbeit wichtig ist. Wenn Sie wissen, wozu Ihre Arbeit beiträgt, ist es einfacher zu verstehen, wie die spezifische Aufgabe oder das Projekt, an dem Sie arbeiten, in das Gesamtkonzept Ihres Unternehmens passt. Außerdem können Sie, wenn der Druck steigt und Sie etwas Arbeit abgeben müssen, Ihre wichtigsten Aufgaben effektiv priorisieren, ohne befürchten zu müssen, dass Sie Ihre Ziele nicht erreichen.
Bringen Sie Ihr Arbeitsleben mit Ihrem Privatleben in Einklang. Achten Sie darauf, dass Sie nicht nur genügend Schlaf bekommen und mit Ihren Lieben zusammen sind, sondern auch Zeit für Ihre Interessen außerhalb der Arbeit haben. Tun Sie Dinge, die Ihnen Spaß machen, sei es, ein Buch zu lesen, Freunde zu treffen, kreativ zu sein, Sport zu treiben oder etwas anderes. Betrachten Sie dies als eine Art Diversifizierung Ihrer Investitionen zum Zwecke der Lebensbewältigung. Nur dass Sie in diesem Fall in Ihre Interessen investieren.
Eine der wichtigsten Maßnahmen, die Sie als Führungskraft ergreifen können, ist die Unterstützung Ihres Teams und die Vorbeugung von Burnout-Symptomen. Es gibt eine Vielzahl von Tools, Strategien und Gesprächsmöglichkeiten, die Sie mit Ihrem Team nutzen können, um Burnout vorbeugen zu können.
Ein konkretes Beispiel dafür, wie strukturelle Veränderungen Burnout verhindern können, liefert Awin. Das Unternehmen stand vor der Herausforderung, die Effizienz seiner Teams zu steigern, ohne die Mitarbeitenden weiter zu belasten. Durch den Einsatz von Asana konnte Awin Prozesse automatisieren und den Koordinationsaufwand deutlich reduzieren. Das schuf die Grundlage dafür, eine 4-Tage-Woche einzuführen und den Mitarbeitenden mehr Erholungszeit zu geben. Dieses Beispiel zeigt, dass Burnout-Prävention nicht nur eine Frage des Willens, sondern auch der richtigen Werkzeuge ist. Wenn Sie ähnliche Ergebnisse für Ihr Team erreichen möchten, können Sie mit Asana die Arbeitsbelastung Ihres Teams gezielt steuern.
Es ist viel einfacher, einem Burnout vorzubeugen, als ihn zu bekämpfen, wenn er bereits da ist. Denn wenn man einen Burnout erst einmal festgestellt hat, ist es schwer, ihn wieder rückgängig zu machen. Kümmern Sie sich stattdessen frühzeitig um die Arbeitsbelastung Ihres Teams und überprüfen Sie regelmäßig dessen Kapazität. Nutzen Sie die Kapazitätsplanung und das Ressourcenmanagement, um Symptomen eines eventuellen Burnouts zuvorzukommen und sicherzustellen, dass die Teammitglieder nicht überfordert sind.
Lesenswert: Sie wollen das volle Potenzial Ihres Teams entfalten? Dann führt kein Weg an Ressourcenzuweisung vorbeiDas Gespräch mit Ihren Mitarbeitenden ist wichtig, aber Sie können auch frühzeitig vorgehen, indem Sie sich deren Arbeitsbelastung ansehen. Workload-Management-Tools geben Ihnen einen Überblick über die Aufgaben aller Mitarbeitenden an einem einzigen Ort. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, ob jemand überlastet ist, und können die Arbeit gegebenenfalls umverteilen.
Wie wirkungsvoll dieses Vorgehen in der Praxis ist, zeigt das Beispiel von Hudl. Das Unternehmen nutzte die Workload-Funktion von Asana, um die Kapazitäten seiner Teammitglieder sichtbar zu machen. Wenn jemand zu viele Aufgaben hatte, konnte die Arbeit gezielt umverteilt werden. Das erklärte Ziel dabei war eindeutig: damit niemand in ein Burnout gerät. Dieses Beispiel zeigt, dass Workload-Transparenz kein Nice-to-have ist, sondern ein konkretes Mittel zur Burnout-Prävention. Starten Sie jetzt und verwalten Sie das Arbeitspensum Ihres Teams mit Asana.
Ihr Team-Arbeitspensum mit Asana verwaltenDie Arbeitsbelastung im Auge zu behalten ist das Eine, aber stellen Sie bitte auch sicher, dass Sie sich regelmäßig mit Ihrem Team treffen und nach dem Befinden der Mitglieder fragen. Es kann vorkommen, dass sie für eine Aufgabe länger brauchen als erwartet oder dass sie mit Dingen in ihrem Privatleben zu kämpfen haben, die sie weniger produktiv machen.
Falls noch nicht geschehen, sollten Sie wöchentliche oder zweiwöchentliche Einzelgespräche mit Ihren Teammitgliedern einplanen, um sich über Prioritäten und Kapazitäten auszutauschen. Klären Sie dabei auch, wie ihre individuelle Arbeit mit den Team- und Unternehmenszielen zusammenhängt. Diese Klarheit hilft bei der Priorisierung und erhöht die Motivation.
Lesenswert: Warum Einzelgespräche entscheidend für den Erfolg Ihres Teams sindBurnout-Prävention beginnt oft nicht mit einer großen Veränderung, sondern mit klaren Routinen im Alltag. Wenn Sie Belastung früh sichtbar machen, können Sie gegensteuern, bevor Erschöpfung zum Dauerzustand wird.
Planen Sie jede Woche bewusst Pufferzeiten ein, statt jeden Tag vollständig auszulasten.
Prüfen Sie regelmäßig, welche Aufgaben dringend, wichtig oder verschiebbar sind.
Sprechen Sie früh an, wenn Zuständigkeiten, Fristen oder Erwartungen unklar sind.
Achten Sie auf persönliche Warnsignale wie Gereiztheit, Schlafprobleme oder anhaltende Müdigkeit.
Behandeln Sie Erholungszeiten genauso verbindlich wie berufliche Termine.
Wenn Sie merken, dass kleine Anpassungen nicht mehr ausreichen, ist das ein wichtiges Signal, sich Unterstützung zu holen und Ihre Belastung neu zu ordnen.
Burnout kann leicht unerkannt bleiben und sich mit der Zeit verstärken. Der beste Weg, um sicherzustellen, dass Ihre Mitarbeitenden nicht ausbrennen, ist es, Burnout zu erkennen, bevor er passiert. Hier kommt das Workload-Management ins Spiel.
Tools zur Verwaltung der Workload bieten einen Überblick über die Arbeitsbelastung Ihres Teams und vereinfachen das Zeitmanagement. Verschaffen Sie sich ein vollständiges Bild von der Kapazität jeder einzelnen Person und verteilen Sie die Arbeit bei Bedarf neu.