Qualitäten einer Führungskraft: 15 Eigenschaften effektiver Führungskräfte

Team Asana – FotoTeam Asana2. August 20219 Minuten Lesezeit
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Qualitäten einer Führungskraft – Artikelbannerbild

Ein Team zu leiten ist keine leichte Aufgabe. Sehen Sie sich nur einige der inspirierensten Führungskräfte an, wie etwa Arianna Huffington oder Rosalind Brewer. Trotz der harten Arbeit haben Führungskräfte, die ihr Team unterstützen, etwas Inspirierendes an sich.   

Wenn Sie Ihren Führungsstil und Ihre Fähigkeiten ausbauen möchten, haben Sie Glück. Mit diesen wichtigen Führungsqualitäten werden auch Sie zur effektiven Führungskraft, die Veränderungen anregt.

Gute Führungskräfte sind sich ihrer selbst bewusst, kommunizieren effektiv, delegieren Arbeit, fördern strategisches Denken und motivieren ihr Team zu Höchstleistungen. Wir haben hier eine Liste der 15 effektivsten Eigenschaften von Führungskräften zusammengestellt. Wenn Sie sich Eigenschaften wie strategische Problemlösung und aktives Zuhören aneignen, können auch Sie Ihre Mitarbeiter inspirieren. 

1. Unterstützung und Zuspruch für Teammitglieder

Andere zu unterstützen und Zuspruch zu geben, sollte eines Ihrer wichtigsten Ziele als Führungskraft sein. Ihre Aufgabe ist es, Ihrem Team zu helfen, zu lernen und erfolgreich zu sein. Das beginnt mit der täglichen Motivation, dem Aufbau von Beziehungen, Respekt und der gemeinsamen Erarbeitung von Lösungen für Probleme, wenn diese auftreten. 

Teams sollten sich durch Ihr Vertrauen in sie und Ihr Fachwissen gestärkt fühlen. Wenn sie unterstützt werden und Zuspruch erhalten, können großartige Ergebnisse entstehen. So können Sie Ihr Team durch Zuspruch und Unterstützung fördern:

  • Ermutigen Sie Teammitglieder, sich neuen Herausforderungen zu stellen

  • Motivieren Sie Ihr Team dazu, wieder aufzustehen, wenn etwas schief geht 

  • Seien Sie höflich aber ehrlich

Wenn sich Ihr gesamtes Team unterstützt und motiviert fühlt, kann jeder Einzelne in seiner Rolle glänzen und mit seinem Fachwissen zum gemeinsamen Erfolg beitragen.

Wenn jeder in einem Team Zuspruch erhält und Vertrauen genießt, so dass alle ihr volles Potenzial entfalten können, erhöht sich die Wirksamkeit eines jeden Einzelnen, was wiederum die Wirksamkeit des gesamten Unternehmens erhöht. Unserer Erfahrung nach führt die Aufteilung von Verantwortlichkeiten im richtigen Team zu Unternehmen, deren Mitarbeiter glücklicher sind und die auch die ehrgeizigsten Ziele erreichen.

2. Fokus auf die Entwicklung des Teams

Ihren Reichtum an Wissen weiterzugeben ist nur eine der vielen Aufgaben einer Führungskraft. Eine gute Führungskraft entwickelt nicht nur sich selbst weiter, sondern nimmt sich auch Zeit, um anderen zu helfen, sich weiterzuentwickeln. Das kann in Form von Schulungen, Mittagspausen oder auch durch die gemeinsame Erarbeitung von Problemlösungen mit Teammitgliedern geschehen. 

Das hilft nicht nur den Menschen in Ihrer Umgebung, ihre Karriere voranzutreiben, sondern Sie können auch selbst etwas dabei lernen. So können Sie daran arbeiten, anderen bei der Entwicklung zu helfen:

  • Achten Sie darauf, was Teammitglieder lernen wollen

  • Nutzen Sie Fehler als lehrreiche Momente

  • Geben Sie konstruktive Kritik, auch wenn es schwer fällt

Wichtig ist, dass Sie andere so ermutigen und ausbilden, wie Sie es sich für Ihre eigene Karriere gewünscht hätten. 

3. Effektive Kommunikation

Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil jedes erfolgreichen Teams, insbesondere wenn es um gute Führungseigenschaften geht. Es gibt einen schmalen Grat zwischen zu wenig und zu viel, aber es ist immer besser, sich auf die Seite des Zuviel zu schlagen. Ein Mangel an Kommunikation kann zu schlechten Leistungen oder einem Mangel an organisatorischer Klarheit führen. 

Führungskräfte kommunizieren effektiv

Auch Ihre Kommunikation muss effektiv sein, d. h. sie muss direkt und persönlich sein. Dies gilt sowohl für die Kommunikation über Projekte als auch für die Kommunikation im Team. Sie können an Ihren Kommunikationsfähigkeiten arbeiten, indem Sie Folgendes tun:

  • Bitten Sie Ihr Team um Feedback

  • Hören Sie zu, bevor Sie reden

  • Beantworten Sie fragen direkt

  • Passen Sie Ihre Botschaft an Ihr Publikum an

Und das Beste daran: Effektive Kommunikationsfähigkeiten können leicht erlernt werden. Scheuen Sie sich also nicht, danach zu fragen, falls Sie ein wenig Hilfe brauchen.

Während unserer ortsübergreifenden Tätigkeit mussten wir uns mit den verschiedensten neuen Möglichkeiten der Kommunikation beschäftigen. Slack, Asana und die Integrationen zwischen diesen Tools haben viele der physischen Kommunikationswege ersetzt oder ergänzt.
Lesenswert: Jones Knowles Ritchie gestaltet Markendesigns mit Asana

4. Hohe emotionale Intelligenz

Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, seine Gefühle zu kontrollieren und auszudrücken, sowie mit zwischenmenschlichen Beziehungen umzugehen. Warum ist das am Arbeitsplatz so wichtig? 

Eine Führungskraft ist jemand, der inspiriert und leitet, anstatt zu befehlen. Das bedeutet, dass Sie Ihren Teamkollegen gegenüber einfühlsam sein müssen, damit sie sich in Ihrer Nähe wohl fühlen und offen sein können. So können Sie an Ihrer emotionalen Intelligenz arbeiten:

  • Denken Sie darüber nach, wie sich Ihre Teammitglieder fühlen könnten

  • Achten Sie darauf, wie Ihre Worte oder Taten andere beeinflussen könnten

  • Berücksichtigen Sie bei bestimmten Situationen, wie andere dadurch beeinflusst werden und wie sie sich emotional dabei fühlen könnten 

  • Anworten Sie auf einen Konflikt oder auf eine schwierige Situation, anstatt darauf zu reagieren  

Im Zweifelsfall ist es in Ordnung, Teamkollegen zu fragen, wie es Ihnen geht. Ein einfaches „wie geht‘s heute?“ kann viel bewirken.

5. Problemlösungskompetenz

Von allen Kompetenzen, die man als Führungskraft braucht, ist die Fähigkeit, Probleme zu lösen, eine der wichtigsten. Teammitglieder werden wahrscheinlich mit Problemen zu Ihnen kommen, die gelöst werden müssen. Es ist Ihre Aufgabe, mit strategischen Ratschlägen auf alles vorbereitet zu sein, was auf Sie zukommt. 

Das heißt nicht, dass Sie ständig auf alles Antworten haben müssen. Stattdessen sollten Sie Ressourcen zur Hand haben, die Ihr Team zur eigenständigen Problemlösung befähigen. So können Sie an Ihren Problemlösungsfähigkeitenarbeiten:

  • Belegen Sie Ihre Ratschläge mit Daten oder Erfahrung

  • Stellen Sie Fragen, die ihre Teammitglieder auf den richtigen Weg bringen

  • Geben Sie Ihrem Team mehrere Lösungen, die es ausprobieren kann 

  • Hören Sie aktiv zu, um sich Klarheit zu verschaffen 

Kurz gesagt, Sie müssen nicht alle Antworten haben. Sie müssen lediglich Hinweise geben, wie Ihr Team das Problem lösen kann, mit dem es konfrontiert ist. Eine Entscheidung zu lange hinauszuzögern ist kräftezehrend. Lassen Sie sich also nicht von Ihrem Perfektionismus davon abhalten, einen Beitrag zu leisten.

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6. Respekt anderen gegenüber

Jeder hat sich Respekt verdient, egal, ob man 30 Jahre Berufserfahrung hat oder drei. Anderen Respekt zu erweisen, kann zu einer gesunden Teamdynamik beitragen, die auf gegenseitigem Respekt beruht. 

Auch wenn Respekt auf eine Vielzahl von Ursachen zurückgeführt werden kann, ist es wichtig, alle Menschen zunächst als gleichwertig zu behandeln. Hier sind weitere Möglichkeiten, wie man Respekt zeigen kann:

  • Kommunizieren Sie mit Teammitgliedern auf Augenhöhe, unabhängig von ihrer Position

  • Hören Sie sich die Ansichten anderer an, auch wenn Sie anderer Meinung sind

  • Würdigen Sie gut gemachte Arbeit

  • Behalten Sie eine positive Einstellung

Gute Führungskräfte wissen, dass Positivität und Respekt viel bewirken. Eine gute Faustregel ist, anzuerkennen, dass jeder Ihr Partner beim Erreichen Ihrer Vorhaben ist.

Als Führungskraft ist mir bewusst, dass es in meiner Verantwortung liegt, unsere Unternehmenskultur zu prägen.

7. Persönliche Entwicklung als Priorität

Persönliche Entwicklung ist ein wichtiger Bestandteil der beruflichen Entwicklung, unabhängig davon, wo Sie sich in Ihrer beruflichen Laufbahn befinden. Die Entwicklung Ihrer Fähigkeiten kann Ihnen und Ihrem Team helfen, Ihr Unternehmen langfristig zu verbessern. 

Ratsam ist auch, regelmäßige Termine für die Selbstreflexion festzulegen. Wo stehen Sie in Ihrer persönlichen Entwicklung, und wie hängt das mit dem Wohl Ihres Unternehmens zusammen? Dies kann sowohl Ihre persönliche als auch Ihre berufliche Entwicklung fördern. Sie können Ihre persönliche Entwicklung wie folgt verbessern:

  • Besuchen Sie branchenrelevante Konferenzen

  • Nehmen Sie an Kursen Teil

  • Arbeiten Sie mit anderen Abteilungen zusammen 

Diese Maßnahmen helfen Ihnen nicht nur, sich laufend weiterzubilden und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, sondern auch, neue Ideen einzubringen, die Ihren Einfluss auf Ihr Team und Ihr Unternehmen erhöhen.

8. Strategisches Denken fördern

Führungskräfte sind ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, ihr Team und ihr Unternehmen voranzubringen. Dies kann alles sein, von internen Prozessen wie Roadmaps und technologischen Fortschritten bis hin zu externen Faktoren wie SWOT-Analysen und Produktangeboten.

Führungskräfte fördern strategisches Denken

Von Brainstorming-Techniken bis zur Priorisierung von Projektaufgaben – gute Führungskräfte motivieren ihre Teammitglieder, ebenfalls strategisch zu denken. Sie können strategisches Denken wie folgt fördern:

  • Hören Sie sich alle Ideen an, unabhängig davon, ob Sie ihnen zustimmen

  • Veranstalten Sie Brainstorming-Treffen im Team

  • Geben Sie durch Daten belegtes Feedback 

  • Lassen Sie Ihr Team Ideen verwirklichen und von Fehlern lernen 

Strategisches Denken ist sowohl für Ihr eigenes Selbstbewusstsein als auch für Ihr Team wichtig, daher sollte es Ihnen ein Anliegen sein, neue Ideen zu fördern.

Für ortsunabhängige Teams ist es schwieriger, Anerkennung für ihre Arbeit zu erhalten – leider trifft das Sprichwort „aus den Augen, aus dem Sinn“ nur zu häufig zu. Halten Sie ganz bewusst die Augen nach Chancen offen, die Ihren verstreuten Teams die Möglichkeit bieten, an unternehmens- oder teamweiten Veranstaltungen (wie etwa ein Treffen aller Beteiligten) teilzunehmen. Suchen Sie nach Möglichkeiten, die gute Arbeit von Teammitgliedern durch Teamawards oder das Ansprechen von starken Leistungen zu würdigen.

9. Aktives Zuhören

Eine Führungskraft zu sein bedeutet, mehr zuzuhören als zu sprechen. Es ist Ihre Aufgabe, den Problemen des Unternehmens und den Gedanken Ihrer Teammitglieder Aufmerksamkeit zu schenken, um Veränderungen herbeiführen zu können. 

Es ist auch wichtig, den Leuten um Sie herum zuzuhören, um Respekt und Einfühlungsvermögen zu zeigen. Sie können daran arbeiten, ein besserer Zuhörer zu sein, indem Sie Folgendes tun:

  • Schenken Sie Teammitgliedern Ihre komplette Aufmerksamkeit, wenn Sie mit Feedback oder Anmerkungen zu Ihnen kommen

  • Stellen Sie Fragen, bevor Sie Ihre Meinung sagen

  • Planen Sie regelmäßige Termine, um sich nach dem Team zu erkundigen 

  • Nehmen Sie an Besprechungen teil, die Ihr Team leitet 

Zuzuhören ist ein wichtiger, aber oft unterschätzter Teil der Führungsrolle. Das richtige Gleichgewicht zwischen dem Inspirieren mit Worten und dem Inspirieren durch Zuhören macht den Unterschied zwischen einer guten und einer großartigen Führungskraft. 

10. Delegation von Arbeit

Die meisten von uns haben persönlich die Erfahrung gemacht, wie schwierig es ist, Arbeit zu delegieren. Es ist ein schmaler Grat zwischen der Vergabe neuer Aufgaben und Verantwortlichkeiten, und dem Übertragen der gesamten Verantwortung. 

Eine gute Führungskraft weiß, dass das Delegieren von Aufgaben dazu beitragen kann, die Fähigkeiten ihres Teams zu fördern und Projekte voranzutreiben, schließlich kann man nicht immer alles selbst machen. Verlassen Sie sich auf Ihr Team, und es wird das Gleiche für Sie tun. 

So können Sie Arbeit besser delegieren:

  • Fragen Sie Ihre Teammitglieder, an welchen Projekten sie arbeiten wollen

  • Erstellen Sie eine Übersicht oder ein Konzept, falls das Projekt sehr komplex ist 

  • Geben Sie ehrliches Feedback, damit die Arbeit gut erledigt werden kann 

  • Fördern Sie Zeitmanagement-Skills, damit die Arbeit fristgerecht erledigt wird

Wenn Sie nicht genug delegieren, schadet das sowohl den Führungskräften als auch den Teammitgliedern, die durch mehr Autonomie wachsen könnten. Ihr erster Instinkt mag es sein, sich einzumischen, wenn die Arbeit nicht Ihren Standards entspricht, aber es ist wichtig, dass Ihre Teammitglieder aus ihren eigenen Fehlern lernen können. 

Ich stelle mir Teamarbeit als ein Schiff vor, das sich durch das ewige Eis fräst. In dieser Metapher ist das Schiff das Team, das Eis steht für mögliche Probleme, die gelöst werden müssen, und das Ziel ist immer außer Sichtweite und unscharf. Es ist die Aufgabe eines Managers, herauszufinden, was mit dem Eis, das wir brechen, geschehen soll – wohin damit, wie es sich auf den Plan und das Team auswirkt, usw. Es ist die Aufgabe einer Führungskraft, die Richtung des Schiffes zu bestimmen und zu vermitteln, warum es sich lohnt, all dieses Eis zu brechen, um das festgelegte Ziel zu erreichen.

11. Übernahme von Verantwortung

Es ist zwar wichtig, dass Ihr Team Verantwortung für Projekte übernimmt, aber das bedeutet nicht, dass Sie die Verantwortung für die Arbeit Ihres Teams gänzlich abgeben. Es ist wichtig, dass Sie Ihr Team unterstützen, indem Sie die Verantwortung übernehmen, wenn etwas nicht wie geplant läuft.  

Führungskräfte übernehmen Verantwortung

Sie sollten bedenken, dass nicht alle Ziele immer erreicht werden. Die Nichterfüllung von Erwartungen bietet Chancen für Wachstum – sowohl für die persönliche Entwicklung als auch für die Ihres Unternehmens. 

So können Sie daran arbeiten, Verantwortung zu übernehmen:

  • Ergreifen Sie die Initiative, wenn Ziele nicht erreicht werden und bieten Sie Lösungen

  • Erklären Sie, wo Erwartungen nicht erfüllt wurden und warum

  • Überwachen Sie regelmäßig die Fortschritte wichtiger Vorhaben 

Verantwortung zu übernehmen bedeutet, sich Dinge einzugestehen, die besser hätten laufen können, und gemeinsam mit Ihrem Team an der Lösung dieser Probleme zu arbeiten. Denken Sie daran: Wir sitzen alle im selben Boot, und eine wachstumsorientierte Denkweise kann Ihnen und Ihrem Team helfen, aus Fehlern zu lernen. 

12. Große Leidenschaft für die Arbeit

Die erfolgreichsten Führungskräfte sind diejenigen, die mit Leidenschaft bei der Sache sind. Um es einfach auszudrücken: Eine Führungsrolle macht Sie nicht zur Führungskraft. Ihr Wissen, Ihre Leidenschaft und Ihre Teamarbeit machen Sie zu einer Führungskraft. 

Wahre Führungskräfte sind diejenigen, die Sie dazu motivieren, mehr zu leisten – auch angesichts großer Herausforderungen. Führungskräfte sind diejenigen, die Ihnen den Weg zu großartiger Arbeit ebnen. 

Es ist diese Leidenschaft, die eine Führungskraft von einer x-beliebigen leitenden Person unterscheidet. Ohne sie ist es schwer, Ihre Führungsqualitäten vollkommen zu entfalten. Führungskräfte, die für ihre Arbeit brennen, beantworten die folgenden Fragen wahrscheinlich mit „Ja“:

  • Freuen Sie sich über Ihre Rolle und Ihren Verantwortungsbereich?

  • Steigern neue Projekte Ihren Antrieb?

  • Erfüllt es Sie, andere Personen zu motivieren?

  • Arbeiten Sie an etwas, woran Sie glauben?

Wenn Sie über Ihre Leidenschaft für Ihre Arbeit nachdenken, können Sie herausfinden, was Sie wirklich antreibt und langfristig eine bessere Führungskraft sein. Außerdem ist es wichtig, dass alle in Ihrem Team ein gemeinsames Ziel verfolgen und genau wissen, warum sie etwas tun.

Für mich ist eine Führungskraft eine Person, die dabei hilft, das große Ganze zu verstehen. Was ist die Vision für das Team, und wie ist diese Vision mit einer breiteren Reihe von Unternehmenszielen und der Mission verbunden? Ein Manager ist eine Person, die Ihnen die Unterstützung und das Mentoring gibt, die Sie brauchen, um Ihre Rolle zu erfüllen und dabei zu helfen, das „Große Ganze“ Wirklichkeit werden zu lassen. Manchmal nimmt ein und dieselbe Person beide Rollen innerhalb eines Teams ein. Oder es sind mehrere Personen. So oder so sind beide Rollen wichtig für den Erfolg eines jeden Teams.

13. Visionärsmentalität

Der Begriff „Visionär“ ist recht weit gefasst, aber man erkennt sie, wenn man sie sieht. Visionäre sind in der Lage, das Endergebnis zu sehen, bevor etwas Greifbares erschaffen wurde. Aus diesem Grund sind Geschäftsinhaber und Unternehmer in der Regel Visionäre. Sie sehen, wie eine gute Idee verwirklicht wird, bevor etwas erschaffen wurde. 

Auch wenn nicht jeder ein Visionär ist, können Sie dennoch visionäre Führung an den Tag legen, um Ihr Team zu motivieren. Fordern Sie sich selbst regelmäßig heraus, die Zukunft zu visualisieren, indem Sie Folgendes tun:

  • Stellen Sie sich vor, was Ihr Team in einem Jahr erreichen wird

  • Erleichtern Sie Brainstorming und führen Sie Ideen zusammen

  • Motivieren Sie andere, ihre Denkweise infrage zu stellen

Ein Visionär zu sein ähnelt strategischem Denken. Beides ist für die Entscheidungsfindung und dem Setzen klarer Ziele wichtig. 

14. Sorge um andere

Sich um andere zu kümmern ist etwas anderes als andere zu respektieren. Der größte Unterschied besteht darin, zu zeigen, dass sie Ihnen wichtig sind, und nicht nur zu sagen, dass sie Ihnen wichtig sind. Sowohl Respekt als auch Fürsorge sind notwendig, um in Ihrem Team Vertrauen zu schaffen und Teammitglieder zu stärken. 

Um andere zu inspirieren, ist es wichtig, in sie und ihren Werdegang zu investieren. Ohne diese persönliche Verbindung kann sich die Betreuung eher wie ein Befehl anfühlen. Folgendes können Sie tun, um diese persönliche Verbindung herzustellen:

  • Sprechen Sie mit Teammitgliedern über mehr als nur die Arbeit

  • Fragen Sie Ihre Teammitglieder nach Ihren Zielen und Interessen 

  • Hören Sie einfühlsam zu 

  • Nehmen Sie an Teambuildingmaßnahmen teil

Wenn Sie persönliche Beziehungen zu Ihren Teamkollegen aufbauen, kann das auch Ihre Arbeitsbeziehungen stärken. Es kann sogar dazu beitragen, eine gute Kommunikation innerhalb von Teams aufzubauen und die Zusammenarbeit insgesamt zu stärken.

In meinen Augen besteht die Qualifikation einer Führungskraft darin, andere Menschen zum Erfolg zu führen, zu coachen, zu betreuen und zu leiten. Führungskräfte geben eine Vision vor, und ihr Erfolg wird durch das Team definiert – nicht durch die Führungskraft selbst.

15. Trendchecker

Heutzutage muss man technisch versiert sein und über neue Trends auf dem Laufenden bleiben, um innovative Ergebnisse zu erzielen. Von neuen Softwarefunktionen wie der Automatisierung von Geschäftsprozessen bis hin zu künstlicher Intelligenz (KI) und vielem mehr – der Zeit voraus zu sein, unterscheidet ein gutes Team von einem großartigen Team. Wer könnte sie besser dorthin führen als Sie?

Führungskräfte bleiben über aktuelle Trends informiert

Das Beste am Nachverfolgen von Branchentrends ist, dass es eine Fülle von Schulungen und Informationen zu so gut wie allem gibt. Wenn Sie also noch nicht sehr technikaffin sind, finden Sie hier einige Möglichkeiten, Ihr Wissen zu erweitern:

  • Nehmen Sie sich jede Woche Zeit, um etwas Neues zu lernen

  • Bleiben Sie über technologische Marktführer hinsichtlich Branchentrends auf dem Laufenden

  • Besuchen Sie Konferenzen und Networkingveranstaltungen

  • Suchen Sie sich einen Mentor, der Ihnen etwas beibringen kann

Da sich Trends ständig weiterentwickeln, ist es gut, diese Tipps zu beherzigen, auch wenn Sie in Ihrem Bereich Erfahrung haben. Auf diese Weise können Sie weiterhin innovative Ideen einbringen, die Ihr Unternehmen zu neuen Leistungen führen werden. 

Ihr Team zum Erfolg führen

Indem Sie die Qualitäten guter Führungskräfte verfeinern, können auch Sie lernen, wie man mit gutem Beispiel vorangeht und ein Team zu Höchstleistungen motiviert. Indem Sie daran arbeiten, diese 15 Führungsqualitäten zu verbessern, entwickeln Sie nicht nur Führungsqualitäten und bauen Ihre eigenen Fähigkeiten kontinuierlich aus, sondern Sie erhöhen auch Ihren Einfluss auf Ihr Unternehmen. 

Um weitere Ideen zur effektiven Führung eines Teams zu erfahren, finden Sie heraus, ob eine Workmanagementsoftware das Richtige für Sie ist. 

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