Zusammenarbeit am Arbeitsplatz: 11 Tipps für noch mehr Leistung in Ihrem Team

Team Asana – FotoTeam Asana22. September 202114 Minuten Lesezeit
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Zusammenfassung

Zusammenarbeit am Arbeitsplatz kann Innovationen beflügeln, die Produktivität ankurbeln und die Mitarbeiterzufriedenheit im Team steigern. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über die Vorteile, Herausforderungen und Werte kollaborativer Teams.

Unsere Mission bei Asana ist es, den Menschen zum Erfolg zu verhelfen, indem wir Teams auf der ganzen Welt eine mühelose Zusammenarbeit ermöglichen. Durch eine effektive Zusammenarbeit am Arbeitsplatz heben Sie Teamwork auf die nächste Stufe. Sie ermöglicht es Ihren Teammitgliedern, ihre Fähigkeiten, Talente und Ideen einzusetzen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. 

Wenn die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz richtig umgesetzt wird, kann sie sowohl Ihr Team als auch das gesamte Unternehmen positiv beeinflussen. Zusammenarbeit kann die Effizienz verbessern und sowohl Innovationen als auch die Beziehungen innerhalb des Teams fördern. In diesem Artikel sehen wir uns die Vorteile und Herausforderungen eines kollaborativen Arbeitsumfeldes an, zeigen, welche Fähigkeiten Ihr kollaboratives Team aufweisen sollte und wie Sie Ihre Teammitglieder dabei unterstützen, eine innovative und positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Was bedeutet „Zusammenarbeit im Team“ am Arbeitsplatz?

Stellen Sie sich Zusammenarbeit am besten als das Öl im Getriebe vor, das dafür sorgt, dass Teamwork funktioniert. Sie ist neben Kommunikation und der Erstellung von Gruppennormen eine der drei Strategien zur Förderung von Teamsynergie.

Die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz ist der Grundpfeiler für reibungsloses Teamwork. Kollaborative Teams arbeiten gemeinsam, um neue Ideen zu entwickeln, anspruchsvolle Projekte abzuschließen und ihre Ziele zu erreichen. Zusammengefasst könnte man es so ausdrücken: Ein kollaboratives Team zeichnet sich dadurch aus, dass es gemeinsam mehr schafft, als es die einzelnen Mitglieder alleine könnten. 

Abhängig von Ihrer Rolle kann die Teamzusammenarbeit am Arbeitsplatz unterschiedlich aussehen:

  • Teamleiter können die Zusammenarbeit im Team nutzen, um Aufgaben so zuzuweisen, dass ihre Teammitglieder durch ihre Aufgaben hervorstechen, ihre Fähigkeiten ausweiten und in ihrer Karriere vorankommen können.

  • Als einzelner Mitarbeiter profitieren Sie, weil die Zusammenarbeit im Team eine effektivere Kommunikation mit Ihrem Team ermöglicht und Sie gemeinsam große Vorhaben umsetzen können.

  • Für abteilungsübergreifende Beteiligte ist die Zusammenarbeit im Team ein wesentlicher Faktor, damit die Arbeitsvorgänge reibungslos ablaufen. Ohne eine klare Zusammenarbeit und Kommunikation kann es passieren, dass Teams isoliert arbeiten und Aufgaben übersehen werden.

Alles ist möglich, wenn Ihr Team zusammenarbeitet. 

Lesenswert: 12 Tipps für eine effektive Kommunikation am Arbeitsplatz

Wie sieht eine effektive Zusammenarbeit aus?

Wie sieht eine effektive Zusammenarbeit aus?

Hier sind ein paar Beispiele dafür, wie Zusammenarbeit am Arbeitsplatz aussehen kann.

  • Gruppen-Brainstorming: Das perfekte Beispiel für effektive Zusammenarbeit ist die gute, alte Brainstorming-Sitzung. Hierbei kann jedes Teammitglied seine Ideen einbringen, um für Projekte mit komplexen Problemstellungen innovative Lösungen zu entwickeln.

  • Diverse Teams: Jede Person in Ihrem Team ist individuell und bringt einzigartige Fähigkeiten ein. Der Aufbau eines inklusiven Teams mit einer Vielzahl an verschiedenen Talenten, Fähigkeiten und Hintergründen (persönliche sowie berufliche) stärkt die Zusammenarbeit Ihres Teams.

  • Ehrliche Kommunikation und offene Gespräche: Damit Ihr Team wirklich effektiv zusammenarbeiten kann, müssen Sie bereit sein, Fragen zu stellen, sich bestimmte Punkte ganz genau anzusehen und manchmal auch verschiedene Meinungen unter einen Hut zu bringen, denn so können Sie bei der Arbeit wirklich vorankommen. Wir wissen: Offene und ehrliche Kommunikation ist nicht immer ganz einfach – und manchmal sogar mit Problemen verbunden. Aber ein kollaboratives Team zu sein bedeutet, gemeinsam bessere Lösungen zu erarbeiten, sich die Ideen anderer Teammitglieder anzuhören, und gemeinsam daran zu arbeiten, geplante Ziele zu erreichen.

„In komplexen Unternehmen müssen Sie irgendwie dafür sorgen, dass alle auf dem gleichen Stand sind. Wenn Sie zulassen, dass sich isoliert arbeitende Systeme herausbilden, weil es keinen unternehmensweiten Überblick darüber gibt, was vor sich geht, ist das die denkbar schlechteste Form der Zusammenarbeit. Asana bietet allen Teams eine einzige Plattform, um Arbeitsabläufe zu teilen, zu kommunizieren und entsprechend nachzufassen.“ – Bill Crim, CEO, United Way of Salt Lake

Grundwerte kollaborativer Teams

Erfolgreiche kollaborative Team teilen folgende Werte:

  • Klarheit: Klare Kommunikation ist das A und O. Unstimmigkeiten gehören dazu, wesentlich ist aber, dass Sie sich über Meinungen, Ideen und Prioritäten klar austauschen, um unnötige Konflikte oder Missverständnisse zu vermeiden.

  • Effizienz: Wie gut Ihr Team zusammenarbeitet, hängt nicht unbedingt damit zusammen, wieviel Zeit Ihre Teammitglieder miteinander verbringen. Es geht vielmehr darum, wie Sie die Zeit nutzen. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Meetings und Berichte kurz halten und das Wesentliche besprechen, damit Ihre Teammitglieder ihre Aufgaben fristgerecht erledigen können.

  • Positive Einstellung: Nicht alle Teamprojekte verlaufen reibungslos. Teams, die Misserfolge gut wegstecken und mit einer positiven Einstellung an ein neues Projekt herangehen, werden langfristig erfolgreich zusammenarbeiten.

  • Vertrauen: Ihre Teammitglieder müssen sich sicher fühlen, damit sie ihre Ideen und individuellen Fähigkeiten teilen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter wissen, dass Sie das Beste für sie wollen und an ihr Können glauben. 

  • Verantwortlichkeit: Bleiben Sie im ständigen Austausch mit Ihrem Team und stellen Sie sicher, dass jeder seinen Verantwortlichkeiten nachkommt. Sollte jemand Fristen nicht einhalten oder nicht die erwartete Qualität liefern, versuchen Sie, die Ursache dafür zu klären und die Person zu unterstützen, damit Sie Ihr Ziele zukünftig wieder erreichen kann.

Denken Sie immer daran, dass ein diverses Team leistungsstärker ist. Unterschiedlich ausgeprägte Fähigkeiten und Persönlichkeiten sind ein wesentlicher Faktor, aber eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist nur dann möglich, wenn jedes Teammitglied auch offen dafür ist.

11 Tipps zur Förderung der Zusammenarbeit im Team

Sie haben sich also dazu entschlossen, ein kollaboratives Team aufzubauen. Und jetzt stellt sich die Frage, wo Sie anfangen sollen. Effektive Teamzusammenarbeit lässt sich nicht einfach einschalten wie ein Lichtschalter. Es verlangt Einsatz und Fokus, diese Projektmanagement-Kompetenz zu entwickeln. Wenn Sie aber dazu bereit sind und sich die Vorteile einer guten Teamzusammenarbeit zu Nutze machen wollen, finden Sie hier 11 Tipps, die Sie beim Aufbau einer kollaborativen Unternehmenskultur unterstützen werden.

1. Geben Sie der Zusammenarbeit einen zentralen Stellenwert

Dieser Punkt erscheint auf den ersten Blick vielleicht offensichtlich, aber es ist von großer Bedeutung, auch klar zu kommunizieren, dass die Zusammenarbeit einen zentralen Stellenwert für Sie und Ihr Team hat. Zusammenarbeit wird nicht in jedem Team großgeschrieben – in manchen Teams sind Konkurrenz oder individuelle Leistungen die treibenden Kräfte. Nehmen Sie sich Zeit, um klarzustellen, dass die Zusammenarbeit im Team einen zentralen Stellenwert bekommt, und erklären Sie Ihrem Team, wie Sie diese kollaborative Kultur gemeinsam schaffen werden.

Dank Asana wurde unser gesamtes Unternehmen sehr kollaborativ. Isolierte Arbeitsbereiche gehören sowohl auf Team- als auch auf Projektebene der Vergangenheit an und die Mitarbeiter erkennen ihre Bedeutung für das Unternehmen.

2. Etablieren Sie Kommunikationsnormen

Eine Möglichkeit zum Aufbau und zur Förderung von Teamzusammenarbeit ist es, klare Richtlinien für die Kommunikation und Zusammenarbeit im Team zu erstellen. Denken Sie daran: Zusammenarbeit funktioniert nicht von allein. Es wird einige Zeit brauchen, bis Ihre Teammitglieder sich an das gemeinsame Arbeiten gewöhnt haben – und das ist OK. Sie können sie bei diesem Prozess aber unterstützen, indem Sie sich gemeinsam einen Kommunikationsplan für Ihr Team überlegen.

Nehmen Sie sich dabei Zeit, um folgende Fragen zu klären:

  • Welche Informationen sollen via E-Mails kommuniziert werden?

  • Welche Nachrichten sollen über Ihr Nachrichtensystem übermittelt werden?

  • Für welche Informationen wollen Sie Ihre Projektmanagement-Tools verwenden?

  • Gibt es einen Tag oder einen Zeitpunkt, der sich besonders gut für Meetings eignet?

  • Welche Richtlinien oder Regeln sollten wir als Team für die Kommunikation und Diskussion festlegen, damit wir ein inklusives Arbeitsumfeld schaffen?

Mindestens genauso hilfreich ist es zu wissen, wann ein Teammitglied nicht kommunizieren möchte. Achten Sie darauf, dass es Zeiträume gibt, in denen sich Ihre Mitarbeiter ungestört auf die Arbeit konzentrieren können. Ermutigen Sie sie dazu, die „Bitte nicht stören“-Funktion zu nutzen und Zeiten im Kalender zu blockieren, an denen sie in Ruhe arbeiten wollen. Wir bei Asana haben den „meetingfreien Mittwoch" eingeführt. Dieser gibt allen Teammitgliedern, vom neuesten Mitarbeiter bis hin zu unseren Führungskräften, die Möglichkeit, wirklich konzentriert zu arbeiten.

Wenn eine Organisation wächst, kommt die Kommunikation oftmals zu kurz. Bei Hope for Haiti haben wir erfahren müssen, wie uns diese Ineffizienzen schaden: Wenn wir nicht wie eine gut geölte Maschine funktionieren, dann können wir nicht so vielen Menschen helfen, wie eigentlich möglich wäre – und es liegt an uns, das zu verbessern.

3. Fördern Sie die Mitgestaltung

Die zentrale Idee der Teamzusammenarbeit ist es, dass Teams gemeinsam mehr erreichen können als einzelne Mitglieder allein. Sagen Sie Ihren Teammitgliedern nicht einfach nur, dass sie bei einem Projekt zusammenarbeiten sollen: Organisieren Sie Brainstorming-Sitzungen, regen Sie zu Diskussionen an und ermöglichen Sie auch Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen. Mitgestaltung bedeutet nicht, dass jeder Einzelne seinen individuellen Beitrag zum Erreichen eines Ziels beisteuert, sondern dass Sie eine Idee gemeinsam erarbeiten.

Mitgestaltung muss nicht immer zeitgleich und im persönlichen Rahmen stattfinden. Asynchrone Brainstorming-Sitzungen können äußerst produktiv sein. Bei einem virtuellen Team haben Sie z. B. die Möglichkeit, gemeinsam an einem Google Doc zu arbeiten. Öffnen Sie dazu einfach ein Dokument und bauen Sie gemeinsam auf den Ideen der anderen Kollegen auf.

Asana zu verwenden bedeutet vor allem, Informationen zu teilen. Je mehr Funktionen wir kennenlernten und mit verschiedenen Teams verwendeten, desto klarer wurde der Nutzen für jeden Einzelnen.

4. Fördern Sie offene Kommunikation

Zusammenarbeit funktioniert dann, wenn Teammitglieder bei der Arbeit völlig authentisch auftreten können. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter also, sich einzubringen, innovativ zu denken und miteinander zu kommunizieren. Anstatt ihre Gedanken für sich zu behalten und ihre Gefühle zu unterdrücken, können sie authentisch sein und all die großartigen Ideen, die dabei entstehen, in die Arbeit einfließen lassen.

Offene Kommunikation bedeutet aber auch, dass es manchmal zu Meinungsverschiedenheiten kommen kann. Solche Meinungsverschiedenheiten sind aber kein Widerspruch zur Teamzusammenarbeit. In Wahrheit sind gesunde Diskussion und offene Gespräche sogar ein zentraler Aspekt einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Team.

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5. Gehen Sie als gutes Beispiel voran

Der Aufbau eines kollaborativen Teams verlangt nach einem kollaborativen Teamleiter. Zusammenarbeit beginnt an der Spitze – achten Sie daher immer darauf, dass Sie Mitgestaltung und eine offene Kommunikation fördern und schaffen Sie Raum für Innovation und Zusammenarbeit. Geben Sie Ihren Mitarbeitern auch die Möglichkeit, sich bei Fragen an Sie zu wenden, oder planen Sie Einzelgespräche, wenn Sie mehr Zeit benötigen.

Asana gibt mir die Möglichkeiten, mit Personen aus dem gesamten Unternehmen optimal zusammenzuarbeiten, vom CEO bis zu meinen Teammitglieder. Dadurch kann ich eine bessere Führungskraft sein.

6. Planen Sie Zeit für das Teambuilding ein

Wann ist Ihr Team das letzte Mal zusammengekommen, um einfach nur zu plaudern? Teambuilding-Aktivitäten sind nicht nur eine gute Gelegenheit, um Dampf abzulassen, sie bieten Ihren Mitarbeitern auch die Chance, sich unabhängig von der Arbeit kennenzulernen. Welches Ziel möchte Ihr Kollege in seinem Leben unbedingt erreichen? Woher kommt Ihre Vorgesetzte und wie hat das ihre Erfahrungen beeinflusst? Was hat Ihr neuer Teamkollege gemacht, bevor er diesen Job angenommen hat? 

Wenn sich Teamkollegen sowohl im Arbeitskontext als auch außerhalb davon besser kennenlernen, kennen sie einander einfach besser. Wenn es dann einmal zu Spannungen oder Herausforderungen bei der Arbeit kommt, können sie leichter miteinander kommunizieren, die Situation klären und effektiver zusammenarbeiten.

Ich will nicht, dass meine Mitarbeiter Burnout-Symptome erleben. Ich möchte, dass sie gut miteinander umgehen und gerne zur Arbeit kommen. Dabei unterstützt uns Asana sehr.

7. Betonen Sie die Wichtigkeit erfolgreicher Zusammenarbeit

Jeder freut sich darüber, wenn seine gute Leistung anerkannt wird – und das gilt auch für Lob, wenn Ihre Teammitglieder erfolgreich zusammengearbeitet haben. Nehmen Sie sich daher Zeit für wertschätzende Worte, wenn beispielsweise zwei Ihrer Teammitglieder zusammen an der Umsetzung einer neuen Idee gearbeitet oder ein besonders schwieriges Vorhaben durchgeführt haben.

Bitten Sie diese Teammitglieder auch um ihr Feedback: Was hat ihrer Meinung nach gut funktioniert? Wie haben sie die Zusammenarbeit gestaltet, um ihr Ziel zu erreichen? Dadurch schenken Sie ihnen nicht nur die wohlverdiente Aufmerksamkeit der Kollegen, sondern geben auch anderen die Chance, von diesem Beispiel zu lernen.

Vor Asana hatten wir keine Möglichkeit, um abteilungsübergreifende Aufgaben unterschiedlicher Projekte erfassen. Jetzt können wir alles im Detail sehen und unsere Sprint-Vorhaben glasklar nachverfolgen.

8. Bieten Sie eine Mitarbeiterbetreuung an

Die Entwicklung der Zusammenarbeit im Team zählt zu den Soft Skills. Genau genommen erfordert sie eine Kombination aus zwischenmenschlichen und kommunikativen Fähigkeiten. Jedes einzelne Teammitglied kann daran arbeiten, diese Fähigkeiten zu verbessern – aber manchmal kann der Blick von außen sehr hilfreich sein. 

Es gibt Kenntnisse, die man erst durch Arbeitserfahrung, langjährige Mitarbeit in einem Unternehmen und mit dem Wissen um den Markt oder durch seine Position erlangt – und es ist wahrscheinlich, dass neuen Mitarbeitern viele Fragen unter den Nägeln brennen, die sie gerne jemandem stellen würden. Durch Mentorship-Programme in Ihrem Unternehmen können Sie die Entwicklung des gesamten Teams unterstützen.

Mit Asana haben wir einen Überblick über unsere gesamte Arbeit erhalten. Das hat uns wiederum erlaubt, neue Prioritäten und Strategien für unsere Abläufe festzulegen.

9. Legen Sie Ihre Ziele gemeinsam fest

Wie legt Ihr Team Ziele fest? Die Zielsetzung ist für jedes Team von zentraler Bedeutung. Sie hilft Ihnen dabei, Ihr Team zu fokussieren und die Aufgaben zu koordinieren, die zum Erreichen Ihrer Ziele notwendig sind. Oft wird für die Zielsetzung ein „Top-down“-Ansatz gewählt. Das bedeutet, dass Führungskräfte die Ziele und die dafür notwendigen Kennzahlen festsetzen. Mit diesem Ansatz kann Ihr Team oder Unternehmen allgemeine Ziele erreichen – aber er nimmt Ihrem Team die Möglichkeit, zusammenzuarbeiten und innovativ an Ihre Aufgaben heranzugehen.

Ziehen Sie daher besser einen hybriden Ansatz für die Zielsetzung in Betracht: Dabei geben Führungskräfte oder Teamleiter die großen Ziele vor und einzelne Teammitglieder bestimmen dann ihre individuellen Ergebnisse bzw. KPIs, mit denen sie festlegen, wie sie diese großen Ziele erreichen wollen. Egal, ob Sie für diesen Prozess einen Workshop oder eine Brainstorming-Sitzung abhalten: Indem Sie Teammitglieder in die Zielsetzung einbinden, sind sie noch motivierter, diese auch zu erreichen.

Asana hat uns zu besseren Projektmanagern gemacht, weil es das Verantwortungsbewusstsein eines jeden Mitarbeiters stärkt.

10. Seien Sie flexibel

Als kollaborativer Teamleiter müssen Sie sich laufend an die verschiedenen Bedürfnisse und Arbeitsweisen Ihrer Mitarbeiter anpassen. Erwarten Sie von Personen mit unterschiedlichen Hintergründen nicht, dass Sie alle ein und denselben Arbeitsstil haben, sondern erkennen Sie die unterschiedlichen Herangehensweisen an und unterstützen Sie sie. Je flexibler Sie bei der Umsetzung eines kollaborativen Arbeitsumfeldes sind, desto einfacher wird es für Ihr Team.

11. Verwenden Sie gemeinsame, zentrale Tools

Am besten und einfachsten funktioniert die Zusammenarbeit, wenn Ihr Team ein einziges, gemeinsames Tool verwendet. Indem Sie eine zentrale Informationsquelle haben, bündeln Sie die gesamte Arbeit an einem Ort. Jedes neue Update, alle miteinander geteilten Dateien sowie weiterführende Informationen sind dadurch leicht auffindbar. Sie schaffen so Hindernisse bei der Zusammenarbeit aus dem Weg und geben Ihrem Team die Möglichkeit, gemeinsam viel leichter mehr zu erreichen.

Die Technologie, die Teams für die Zusammenarbeit und Kommunikation zur Verfügung steht, ist von zentraler Bedeutung – und diese Bedeutung wird durch COVID-19 noch verstärkt. Dank Asana und unseren anderen Tools waren wir gut ausgerüstet und konnten beim Umstieg auf das Arbeiten von zu Hause ohne Unterbrechung weiterarbeiten. Unser Workflow wurde nicht unterbrochen und unsere Leistungen blieben konstant.

Die Vorteile der Zusammenarbeit

5 Vorteile der Teamzusammenarbeit

Wenn die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz richtig umgesetzt wird, kann sie sowohl Ihr Team als auch das gesamte Unternehmen positiv beeinflussen. Zusammenarbeit kann die Effizienz verbessern und sowohl Innovationen als auch die Beziehungen innerhalb des Teams fördern. 

Mehr Innovationen

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Teamkollegen kann innovative Ideen fördern und zu Lösungen für komplexe Probleme führen, die unter anderen Umständen nicht gefunden worden wären. 

Erinnern Sie sich kurz an eine wirklich gute Brainstorming-Sitzung. Ihr Team sprühte dabei vermutlich nur so vor Ideen. Wahrscheinlich haben sich Ihre Mitarbeiter dabei gegenseitig inspiriert und so einen erstklassigen Plan entwickelt. Und genau das ist der Zauber guter Zusammenarbeit im Team: nur gemeinsam konnten Ihre Mitarbeiter diese großartige Lösung erarbeiten. Es brauchte jeden Einzelnen von Ihnen, Sie haben sich gegenseitig motiviert und inspiriert, um schließlich eine Lösung zu finden.

Zufriedenere Teams

Teams, die gut zusammenarbeiten, sind zufriedener. Die Zusammenarbeit bei Projekten unterstützt das Teambuilding, hebt individuelle Stärken und Talente hervor und vermittelt den Mitarbeitern Wertschätzung, weil sie sich als Teil des großen Ganzen erleben. Außerdem können zufriedenere Teams direkten Einfluss auf die Qualität ihrer Arbeit nehmen, was sich schließlich auf die Ergebnisse und den Erfolg Ihres Unternehmens auswirkt.

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Eine gemeinsame Ausrichtung bei verteilten Teams

Zusammenarbeit ist herausfordernder, wenn Ihr Team nicht in einem gemeinsamen Büro arbeitet, aber deshalb nicht weniger wichtig. Mithilfe der richtigen Tools zur Zusammenarbeit fühlen sich Teammitglieder weniger isoliert und besser in das Unternehmen eingebunden. 

Nutzen Sie Software zur Zusammenarbeit und ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern, einander regelmäßig über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren und aktiv an Entscheidungen, Brainstorming-Sitzungen und der Verteilung der Arbeit teilzunehmen. Obwohl Teammitglieder nicht gemeinsam in einem Raum sind, bekommen sie durch diese Software-Lösungen ein Gefühl der Verbundenheit.

Teammitglieder haben eine gemeinsame Informationsbasis

Wenn Ihre Teammitglieder zusammenarbeiten, sind sie ständig in die Arbeit der anderen involviert. Da sie gemeinsam an Vorhaben arbeiten oder Probleme als Team lösen, müssen die einzelnen Teammitglieder ihre Ideen teilen und Einblick in die Arbeit der anderen haben. Das verbessert die Transparenz im gesamten Team.

Optimierte Workflows

Obwohl Fließbänder einen nicht ganz so guten Ruf genießen, haben Sie einen großen Pluspunkt: Sie sind extrem effizient. Wenn Ihrem Team eine erfolgreiche Zusammenarbeit gelingt, kann das unternehmensweite Prozesse sowie die Workflows einzelner Mitarbeiter auf ähnliche Weise verbessern. 

Durch Zusammenarbeit kann Ihr Team produktiver werden und Zeit für andere Aufgaben gewinnen. Dadurch wird auch die Kundenerfahrung verbessert, denn Ihr Team kann schneller auf Anfragen Ihrer Kunden reagieren.

Herausforderungen bei der Zusammenarbeit

Wir haben uns nun genau angesehen, welche Vorteile die Teamzusammenarbeit hat und wie Sie dafür sorgen können, dass Ihr Team mühelos zusammenarbeitet. Und obwohl eine richtig umgesetzte Zusammenarbeit keine Nachteile birgt, kann es bei der Einführung der oben genannten Strategien einige Stolperfallen geben. 

Teamleiter, die sich dieser möglichen Schwierigkeiten bewusst sind, können ihre Mitarbeiter besser unterstützen, wenn tatsächlich einmal Probleme auftauchen. Lesen Sie im folgenden übliche Herausforderungen, die auf Teams zukommen:

Langsame Akzeptanz

  • Das Problem: Ihrem Team fällt es schwer, einige der neuen Richtlinien umzusetzen und die neuen Tools für die Zusammenarbeit zu verwenden.

  • Die Lösung: Beginnen Sie mit kleinen Schritten. Wir empfehlen Ihnen, zunächst nur einen neuen Arbeitsablauf oder ein neues Projekt einzuführen, damit Ihre Mitarbeiter ein Gefühl für neue Prozesse und Tools bekommen. Zudem ist es hilfreich, wenn Sie interne „Champions“ haben, die andere auf diesen neuen Wegen begleiten und unterstützen können. Um Teams bei der erfolgreichen Einführung neuer Vorgehensweisen zu unterstützen, haben wir bei Asana den Asana-Wandel entwickelt.

Jedem Freiraum geben

  • Das Problem: Für Teammitglieder, die schüchtern oder wenig selbstbewusst sind, kann ein kollaborativer Arbeitsplatz herausfordernd sein. Obwohl Ihre Beiträge geschätzt werden, sind sie vielleicht weniger dazu bereit, ihre Ideen zu teilen, aus Angst zu versagen oder von der Gruppe zurückgewiesen zu werden. 

  • Die Lösung: Führungskräfte können dem entgegenwirken, indem Sie Richtlinien für inklusive Meetings und Gespräche einführen und so auch zurückhaltenderen Teammitgliedern Freiraum geben. Machen Sie Ihrem Team auch bewusst, dass es keine Angst vor Fehlern haben muss – vielmehr sind sie eine Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Das nimmt auch weniger selbstbewussten Mitarbeitern Druck von den Schultern, um Ihre Ideen, Fähigkeiten und Talente einbringen zu können.

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Zu viele Informationen

  • Das Problem:Damit Ihr Team effektiv zusammenarbeiten kann, muss es wissen, wo Informationen zu finden sind. Eine reibungslose Zusammenarbeit am Arbeitsplatz ist nur dann möglich, wenn alle Informationen jederzeit verfügbar und an einem Ort gut organisiert, anstatt über mehrere Plattformen (oder noch schlimmer: persönliche Konten) verteilt sind. 

  • Die Lösung: Verwenden Sie ein Arbeitsmanagement-Tool wie Asana, das alle Ihre Dateien und Apps an einem zentralen Ort erfasst und Ihnen ermöglicht, jederzeit zu wissen, wer was und bis wann erledigt. Ein Work Management Tool reduziert nicht nur das ständige Hin- und Herwechseln zwischen verschiedenen Anwendungen. Ihr Team kann damit Informationen zu Aufgaben einfacher finden, diese kommentieren und gemeinsam daran arbeiten.  

Zu viele Benachrichtigungen

  • Das Problem: Nachdem Ihr gesamtes Team nun gut vernetzt ist, werden Sie von Inbox-Benachrichtigungen mit neuen Informationen nahezu überflutet und Sie können sich kaum auf Ihre Arbeit konzentrieren. 

  • Die Lösung: Stellen Sie sicher, dass Ihre Kollaborationssoftware einen einfachen Zugriff auf Ihre Benachrichtigungseinstellungen bietet. Entscheiden Sie sich für eine Software mit Funktionen wie „Bitte nicht stören“ oder „Alle Benachrichtigungen deaktivieren“, damit sich Ihr Team besser auf die Aufgaben konzentrieren kann, die wirklich zählen.

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Komplexe Entscheidungsprozesse

  • Das Problem: Je mehr Teammitglieder bei einem Projekt involviert sind, desto mehr Input gibt es, was wiederum Entscheidungsfindungen verlangsam kann. 

  • Die Lösung: Eine starke Führungskraft kann ihre Kommunikations- und Einflussfähigkeiten nutzen, um diese Prozesse gut zu steuern und ihr Team zu einer Lösung zu führen, die für alle zufriedenstellend ist. 

Konflikte zwischen starken Persönlichkeiten

  • Das Problem: Teammitglieder mit starken Persönlichkeiten können eine große Bereicherung für Ihr Unternehmen sein. Aber wenn sie alle in einem Team zusammen sind, kann das zu Reibungen und Konflikten führen. 

  • Die Lösung: Stellen Sie diverse Teams zusammen, bei denen die einzelnen Mitglieder einander ergänzen und gut zusammenarbeiten können. Als Teamleiter sorgen Sie dafür, dass sich jeder gleichbehandelt und durch seine Kollegen unterstützt fühlt. Führen Sie regelmäßige Gespräche, bei denen Sie Ihre Mitarbeiter über ihre kollaborativen Fähigkeiten befragen und sie auf Ihrem Weg begleiten, bessere Teamplayer zu werden.

Nur langsam erkennbare Ergebnisse

  • Das Problem: Die Teamleistung hat sich nicht verbessert und auch die Dynamik im Team scheint unverändert zu sein. Sie sind einfach unsicher, ob die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz tatsächlich zu einer allgemeinen Verbesserung der Arbeitsweise Ihres Unternehmens beiträgt.

  • Die Lösung: Bei der Förderung der Teamzusammenarbeit zeigen sich die Ergebnisse für gewöhnlich nicht von heute auf morgen. Aber mehr Klarheit und Transparenz im Team ist immer eine gute Sache. Versuchen Sie, klare, messbare Ziele festzulegen: Notieren Sie sich, wie Ihre Situation zu Beginn der Einführung aussieht. Dadurch können Sie später zurückblicken und genau feststellen, welche Fortschritte Sie im Laufe der Zeit erzielt haben.

Nicht alle Teams werden bei der Zusammenarbeit mit denselben Herausforderungen konfrontiert, aber je besser Sie als Teamleiter vorbereitet sind, desto besser können Sie sie meistern.

Die wichtigsten Tools für die Teamzusammenarbeit

4 Tools für die Teamzusammenarbeit

Apps für die Zusammenarbeit können Ihr Team dabei unterstützen, besser zu kommunizieren, Dateien miteinander zu teilen und die Arbeit zu koordinieren. Mit diesen Tools können Sie eine effektivere Zusammenarbeit in Ihrem Team fördern:

Ein Filesharing-Tool wie Google Workspace, Microsoft Office oder Dropbox

Eine der größten Hürden, die der Zusammenarbeit im Team oft im Weg steht, ist die endlose Suche nach Dokumenten oder die Wartezeit auf ein Antwortmail mit dem Zugang zu einer bestimmten Datei. Mit einem zentralen Filesharing-Tool bekommt Ihr Team Zugriff auf eine gemeinsame Wissensdatenbank sowie alle Dateien.

Ein Kommunikations-Tool wie Slack oder Microsoft Teams

Wie kommuniziert Ihr Team derzeit? Ein schneller Austausch bei einfachen Aufgaben oder lustigen Momenten im Team kann für die Zusammenarbeit entscheidend sein. Ein gutes Team ist in konstantem Austausch – auch wenn die Teammitglieder nicht ständig miteinander sprechen. Das ist ein besonders wichtiger Faktor, wenn Ihr Team ortsunabhängig und verteilt arbeitet. Und während Meetings und Huddles gute Kommunikationsmöglichkeiten darstellen, können Teammitglieder außerhalb dieser geplanten Besprechungen mit einem Nachrichten-Tool einander jederzeit einfach kontaktieren.

Ein Tool für die Videokommunikation wie Zoom oder Google Meet

Für ortsunabhängige Teams sind Videokonferenzen ein Eckpfeiler der Teamzusammenarbeit. Indem Sie einander sehen, stärken Sie das Gemeinschaftsempfinden im Team, selbst wenn Sie sich an unterschiedlichen Orten befinden. Achten Sie darauf, dass jedes Teammitglied Zugang zu Video-Meetings hat und weiß, wie man Ihr Tool verwendet.

Ein Arbeitsmanagement-Tool wie Asana

Arbeitsmanagement ist der Angelpunkt für die Strategie hinter Ihrer Teamzusammenarbeit. Mit einem Arbeitsmanagement-Tool können Sie sich an den Bedürfnissen Ihres Teams ausrichten, Ihre Arbeitsvorgänge visuell und in Echtzeit darstellen und Ziele festlegen. Work Management Software ist eine wirklich gute Möglichkeit, um Ihr Team genau in diesen Punkten zu unterstützen. Sie hilft Ihrem Team dabei, die Arbeit zu organisieren, immer auf dem Laufenden zu bleiben und seine Ziele zu erreichen.

Es ist wichtig, alle Ihre Kollaborations-Tools zu integrieren, damit Sie nicht ständig zwischen den einzelnen Apps hin- und herwechseln müssen. Der durchschnittliche Angestellte verwendet 10 Tools pro Tag – aber dank Asana hat das ein Ende: Hier finden Sie alle Ihre Lieblings-Tools an einem zentralen Ort.

Teamwork funktioniert nur durch Zusammenarbeit

Wenn Ihr Team zusammenarbeitet, können Sie Großes leisten. Die Teamzusammenarbeit ist nicht immer einfacher, aber der Gewinn an Innovationen, Effizienz und Teamdynamik ist die Anstrengungen allemal wert. In diesem Sinne sagt unser kollaboratives Team Ihrem also: Sie schaffen das!

Ortsunabhängige Zusammenarbeit ist noch einmal eine ganz andere Geschichte, aber mit der richtigen Einstellungen und den richtigen Online-Tools können Sie Ihre Teammitglieder weltumspannend vernetzen.

Mit Asana ortsunabhängig zusammenarbeiten und vernetzt bleiben

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