Burnout Symptome rechtzeitig erkennen!

Julia Martins – FotoJulia Martins19. Mai 20227 Minuten Lesezeit
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Zusammenfassung

Ein Burnout beschreibt einen körperlichen und geistigen Zustand der Erschöpfung, der durch eine starke Stressbelastung entstehen kann. Burnout Symptome können am Anfang sehr leicht sein, es kann in den schlimmsten Fällen aber auch zu Depression und Angstzuständen kommen. Wer mit Burnout diagnostiziert wird, sollte definitiv sein Tempo drosseln und entweder selbst oder durch eine Therapie an einer Lösung arbeiten.

Update: Im neuen Update sind wir näher auf den Unterschied zwischen Burnout und Depression eingegangen sowie die Möglichkeit der Therapie zur Heilung der Burnout Symptome.

Als Teamleiter wollen Sie auf keinen Fall, dass Teammitglieder ein Ausgebranntsein erleben. Aber das Burnout-Syndrom kann jeden treffen, und manchmal sind die Symptome schwer zu erkennen. 

Mit den richtigen Präventivmaßnahmen und der richtigen Unterstützung können Sie Burnout in Ihrem Team verhindern, bevor es überhaupt entsteht. Und wenn sich Teammitglieder sich bereits ausgebrannt fühlen, können Sie sie befähigen, ein neues Gleichgewicht zu finden. Und so funktioniert's. 

Was ist Burnout? 

Was ist also Burnout? Der Begriff Burnout beschreibt einen emotionalen, körperlichen und geistigen Erschöpfungszustand als Folge von Überlastung. Typische Burnout Symptome sind hierbei innere Leere, psychische Erkrankungen oder körperliche Symptome. Wenn man überlastet ist, arbeitet man zu hart, zu viel oder zu lange. Die daraus resultierenden Burnout Symptome wurden von der Weltgesundheitsorganisation als berufsbezogene Phänomene eingestuft, die auf chronischen Stress am Arbeitsplatz zurückzuführen sind und sind darüber hinaus auch in der ICD 10 zu finden.

Das Burnout-Syndrom kann jeden treffen. Laut dem Bericht zur Anatomie der Arbeit haben 71 % der Wissensarbeiter im Jahr 2020 mindestens einmal Burnout Symptome erlebt. Von diesen Arbeitnehmern gab fast die Hälfte der Befragten (46 %) an, dass Überlastung ein Hauptfaktor ist, der zum Burnout beiträgt.

Lesenswert: Sie fühlen sich überlastet? Strategien für Sie und Ihre Teams, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen

Der Unterschied zwischen Burnout und Stress

Burnout ist nicht gleichbedeutend mit Stress. Je nach Ihrem Persönlichkeitstyp können Sie auch durchaus positiv auf Stress reagieren. Manche Teammitglieder stellen sogar fest, dass sie sich durch kleine Mengen Stress produktiver und motivierter fühlen. 

Aber zu viel Druck und Stress kann zu Burnout Symptomen führen. In diesem Fall ist man durch den Stress so ausgezehrt, dass man – wie der Name schon sagt – ein Ausgebranntsein spürt. Während die Vorteile oder Nachteile von leichtem Stress bei jedem Menschen unterschiedlich sind, ist Burnout im Job in jedem Fall schädlich. 

Der Unterschied zwischen Burnout und Depression

Oftmals wird auch der Begriff Depression in Zusammenhang mit einem Burnout gestellt. Die Begriffe sind im Grunde genommen nicht identisch, da ein Burnout sich auf eine eingeschränkte psychische Leistungsfähigkeit bezieht, welche durch starke berufliche Belastungen entstehen. Eine Depression hingegen ist eine allgemein psychische Störung, die unter anderem durch Taurigkeit, Schlafstörung und Müdigkeit gekennzeichnet ist.

Nichtsdestotrotz ist die Abgrenzung schwer, da die Burnout Symptome und Depression Symptome sehr ähnlich sein können. Der Unterschied liegt hierbei darin, ob man sich von den beruflichen Belastungen zumindest in der Freizeit erholen kann, oder ob diese psychische Belastung sich auch auf unsere sozialen Interaktionen auswirkt, dann spricht man in vielen Fällen von einer Depression.

Die verschiedenen Anzeichen von Burnout

Wie bei Stress äußern sich auch Burnout Symptome je nach Person unterschiedlich.  Aus diesem Grund fällt, wie bei vielen psychischen Erkrankungen, die Diagnose oft schwer. Auch wenn wir Burnout gemeinhin mit emotionaler Erschöpfung in Verbindung bringen, kann es sich tatsächlich auf alle Lebensbereiche auswirken. Einige typische Burnout Symptome im Job und darüber hinaus sind:

  • Angststörung im Zusammenhang mit der Arbeit

  • Zynismus bei der Arbeit

  • Gereiztheit oder Wut bei der Arbeit

  • Mangelndes Interesse oder mangelnde Motivation

  • Gefühle der Hoffnungslosigkeit bei der Arbeit

  • Energiemangel

  • Ausgebranntsein

  • Innere Leere

  • Körperliche Beschwerden

  • Antriebslosigkeit

  • Psychosomatische Beschwerden

  • Konzentrationsstörungen

  • Tinnitus

  • Chronischer Stress

  • Unregelmäßige Schlafgewohnheiten

  • Vermindertes Gefühl von Erfolg

  • Das Gefühl, sich von anderen abkapseln zu müssen

  • Außer Kontrolle geratene Prokrastination

  • Eine plötzliche und starke Abneigung gegen Ihren Job

  • Das Gefühl, nicht in der Lage zu sein, neue Herausforderungen zu bewältigen

  • Plötzliche, häufige Gesundheitsprobleme, die von Kopfschmerzen, Erkältungen und sexuellen Problemen bis hin zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen oder Suizidgedanken reichen.

Lesenswert: Das Geheimnis, mit dem Sie dem Prokrastinieren ein Ende bereiten können

Was führt zum Burnout-Syndrom? 

So wie es verschiedene Anzeichen von Burnout gibt, so gibt es auch eine Vielzahl von Burnout-Ursachen. Im Allgemeinen führt jede Ursache zu einem zentralen Wendepunkt: nämlich dann, wenn der Stress und der Druck Ihrer Arbeit überhand nehmen oder zu lange andauern. 

Insbesondere können Sie Burnout-gefährdet sein, wenn Sie Folgende Faktoren auf sich beziehen können:

  • Wenig bis keinerlei Kontrolle über Ihr Arbeitspensum

  • Wenig bis gar keine Anerkennung für gut gemachte Arbeit

  • Unklare berufliche Perspektiven

  • Unangemessene oder überzogene Erwartungen an Ihre Tätigkeit

  • Arbeitsumfeld mit hohem Leistungsdruck

  • Zu viel Arbeit – vor allem, wenn sie dazu führt, dass man weniger Zeit für die Dinge hat, die man außerhalb der Arbeit gerne macht

Die gute Nachricht ist, dass sich durch gute Führung viele der häufigsten Ursachen für Burnout in der Arbeit verhindern oder umkehren lassen. Hier kommen Sie ins Spiel. Das Verständnis von Burnout ist nur ein Teil des Puzzles. Wenn Sie ein Team leiten, können Sie dieses Bewusstsein in die Praxis umsetzen und so für weniger Burnout-Betroffene und weniger Krankschreibungen sorgen. 

Wer kann Burnout Symptome entwickeln? 

Die Wahrheit ist, dass Burnout jeden treffen kann. Egal, ob Sie Ihren Job lieben oder ihn nicht so gerne machen, ob Sie im Büro oder lieber von zu Hause aus arbeiten – wenn Sie zu viel oder zu lange arbeiten, können Sie anfangen, unter Burnout Symptomen zu leiden. 

Burnout gibt es nicht nur bei der Arbeit. Burnout kann in allen Bereichen des Lebens auftreten, nicht nur im Beruf. Tatsächlich berichten frischgebackene Eltern und Pflegekräfte häufig, dass sie unter Burnout Symptomen leiden. Obwohl sich dieser Artikel auf Burnout in der Arbeit konzentriert, helfen einige der unten aufgeführten Strategien, Burnout auch in Ihrem Privatleben zu vermeiden.

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Leider steigt die Zahl der Burnout-Fälle seit Mai 2020 stetig an, und wir haben jetzt eine kritische Schwelle erreicht. So wie es derzeit aussieht, ist dies sowohl für die Menschen als auch die Unternehmen sehr problematisch, denn eine solche Entwicklung führt zu geringerer Moral, mehr Fehlern und mangelndem Engagement bei der Arbeit.”
Dr. Sahar Yousef, kognitive Neurowissenschaftlerin, UC Berkeley
Lesenswert: Burnout in einer verteilten Arbeitswelt bewältigen

An die Führungskräfte: Wie Sie in Ihrem Team Burnout vorbeugen können

Eine der wichtigsten Maßnahmen, die Sie als Führungskraft ergreifen können, ist die Unterstützung Ihres Teams und die Vorbeugung von Burnout Symptomen. Es gibt eine Vielzahl von Tools, Strategien und Gesprächsmöglichkeiten, die Sie mit Ihrem Team nutzen können, um Burnout vorbeugen zu können.

1. Seien Sie proaktiv

Es ist viel einfacher, einem Burnout vorzubeugen, als ihn zu bekämpfen, wenn er bereits da ist. Denn wenn man einen Burnout erst einmal festgestellt hat, ist es schwer, ihn wieder rückgängig zu machen. Kümmern Sie sich stattdessen proaktiv um die Arbeitsbelastung Ihres Teams und überprüfen Sie regelmäßig dessen Kapazität. Nutzen Sie die Kapazitätsplanung und das Ressourcenmanagement, um Symptomen eines eventuellen Burnout zuvorzukommen und sicherzustellen, dass die Teammitglieder nicht überfordert sind.

Lesenswert: Sie wollen das volle Potenzial Ihres Teams entfalten? Dann führt kein Weg an Ressourcenzuweisung vorbei

2. Verwenden Sie ein Workload-Management-Tool

Das Gespräch mit Ihren Mitarbeitern ist wichtig, aber Sie können auch proaktiv vorgehen, indem Sie sich deren Arbeitsbelastung ansehen. Workload-Management-Tools geben Ihnen einen Überblick über die Aufgaben aller Mitarbeiter an einem einzigen Ort. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, ob jemand überlastet ist, und können die Arbeit gegebenenfalls umverteilen.

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3. Erkundigen Sie sich in Einzelgesprächen nach individuellen Kapazitäten

Die Arbeitsbelastung im Auge zu behalten ist das Eine, aber stellen Sie bitte auch sicher, dass Sie sich regelmäßig mit Ihrem Team treffen und nach dem Befinden der Mitglieder fragen. Es kann vorkommen, dass sie für eine Aufgabe länger brauchen als erwartet oder dass sie mit Dingen in ihrem Privatleben zu kämpfen haben, die sie weniger produktiv machen. 

Falls noch nicht geschehen, sollten Sie wöchentliche oder zweiwöchentliche Einzelgespräche mit Ihren Teammitgliedern einplanen, um sich über Prioritäten, Kapazitäten und andere Fragen auszutauschen, die sie möglicherweise haben. Während dieser Meetings können Sie auch klären, wie ihre individuelle Arbeit mit den größeren Team- und Unternehmenszielen zusammenhängt. Diese Klarheit kann den Teammitgliedern helfen, ihre Arbeit besser zu priorisieren. Es kann auch die Motivation erhöhen, weil die Teammitglieder verstehen, wie ihre Arbeit zum großen Ganzen beiträgt.

Lesenswert: Warum Einzelgespräche entscheidend für den Erfolg Ihres Teams sind

Diagnose Burnout: Was tun als Einzelperson?

Gute Führungskräfte setzen sich mit Burnout auseinander und beugen ihm vor. Aber auch wenn Sie als Einzelperson zu den Burnout-Patienten zählen, gibt es zwei Schritte, die Sie unternehmen können, um die Auswirkungen zu verringern: Umkehrung des Burnouts und Aufbau von Resilienz. 

Der erste und wichtigste Schritt besteht darin, das Burnout zu diagnostizieren. Sehen Sie sich daher die Liste der Burnout Symptome genau an und fragen Sie sich, wieviele dieser Symptome Sie bei Ihnen selbst festellen können. Dazu sollten Sie gegebenenfalls auch einen Arzt aufsuchen, der Ihnen eine genauere Diagnose ausstellen kann.

Leiden Sie unter Burnout, ist der erste Schritt der Burnout-Behandlung das Rückgängimachen der Auswirkungen des Burnouts. Sobald Sie wieder festen Boden unter den Füßen haben, sollten Sie Strategien anwenden, die Ihre Widerstandsfähigkeit stärken und verhindern, dass Sie erneut Gefahr laufen, unter Burnout zu leiden. 

Schritt 1: Dem Burnout-Syndrom entgegenwirken

Es gibt eine Vielzahl von Strategien gegen Burnout Symptome. Welche davon für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihrer Situation und Ihrer Persönlichkeit ab. Halten Sie sich jedoch nicht nur an eine Strategie. Versuchen Sie, diese Strategien in Kombination miteinander anzuwenden, um optimale Ergebnisse zu erzielen. 

Versuchen Sie, so dem Burnout-Syndrom entgegenzuwirken: 

  • Planen Sie Pausen und Erholungsphasen ein. Burnout entsteht, weil Sie zu lange unter Stress gestanden haben. Wahrscheinlich haben Sie eine Menge Arbeit zu erledigen und fühlen sich unter Druck gesetzt. Um Burnout Symptomen vorzubeugen, sollten Sie über den Tag verteilt Pausen einplanen. Das können kurze Pausen sein – fünf Minuten, um in die Küche zu gehen und Kaffee zu kochen, weitere fünf Minuten, um um den Block zu gehen und etwas Sonne zu tanken. Wenn möglich, schalten Sie in diesen Pausen die Technik ab, um Ihrem Geist etwas Zeit zum Entspannen zu geben. 

  • Setzen Sie Grenzen. Alle Ursachen für das Burnout-Syndrom haben eines gemeinsam: Druck von außen. Eine der besten Möglichkeiten, einem Burnout entgegenzuwirken, besteht darin, sich selbst Grenzen zu setzen. Wählen Sie eine Zeit, zu der Sie sich jeden Abend von der Arbeit abmelden, wenn Sie können. Oder versuchen Sie, Benachrichtigungen am Wochenende auszuschalten, damit Sie gar nicht erst in Versuchung kommen, auf sie zu antworten. Juliet Funt, CEO von WhiteSpace at Work, empfiehlt, auch physische Grenzen zu setzen. Legen Sie zum Beispiel am Ende des Tages alle arbeitsrelevanten Gegenstände in eine Schublade oder Box. Sie sagt: „Verstauen Sie alles darin und lassen Sie es genauso schlummern, wie Sie es dann tun.“ 

  • Nehmen Sie sich eine Auszeit (wenn Sie können). Das ist vielleicht nicht sofort eine Option für Sie, aber eine Auszeit zu nehmen ist eine gute Möglichkeit, sich zu entspannen und neue Energie zu tanken. Selbst wenn Sie nur einen Tag oder einen halben Tag der Arbeit fernbleiben, ist dies eine Gelegenheit, sich etwas Zeit für sich selbst zu nehmen. Wenn Sie eine Auszeit nehmen, sollten Sie Ihrem Vorgesetzten mitteilen, dass Sie nicht erreichbar sein werden. Und wenn Sie für einen Teil Ihres Urlaubs verfügbar sein müssen, sollten Sie festlegen, wie das genau ablaufen soll. 

  • Kümmern Sie sich um sich selbst. Meistens kommt es zu einem Burnout, weil wir zu sehr in unsere Arbeit involviert sind, zu hohe Ansprüche an uns stellen, zu Perfektionismus und Überengagement neigen, Warnsignale und die eigenen Bedürfnisse über einen längeren Zeitraum ignorieren und bis zur totalen Erschöpfung arbeiten. Nehmen Sie sich stattdessen etwas Zeit für sich selbst. Tun Sie etwas, das Ihnen Spaß macht, und versuchen Sie, eine ganze Stunde, einen Abend oder ein Wochenende lang nicht an die Arbeit zu denken. Achten Sie auch darauf, dass Sie genug Schlaf bekommen und Zeit mit Ihren Lieben verbringen. Wenn Sie können, versuchen Sie, mehr Achtsamkeit in Ihren Alltag einzubauen, z. B. durch Yoga, Meditation, autogenes Training oder weitere Entspannungstechniken. Dies kann Ihnen helfen, Stressfaktoren zu bekämpfen und Ihr Wohlbefinden zu steigern. 

  • Therapie in Anspruch nehmen: In vielen Fällen kann es vorkommen, dass Sie selbst nicht mit dem Burnout-Syndrom fertig werden und auf externe Hilfe angewiesen sind. Hierbei gibt es mehrere Formen der Therapie, die zur Verfügung stehen. Dazu zählt beispielsweise die Gruppentherapie, bei der Sie mit anderen Betroffenen über Ihre Probleme und Erfahrungen sprechen. Es gibt aber auch sogenannte Burnout-Kliniken, die durch verschiedene Ansätze den Patienten helfen können. Dazu zählen etwa tiefenpsychologische Ansätze, Verhaltenstherapien oder auch Körpertherapien. Der Therapieplan wird hierbei individuell an den Patienten angepasst.

Schritt 2: Resilienz aufbauen

Burnout kann jeden treffen, und nur weil Sie den Burnout einmal besiegt haben, heißt das nicht, dass er sich nicht wieder einschleichen kann. Um Burnout Symptome in Zukunft zu verhindern, sollten Sie die folgenden Schritte unternehmen: 

  • Bauen Sie Ihre Arbeitsbeziehungen aus. Ein Burnout im Job entsteht oft, weil man bei der Arbeit isoliert ist und gleichzeitig unter großem Druck steht. Eine Möglichkeit, sich in Zukunft besser davor zu schützen, ist die Pflege Ihrer Arbeitsbeziehungen. Auf diese Weise haben Sie Freunde, an die Sie sich wenden können, wenn der Druck zu groß wird, selbst wenn es nur um eine Tasse Kaffee und ein nettes Gespräch geht.

  • Richten Sie Ihre Arbeit an Ihren Zielen aus. Wenn Sie Ihre Arbeit an Zielen ausrichten, bedeutet das zwar nicht unbedingt, dass Ihnen in Zukunft die Arbeit ausgehen wird, aber es bedeutet, dass Sie ein klares Gefühl dafür bekommen, warum Ihre Arbeit wichtig ist. Wenn Sie wissen, wozu Ihre Arbeit beiträgt, ist es einfacher zu verstehen, wie die spezifische Aufgabe oder das Projekt, an dem Sie arbeiten, in das Gesamtkonzept Ihres Unternehmens passt. Außerdem können Sie, wenn der Druck steigt und Sie etwas Arbeit abgeben müssen, Ihre wichtigsten Aufgaben effektiv priorisieren, ohne befürchten zu müssen, dass Sie Ihre Ziele nicht erreichen. 

  • Bringen Sie Ihr Arbeitsleben mit Ihrem Privatleben in Einklang. Achten Sie darauf, dass Sie nicht nur genügend Schlaf bekommen und mit Ihren Lieben zusammen sind, sondern auch Zeit für Ihre Interessen außerhalb der Arbeit haben. Tun Sie Dinge, die Ihnen Spaß machen, sei es, ein Buch zu lesen, Freunde zu treffen, kreativ zu sein, Sport zu treiben oder etwas anderes. Betrachten Sie dies als eine Art Diversifizierung Ihrer Investitionen zum Zwecke der Lebensbewältigung. Nur dass Sie in diesem Fall in Ihre Interessen investieren. 

Vom Burnout ins Gleichgewicht

Burnout kann leicht unerkannt bleiben. Mit der Zeit können sich die Burnout Symptome verstärken und das Wohlbefinden Ihrer Teammitglieder beeinträchtigen. Der beste Weg, um sicherzustellen, dass Ihre Mitarbeiter nicht ausbrennen, ist es, Burnout zu erkennen, bevor er passiert. Hier kommt das Workload-Management ins Spiel. 

Tools zur Verwaltung der Workload bieten einen Überblick über die Arbeitsbelastung Ihres Teams und vereinfachen das Zeitmanagement. Verschaffen Sie sich ein vollständiges Bild von der Kapazität jeder einzelnen Person und verteilen Sie die Arbeit bei Bedarf neu. Diese Tools helfen Ihnen, Burnout zu verhindern und gleichzeitig sicherzustellen, dass die richtige Arbeit zur richtigen Zeit erledigt wird.

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