Remote-Teams führen Sie erfolgreich, indem Sie klare Prioritäten setzen, verbindliche Kommunikationsregeln definieren und die passenden digitalen Werkzeuge einsetzen. Egal, ob Ihr Team den Wechsel ins Homeoffice erst vor kurzem gewagt hat oder Sie bereits mit dem ortsunabhängigen/hybriden Arbeitsmodell vertraut sind: Es gibt eine Reihe von Tools und Methoden, mit denen Sie die ortsunabhängige Zusammenarbeit verbessern können.
Ortsunabhängig zu arbeiten ist weder besser noch schlechter als andere Arbeitsmodelle; es ist einfach anders. Daher ist es umso wichtiger, proaktiv neue Wege zur Vernetzung und Zusammenarbeit mit Ihrem Team zu finden, sowie sich Zeit zu nehmen, um Ihren Managementstil und die Bedürfnisse Ihres Teams neu zu evaluieren.
Remote-Teams mit Asana managenRemote-Teams sind Gruppen von Mitarbeitenden, die unabhängig von einem zentralen Bürostandort zusammenarbeiten. Das bedeutet, dass sich Ihre Kolleginnen und Kollegen an unterschiedlichen Orten befinden können, sei es im selben Land oder verteilt über verschiedene Zeitzonen und Kontinente. Die Zusammenarbeit erfolgt dabei vorwiegend über digitale Kommunikations- und Projektmanagement-Tools.
Was zeichnet Remote-Teams aus?
Ortsunabhängiges Arbeiten: Teammitglieder brauchen keinen festen Büroplatz.
Digitale Kommunikation: Austausch erfolgt per Videokonferenz, Chat-Tools oder E-Mail.
Hoher Koordinationsbedarf: Gute Planung und klare Strukturen sind entscheidend für reibungslose Abläufe.
Flexible Arbeitszeiten: Durch die unterschiedlichen Zeitzonen werden Ihre Mitarbeitenden nicht immer zur Kernzeit des Hauptsitzes arbeiten. Diese Flexibilität muss gewährt werden, trotzdem sollte der Blick auf ein gemeinsames Ziel nie verloren werden.
Tipp: Mit Tools wie Asana behalten Sie Aufgaben, Deadlines und Zuständigkeiten im Blick, unabhängig davon, wo Ihre Teammitglieder sitzen.
Remote-Arbeit | Home Office | |
Definition | Alle Arbeitsformen außerhalb einer traditionellen Büroumgebung | Arbeiten von zu Hause aus |
Ort | Café, Co-Working-Space, Ausland oder zu Hause | Eigene Wohnung oder Haus |
Rechtliche Regelung | Weniger formalisiert; Fokus auf Erreichbarkeit und Ergebnisse | Oft rechtlich geregelt (z. B. separater Schreibtisch, fester Raum) |
Flexibilität | Maximale Ortsunabhängigkeit | Ortsgebunden an den Wohnort, aber flexibler als Büroarbeit |
Merke: Remote-Work schließt Home Office mit ein, aber nicht jede Person im Home Office arbeitet automatisch in einem vollständig remote aufgestellten Team.
Nicht jedes Remote-Team funktioniert gleich. Je nach Unternehmensgröße, Zeitzonen und individuellen Bedürfnissen ergeben sich unterschiedliche Arbeitsmodelle. Hier sind drei gängige Varianten:
In einem vollständig Remote Team hat niemand einen festen Platz im Büro. Alle Teammitglieder arbeiten standortunabhängig, manchmal sogar über verschiedene Länder oder Kontinente verteilt.
Vorteil: Hohe Flexibilität und häufig größere Bewerberpools.
Herausforderung: Kommunikation ist ausschließlich digital. Regeln und Prozesse müssen klar definiert sein.
Bei hybriden Teams arbeitet ein Teil des Personals im Büro, während andere ortsunabhängig tätig sind.
Vorteil: Vereint das Beste aus beiden Welten. Einige Mitarbeitende profitieren von persönlichen Absprachen vor Ort, während andere Home Office oder Remote-Optionen nutzen können.
Herausforderung: Es besteht die Gefahr, dass Remote-Mitarbeitende wichtige Infos verpassen. Achten Sie daher auf transparente Kommunikation (z. B. über Asana oder regelmäßige Update-Meetings).
Gerade bei global verteilten Teams spielt die Zeitzone eine große Rolle. Hier unterscheidet man zwischen:
Synchrone Zusammenarbeit: Alle sind gleichzeitig online und koordinieren sich in Echtzeit (z. B. via Videocall).
Asynchrone Zusammenarbeit: Jeder arbeitet zu den eigenen Zeiten, während Informationen und Fortschritte schriftlich festgehalten werden (z. B. in Asana-Aufgaben oder -Projekten).
Hinweis: Viele Remote-Teams kombinieren beide Ansätze. Ein Beispiel: Ein festes Daily-Stand-up (synchrone Abstimmung) plus umfangreiche Dokumentation in Asana (asynchrone Kommunikation).
Wer ein Remote Team führt, steht vor spezifischen Herausforderungen, die sich von der klassischen Büroarbeit unterscheiden. Diese Hürden zu kennen ist der erste Schritt, um sie gezielt zu überwinden.
Kommunikationslücken: Ohne spontane Gespräche am Schreibtisch oder in der Kaffeeküche gehen wichtige Informationen leicht verloren. Nonverbale Signale fehlen in digitalen Kanälen fast vollständig.
Isolation und fehlendes Zugehörigkeitsgefühl: Teammitglieder im Homeoffice können sich vom Rest des Teams abgeschnitten fühlen, was Motivation und Engagement beeinträchtigt.
Work-Life-Balance: Die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit verschwimmen, ein Phänomen, das auch als Work-Life-Blending bekannt ist. Wenn der Arbeitsplatz gleichzeitig das Zuhause ist. Das Risiko von Überarbeitung steigt.
Leistungsbewertung ohne Präsenz: Ohne physische Anwesenheit fällt es schwerer, den Arbeitsfortschritt einzuschätzen und faire Leistungsbeurteilungen vorzunehmen.
Koordination über Zeitzonen hinweg: Globale Teams müssen unterschiedliche Arbeitszeiten koordinieren, was die synchrone Zusammenarbeit erschwert.
Die gute Nachricht: Mit den richtigen Strategien und Tools lassen sich diese Herausforderungen nicht nur bewältigen, sondern in echte Vorteile verwandeln.
Ein Beispiel dafür ist YMCA Victoria: Als die Organisation auf Remote-Arbeit umstellen musste, stand das Marketing-Team vor genau diesen Herausforderungen. Durch den Einsatz von Asana als zentrale Work-Management-Plattform konnte das Team seine Abläufe strukturieren und den Betrieb 85 % schneller wieder aufnehmen. Hunderte monatlicher Anfragen werden seitdem über Asana Forms koordiniert. Erfahren Sie in einer Demo, wie Asana und KI Ihr Team unterstützen können.
Die folgenden Strategien helfen Ihnen, Ihr Remote Team strukturiert und effektiv zu koordinieren. Dabei sind grundlegende Teammanagement-Kompetenzen besonders gefragt. Jeder dieser Ansätze adressiert eine der zentralen Herausforderungen der ortsunabhängigen Zusammenarbeit.
Klarheit bedeutet sicherzustellen, dass jeder im Remote Team die Prioritäten des Teams kennt und weiß, wie man gemeinsam daran arbeitet.
Selbst in traditionellen Büros kann es schwierig sein sicherzustellen, dass jedes Teammitglied sowohl übergeordnete Ziele als auch individuelle Prioritäten klar vor Augen hat. Bei der Leitung eines ortsunabhängigen oder hybriden Teams ist es daher umso wichtiger, klare Ziele zu definieren, zu kommunizieren und beizubehalten.
Lösung: Achten Sie darauf, dass jedes Teammitglied wöchentlich seine Prioritäten in einem gemeinsam genutzten Dokument oder einer Asana-Aufgabe festhält. Führen Sie kurze wöchentliche Video-Meetings ein, bei denen jeder seine Prioritäten umreißt und die der anderen erfährt. Als Manager eines ortsunabhängigen Teams sollten Sie mit gutem Beispiel vorangehen und Ihre Prioritäten ebenfalls vorstellen.
Lesenswert: So führen Sie effektive Meetings durchDiese zusätzliche Möglichkeit zur Abstimmung der Pläne im Team kann neue Ideen hervorbringen und zu neuen Kooperationen führen. Zudem werden so die Erwartungen für die Woche festgelegt. Als Manager eines ortsunabhängigen Teams können Sie dabei unterstützen und erhalten gleichzeitig Einblick in die Auslastung, Hindernisse und Errungenschaften des Teams.
In einem Büro ergeben sich viele Gelegenheiten, um sich persönlich mit dem Team auszutauschen, sei es direkt am Schreibtisch oder im Flur.
Beim ortsunabhängigen Arbeiten kann es hingegen schwierig sein, herauszufinden, wo und wie Kommunikationsnormen und -regeln im Remote Team festgelegt werden sollten. Wofür braucht es ein Meeting? Wann reicht eine Nachricht? Welche Kommunikation sollte via E-Mail, welche über Slack oder in Asana stattfinden? Inkonsistente Kommunikation und Vorgehensweisen können zu Verwirrung und Frustration im Team führen.
Lösung: Erstellen Sie einen Kommunikationsplan, in dem Sie Richtlinien für jeden Kommunikationskanal festlegen und diese an einem Ort dokumentieren, auf den jeder schnell und einfach zugreifen kann. Bei Asana z. B. nutzen wir Slack für kurze Gespräche und einzelne Fragen, während wir in Asana längere Diskussionen zu Themen führen, die auch nach Handlungen verlangen. E-Mails werden nur für die Kommunikation mit externen Anbietern und Partnern verwendet.
Lesenswert: Warum ein klarer Kommunikationsplan wichtiger ist, als Sie denkenVergessen Sie auch nicht, etwas Zeit für gemütliches Beisammensein einzuplanen! Legen Sie Zeiten für ortsunabhängige Mittagessen oder Kaffee-Gespräche ohne offizielles Programm fest, damit sich Ihre Mitarbeitenden austauschen können und eine Gemeinschaft entsteht. Verwenden Sie Emojis und GIFs, um Emotionen auszudrücken, die ein Text schwer übermitteln kann. Ortsunabhängiges Arbeiten kann isolierend sein. Daher ist es wichtig für ein Team, Zeit miteinander zu verbringen und sich zu vernetzen.
Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt das Beispiel von HRS: Das deutsche Unternehmen hat mit einem Champions-Hub-Modell und Asana als zentraler Plattform die funktionsübergreifende Zusammenarbeit für 310 Nutzende standardisiert. Das Ergebnis: rund 13 Wochen Zeitersparnis pro Jahr und 48.000 Aufgaben in nur drei Monaten. Sehen Sie in einer Demo, wie Asana Ihre Zusammenarbeit verbessern kann.
Wenn Teams an einem Ort arbeiten, kommt es oft zu gemeinsamen Pausen: Mitarbeitende essen zusammen oder erinnern sich gegenseitig daran, dass es an der Zeit ist, Feierabend zu machen.
Durch die Arbeit im Homeoffice verschwimmt die Grenze zwischen dem Privat- und dem Arbeitsleben oft. Plötzlich bekommt man das dringende Bedürfnis, die Wäsche zusammenzulegen, oder man muss ein Meeting verlassen, weil die Kinder Fragen zu ihrer Spanischaufgabe haben.
Lösung: Bestimmen Sie die Arbeitszeiten eines jeden Teammitglieds und halten Sie diese Stunden in einem Kalender oder einem Status fest, wo sie jeder sehen kann. Abhängig von der Art der Arbeit, den Zeitzonen und den Konventionen für Meetings können Sie dann entscheiden, was vernünftig ist und wann sich Zeitpläne überschneiden sollten oder nicht.
Als Leiter eines ortsunabhängigen Teams haben Sie mit einiger Wahrscheinlichkeit Teammitglieder, die über unterschiedliche Zeitzonen verteilt sind. Es ist wichtig, diesen Mitgliedern unabhängig von ihrem Standort ein Gefühl der Teamzugehörigkeit zu vermitteln und Burnout-Symptomen vorzubeugen.
Lesenswert: Ortsunabhängige Teams managen: Wie Sie Ihre Zeit und Energie als weltweit agierende Führungskraft am besten einsetzenErinnern Sie Ihr Team regelmäßig daran, im Laufe des Tages Pausen einzulegen. Ohne die natürliche Ablenkung durch Kolleginnen und Kollegen im Büro kann es passieren, dass Mitarbeitende stundenlang ununterbrochen am Bildschirm sitzen.
Schließlich können Sie ein gemeinsames Dokument oder ein Projekt in Asana erstellen, in dem Ihre Teammitglieder Tipps zum ortsunabhängigen Arbeiten miteinander teilen können.
Auch wenn Ihr Remote Team nicht am selben Ort sitzt, können Sie ein starkes Gemeinschaftsgefühl aufbauen. Organisieren Sie zum Beispiel virtuelle Kaffeepausen, Online-Spiele oder Quizrunden, in denen sich Teammitglieder informell austauschen können. Zusätzlich lohnt es sich, regelmäßige Online-Events oder virtuelle Workshops zu planen, um gemeinsame Erfolge zu feiern und neue Mitarbeitende willkommen zu heißen.
Wenn die Geografie und das Budget es zulassen, können gelegentliche Offsite-Treffen für zusätzliche Motivation sorgen. In Asana lässt sich dafür übrigens ein eigenes Projekt aufsetzen, in dem Sie Themen sammeln, Abstimmungen organisieren und Feedback für zukünftige Teambuilding-Aktivitäten einholen können.
Vertrauen ist die Grundlage jeder erfolgreichen Zusammenarbeit, doch in Remote-Teams entsteht es nicht von selbst. Ohne die natürlichen Begegnungen im Büro müssen Sie aktiv Vertrauen schaffen.
Transparenz bei Entscheidungen: Teilen Sie die Hintergründe Ihrer Entscheidungen offen mit dem Team. Wenn Mitarbeitende verstehen, warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden, entsteht Vertrauen in die Führung.
Ergebnisorientierung statt Kontrolle: Messen Sie den Erfolg Ihres Teams an den Ergebnissen, nicht an der Anzahl der Online-Stunden. Micromanagement untergräbt Vertrauen und senkt die Motivation.
Regelmäßige Einzelgespräche: Planen Sie wöchentliche Einzelgespräche mit jedem Teammitglied ein. Fragen Sie nicht nur nach dem Projektfortschritt, sondern auch nach dem persönlichen Wohlbefinden.
Fehlerkultur etablieren: Schaffen Sie ein Umfeld, in dem Fehler als Lernchancen betrachtet werden. Teams, die offen über Probleme sprechen können, arbeiten effektiver zusammen.
Die richtige Technologie bildet das Rückgrat einer funktionierenden Remote-Zusammenarbeit. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Tools einzusetzen, sondern die passenden Werkzeuge für Ihr Team zu finden.
Work-Management-Plattform: Ein zentrales Tool wie Asana gibt Ihrem Team einen gemeinsamen Überblick über alle Aufgaben, Deadlines und Zuständigkeiten. So weiß jeder, woran das Team arbeitet, auch ohne direkte Nachfrage.
Kommunikationstools: Nutzen Sie unterschiedliche Kanäle bewusst: Videokonferenzen für komplexe Abstimmungen, Chat-Tools für schnelle Fragen und asynchrone Updates für zeitzonenübergreifende Teams.
Dokumentation und Wissensmanagement: Halten Sie Entscheidungen, Prozesse und Projektinformationen zentral fest. So vermeiden Sie Informationssilos und erleichtern neuen Teammitgliedern den Einstieg.
Achten Sie darauf, dass alle eingesetzten Tools den Anforderungen der DSGVO entsprechen und Ihre Unternehmensdaten sicher verarbeitet werden.
Deputy zeigt, wie eine zentrale Plattform die Zusammenarbeit in Remote-Teams transformieren kann: 59 % der Mitarbeitenden arbeiten asynchron, und Asana dient als einzige Informationsquelle für alle Aufgaben und Zuständigkeiten. So entsteht Transparenz, auch wenn Teams über verschiedene Zeitzonen verteilt sind. Entdecken Sie in einer Demo, wie Asana und KI Ihr Remote Team unterstützen.
Künstliche Intelligenz verändert die Art, wie Remote-Teams zusammenarbeiten. Statt Routineaufgaben manuell zu koordinieren, können KI-gestützte Werkzeuge Ihrem Team die organisatorische Arbeit abnehmen.
AI Teammates sind KI-gesteuerte Agents, die direkt in Ihren Projekten mitarbeiten. Mit über 30 vorgefertigten Agents für Bereiche wie Marketing, Operations und IT übernehmen sie spezialisierte Aufgaben wie das Erstellen von Statusberichten, das Zusammenfassen von Meeting-Ergebnissen oder das Prüfen von Inhalten anhand Ihrer Markenrichtlinien. Anders als herkömmliche Automatisierungen lernen AI Teammates aus dem Projektkontext und passen sich an die Arbeitsweise Ihres Teams an.
Mit AI Studio können Sie darüber hinaus eigene KI-Workflows erstellen, ganz ohne Programmierkenntnisse. Routineaufgaben wie die Zuordnung eingehender Anfragen oder die Erstellung wiederkehrender Berichte laufen automatisch ab, sodass sich Ihr Team auf strategisch wichtige Arbeit konzentrieren kann.
Dabei behalten Sie jederzeit die Kontrolle: AI Teammates teilen einen gemeinsamen Wissenskontext, arbeiten innerhalb der Zugriffsrechte, die Ihr Team festlegt, und jede Aktion ist über einen vollständigen Audit-Trail überprüfbar und umkehrbar.
Remote-Teams erfolgreich zu führen erfordert klare Strukturen, bewusste Kommunikation und die richtigen Werkzeuge. Definieren Sie gemeinsame Prioritäten, legen Sie verbindliche Kommunikationsregeln fest und nutzen Sie Technologie, die Ihr Team verbindet statt belastet. Mit einer Work-Management-Plattform wie Asana schaffen Sie die Transparenz und Struktur, die Ihr Remote Team braucht, um gemeinsam Ziele zu erreichen. Testen Sie Asana kostenlos und erleben Sie, wie einfach die Koordination Ihres Remote Teams sein kann.