Wettbewerbsanalyse: Beispiel, Methoden und Vorlage

Team Asana – FotoTeam Asana
6. Juli 2026
9 Lesezeit (Minuten)
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Zusammenfassung

In einer Wettbewerbsanalyse identifizieren Sie Ihre direkten und indirekten Wettbewerber. Durch Nachforschungen finden Sie deren Stärken und Schwächen heraus und können diese mit Ihren eigenen vergleichen. In diesem Leitfaden erklären wir, wie Sie eine Wettbewerbsanalyse durchführen und wie Sie mit dieser Marketingstrategie Ihr Unternehmen stärken können. Update: Im neuen Update gehen wir für Sie näher auf das Modell der Wettbewerbsanalyse von Porter ein.

Ob Sie nun ein Unternehmen leiten oder Football spielen, es ist unerlässlich, dass Sie Ihre Konkurrenten kennen. Sie erzielen zwar im Büro keine Touchdowns, dafür aber Vertragsabschlüsse mit Kunden oder Sie gewinnen sie mit Ihren Produkten. Die Vorbereitung von Athleten und Unternehmern läuft auf ähnliche Weise ab: Sobald sie ihre Stärken und Schwächen und die ihrer Konkurrenten kennen, können sie davon profitieren.

In diesem Leitfaden erklären wir Ihnen die notwendigen Schritte zur Durchführung einer Wettbewerbsanalyse und wie Sie diese Marketingstrategie zur Verbesserung Ihres Unternehmens nutzen können. Mit unserer kostenlosen Vorlage für Wettbewerbsanalysen finden Sie schnell heraus, wer Ihre Wettbewerber sind, und erstellen einen aufschlussreichen Businessplan.

Vorlage für eine Wettbewerbsanalyse erstellen

Was ist eine Wettbewerbsanalyse?

Eine Wettbewerbsanalyse (auch Konkurrenzanalyse genannt) ist eine systematische Untersuchung Ihrer direkten und indirekten Wettbewerber. Sie recherchieren deren Stärken und Schwächen und vergleichen diese mit Ihren eigenen, um strategische Vorteile zu identifizieren.

Was ist eine Wettbewerbsanalyse?
  • Direkte Wettbewerber: Diese vermarkten dasselbe Produkt wie Sie und sprechen dieselbe Zielgruppe an.

  • Indirekte Wettbewerber: Diese vermarkten dasselbe Produkt wie Sie, haben allerdings eine andere Zielgruppe.

Nachdem Sie herausgefunden haben, wer Ihre Wettbewerber sind, können Sie mithilfe Ihrer gesammelten Informationen sehen, wo Sie im Markt stehen.

Warum lohnt sich eine Wettbewerbsanalyse?

Eine Wettbewerbsanalyse bietet Ihrem Unternehmen zahlreiche strategische Vorteile:

  • Besseres Marktverständnis: Sie erkennen, wie Ihr Markt strukturiert ist, welche Trends sich abzeichnen und wo Chancen liegen.

  • Fundierte Entscheidungsgrundlage: Anstatt auf Vermutungen zu setzen, treffen Sie strategische Entscheidungen auf Basis konkreter Daten.

  • Wettbewerbsvorteile identifizieren: Sie erkennen, worin Sie sich von der Konkurrenz abheben, und können diese Stärken gezielt ausbauen.

  • Risiken frühzeitig erkennen: Neue Wettbewerber, Ersatzprodukte oder Marktveränderungen fallen Ihnen früher auf.

  • Innovationsimpulse gewinnen: Die Strategien Ihrer Wettbewerber können Sie zu eigenen Verbesserungen inspirieren.

Kurz gesagt: Wer seine Konkurrenz kennt, kann proaktiv handeln, anstatt nur zu reagieren.

Was gehört in eine Wettbewerbsanalyse?

Das Ziel der Wettbewerbsanalyse ist es, sich auf dem Markt einen Wettbewerbsvorteil zu sichern und seine Businessstrategie zu verbessern. Ohne eine Wettbewerbsanalyse ist es schwierig, zu wissen, wie andere Unternehmer in Ihrem Zielmarkt Kunden gewinnen. Eine Wettbewerbsanalyse könnte Folgendes beinhalten:

  • Eine Beschreibung Ihres Zielmarktes

  • Informationen zu Ihren Produkten/Dienstleistungen im Vergleich zu denen Ihrer Wettbewerber

  • Marktanteile, Verkäufe und Umsätze von heute und in Zukunft

  • Preisvergleich

  • Analyse des Marketings und der Social-Media-Strategie

  • Unterschiede in Kundenbewertungen

Um die Effektivität Ihrer Strategie zu bewerten, vergleichen Sie sämtliche Informationen über Ihre Produkte/Dienstleistungen mit denen Ihrer Wettbewerber. Wenn Sie Erfolgskriterien verschiedener Unternehmen miteinander vergleichen, können Sie datenbasierte Entscheidungen treffen.

Wie erstelle ich eine Wettbewerbsanalyse?

Mit den folgenden fünf Schritten führen Sie eine Wettbewerbsanalyse durch und erhalten ein umfassendes Verständnis dafür, wo Ihr Platz im Markt ist. Dieser Prozess kann Ihnen dabei helfen, eine Handvoll Wettbewerber gleichzeitig zu analysieren und Ihre Zielgruppe besser zu erreichen.

1. Erstellen Sie eine Übersicht über Ihre Wettbewerber

Wählen Sie im ersten Schritt fünf bis zehn Wettbewerber aus, die Sie mit Ihrem Unternehmen vergleichen möchten. Diese Wettbewerber sollten ähnliche Produkte/Dienstleistungen und ein ähnliches Geschäftsmodell haben wie Sie. Außerdem sollten sowohl direkte als auch indirekte Wettbewerber vertreten sein, damit Sie sehen können, wie neue Märkte Ihr Unternehmen beeinflussen könnten.

Ihre Analyse wird noch einmal differenzierter, wenn Sie sowohl Startups als auch etablierte Unternehmen auswählen.

Tipp: Wenn Sie Wettbewerber in Ihrer Branche finden möchten, suchen Sie über Google oder Amazon nach Ihren Produkten/Dienstleistungen. Die Top-Ergebnisse, die Ihnen angezeigt werden, sind höchstwahrscheinlich Ihre Wettbewerber. Wenn Sie allerdings ein Startup-Unternehmen führen oder in einem Nischenmarkt tätig sind, müssen Sie sich die Rankings vermutlich etwas genauer anschauen, um Ihre direkte Konkurrenz zu finden.

Alternativ gibt es auch Branchenverzeichnisse, in denen Sie nach Ihrer Konkurrenz suchen können.

2. Führen Sie Marktforschung durch

Sobald Sie Ihre Wettbewerbssituation kennen, können Sie mit einer tiefgreifenden Marktanalyse beginnen. Es geht um eine Mischung aus Primär- und Sekundärforschung.

  • Primärforschung: Informationen, die Sie direkt von Kunden oder dem Produkt selbst erhalten.

  • Sekundärforschung: Informationen, die bereits von anderen gesammelt wurden.

Halten Sie Ihre Daten mit einer Vorlage für Nutzerforschung immer auf dem neuesten Stand.

Kostenlose Vorlage für die Nutzerforschung

Im Rahmen der Primärforschung könnten Sie Folgendes tun:

  • Die Produkte/Dienstleistungen der Wettbewerber kaufen

  • Kunden befragen

  • Mit Kunden Online-Befragungen durchführen

  • Fokusgruppen persönlich untersuchen

Im Rahmen der Sekundärforschung könnten Sie Folgendes tun:

  • Die Webseiten Ihrer Wettbewerber besuchen

  • Die aktuelle wirtschaftliche Situation bewerten

  • Technische Entwicklungen ermitteln

  • Firmenberichte lesen

Auch den Markt selbst sollten Sie auf jeden Fall betrachten. So könnte es beispielsweise Markteintrittsbarrieren geben, wie etwa rechtliche Grundlagen oder auch ein hoher notwendiger Kapitalbedarf. Wenn Sie ein neues Unternehmen gründen oder mit gewissen Produkten in einen neuen Markt möchten, sollten Sie diese Faktoren für den Markteintritt berücksichtigen.

Tipp: Mit Suchmaschinen-Analyse-Tools wie Ahrefs und SEMrush können Sie die Webseiten Ihrer Wettbewerber leichter finden und erhalten zusätzlich noch wichtige SEO-Informationen wie beispielsweise Keywords, die Anzahl der Backlinks und den allgemeinen Zustand der Webseite.

3. Vergleichen Sie Produkteigenschaften

Der nächste Schritt Ihrer Analyse besteht darin, Ihre alten bzw. neuen Produkte mit denen Ihrer Wettbewerber zu vergleichen. In diesem Vergleich sollten Sie sich jede Produkteigenschaft und die einzelnen Funktionen genau anschauen. Jedes Produkt hat seine ganz individuellen Merkmale, aber folgende Punkte können Sie bei den meisten Produkten miteinander vergleichen:

  • Preisgestaltung

  • Serviceangebot

  • Alter der Zielgruppe

  • Anzahl von Funktionen

  • Style und Design

  • Benutzerfreundlichkeit

  • Art und Anzahl von Garantien

  • Kundenservice

  • Produktqualität

  • USP bzw. Alleinstellungsmerkmal

Tipp: Falls Ihre Tabelle zu lang wird, kürzen Sie diesen Schritt einfach ab, indem Sie nur die Merkmale auflisten, von denen Sie denken, dass sie am wichtigsten für Ihre Analyse sind. Wichtige Merkmale könnten zum Beispiel Kosten, Produktvorteile und Benutzerfreundlichkeit sein.

4. Vergleichen Sie das Produktmarketing

Der nächste Schritt in Ihrer Analyse ist dem vorherigen recht ähnlich, abgesehen davon, dass Sie hier die Marketingaktivitäten vergleichen und nicht die Produkteigenschaften. Im Gegensatz zu vorher müssen Sie dieses Mal noch tiefgründiger recherchieren, um den Marketingplan aller Wettbewerber besser zu verstehen.

Sie werden wahrscheinlich folgende Bereiche untersuchen wollen:

  • Soziale Medien

  • Webseitentext

  • Bezahlte Anzeigen

  • Pressemitteilungen

  • Produkttexte

Stellen Sie während Ihrer Analyse Fragen, um tiefer in die Marketingstrategien eines jeden Unternehmens einzutauchen. Die Fragen, die Sie stellen sollten, unterscheiden sich je nach Branche, könnten aber unter anderem folgendermaßen lauten:

  • Welche Story versuchen sie zu vermitteln?

  • Welchen Mehrwert bekommen Ihre Kunden von Ihnen?

  • Welche Mission haben die Unternehmen?

  • Wie lautet die Markenbotschaft?

Kostenlose Vorlage für eine Marketingstrategie

Tipp: Sie können in diesem Schritt die Zielgruppe Ihrer Wettbewerber in Erfahrung bringen, indem Sie sich auf den Kundenstamm beziehen, entweder über die Webseite oder über Kundenbewertungen. Diese Informationen können Ihnen dabei helfen, Ihre Zielgruppe zu erweitern. Wenn Sie die Zielgruppe Ihrer Wettbewerber kennen, verstehen Sie auch deren Marketingtaktiken besser.

Ein gutes Beispiel für erfolgreiche Marketingstrategien zeigt Borussia Mönchengladbach: Das Marketingteam des Fußballclubs konnte mit einem strukturierten Ansatz seine Kampagnen 1,5-mal schneller starten und spart pro Teammitglied über 20 Stunden im Monat. Erfahren Sie, wie Sie Ihre eigene Marketingstrategie mit KI optimieren können.

5. Führen Sie eine SWOT-Analyse durch

Das Sammeln von Daten Ihrer Wettbewerber macht einen großen Teil Ihrer Wettbewerbsanalyse aus. Sobald Sie Ihre Informationen jedoch gesammelt haben, können Sie sich wieder Ihrem eigenen Unternehmen zuwenden. Eine SWOT-Analyse hilft Ihnen dabei, die Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens zu erkennen. Außerdem können Sie damit Schwächen in Chancen umwandeln und mögliche Bedrohungen anhand Ihrer Konkurrenz bewerten.

Im Rahmen einer SWOT-Analyse sollten Sie sich Folgendes fragen:

  • Was läuft gut?

  • Was können wir verbessern?

  • Welche Lücken weisen unsere Leistungen auf?

  • Welche neuen Markttrends sind bereits abzuschätzen?

Tipp: Die Ergebnisse Ihrer Untersuchungen aus den vorherigen Schritten helfen Ihnen dabei, diese Fragen zu beantworten und Ihre SWOT-Analyse durchzuführen. Sie können Ihre Ergebnisse in einer SWOT-Matrix visualisieren. Hierbei handelt es sich um eine Matrix, die aus vier Boxen besteht, von denen jede für eine Kategorie steht.

6. Finden Sie Ihren Platz im Markt

Der letzte Schritt Ihrer Wettbewerbsanalyse besteht darin, zu verstehen, wo Sie momentan im Markt einzuordnen sind. Hierfür erstellen Sie einen Graphen mit einer X- und einer Y-Achse. Die beiden Achsen repräsentieren die wichtigsten Voraussetzungen, um in Ihrem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die X-Achse könnte beispielsweise für Kundenzufriedenheit stehen, während die Y-Achse für Marktpräsenz stehen könnte. Dann tragen Sie jeden Wettbewerber anhand seiner X- und Y-Werte in den Graphen ein. Sie tragen auch Ihr eigenes Unternehmen ein, wodurch Sie einen Überblick bekommen, wo Sie im Vergleich zu Ihren Wettbewerbern stehen.

Dieser Graph dient reinen Informationszwecken und stellt weder Asanas Marktumgebung noch die eines anderen Unternehmens dar.

Finden Sie Ihren Platz im Markt

Tipp: In diesem Beispiel sehen Sie drei Unternehmen, die höhere Werte in Bezug auf Marktpräsenz und Kundenzufriedenheit haben als Sie. Zwei Unternehmen hingegen haben gleiche Werte in Bezug auf Marktpräsenz, aber höhere Werte in Bezug auf Kundenzufriedenheit. Diese Daten sollten den Problemlöse-Prozess in Gang setzen, denn Sie wissen nun, welche Wettbewerber die größte Bedrohung darstellen und wo Ihre eigenen Schwächen liegen.

Beispiel für eine Wettbewerbsanalyse

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten für ein Marketing-Startup, das sich auf Suchmaschinenoptimierung für Zahnärzte spezialisiert hat, eine Nische mit nur wenigen Wettbewerbern. Sie möchten für Ihr Unternehmen eine Marktanalyse durchführen. Dann würden Sie folgendermaßen vorgehen:

  • Schritt 1: Sie erstellen mithilfe von Google eine Liste Ihrer Wettbewerber.

  • Schritte 2, 3 und 4: Sie besuchen die Webseiten Ihrer Wettbewerber und nutzen SEO-Analysetools wie Ahrefs, um möglichst viel über die Serviceangebote und Marketingstrategien Ihrer Wettbewerber herauszufinden.

  • Schritt 5: Sie wenden sich nun wieder Ihrem eigenen Unternehmen zu und führen eine SWOT-Analyse durch, um Ihre eigenen strategischen Ziele zu bewerten und einen Überblick über Ihre Stärken und Schwächen zu bekommen.

  • Schritt 6: Am Ende erstellen Sie einen Graphen Ihrer Markumgebung und kommen zu dem Schluss, dass es zwei Unternehmen gibt, die Ihr Unternehmen in Bezug auf Kundenzufriedenheit und Marktpräsenz übertreffen.

Nachdem Sie diese Informationen, wie unten gezeigt, in einer Tabelle zusammengefasst haben, überlegen Sie sich eine einzigartige Strategie. Um Ihre Wettbewerber zu schlagen, könnten Sie beispielsweise die Möglichkeit der geographischen Eingrenzung nutzen: Anstatt Ihr Marketing an Zahnärzte im ganzen Land zu richten, wie es Ihre Wettbewerber tun, könnten Sie Ihre Marketingstrategie auf eine Region, ein Bundesland oder eine Stadt beschränken. Sobald Sie sich in dieser Region als SEO-Unternehmen für Zahnärzte einen Namen gemacht haben, können Sie expandieren.

Framework für die Wettbewerbsanalyse

Sie werden niemals herausfinden, welche Schlüsse Sie aus Ihrer Wettbewerbsanalyse ziehen können, wenn sie sich nicht ausgiebig damit beschäftigen und die Ergebnisse genau analysieren. Ob Sie nun eine neue Preisstrategie ausprobieren möchten, nach einer Möglichkeit suchen, Ihr Marketing zu verbessern, oder Ihr Produkt modernisieren wollen, die Analyse Ihrer Wettbewerber kann Ihnen wertvolle Einblicke liefern.

Methoden der Wettbewerbsanalyse

Für eine Wettbewerbsanalyse stehen Ihnen verschiedene bewährte Methoden zur Verfügung. Je nach Zielsetzung und Branche können Sie diese einzeln oder kombiniert einsetzen.

Porters Five Forces

Neben der von uns genannten Methode zur Wettbewerbsanalyse gibt es noch weitere Modelle. Am bekanntesten ist dabei das Modell der fünf Wettbewerbskräfte von Porter. Folgende Faktoren spielen seiner Meinung nach den größten Einfluss:

  • Verhandlungsmacht der Kunden: Hier geht es darum, wie groß der Einfluss der Kunden auf die Preisgestaltung ist.

  • Verhandlungsmacht der Lieferanten: Auch die Lieferanten können den Markt beeinflussen. Wenn es beispielsweise nur wenige Lieferanten gibt, können diese Druck auf den Preis ausüben.

  • Bestehende Mitbewerber: Natürlich sind auch dem Modell von Porter nach die aktiven Mitbewerber ein wesentlicher Faktor.

  • Neue Konkurrenz: Auch die potentielle Konkurrenz in der Zukunft ist nicht unwichtig. Gibt es etwa niedrige Markteintrittsbarrieren, können schnell neue Bewerber dazukommen.

  • Ersatzprodukte: Zuletzt sind auch noch all jene Produkte zu berücksichtigen, die einen direkten Ersatz zu dem eigenen Produkt darstellen. Auch diese sollte man im Blick behalten.

SWOT-Analyse

Die SWOT-Analyse untersucht die Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses), Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats) Ihres Unternehmens im Vergleich zur Konkurrenz. Diese Methode eignet sich besonders gut als Ergänzung zur Wettbewerbsanalyse, da sie interne und externe Faktoren systematisch gegenüberstellt. Eine detaillierte Anleitung finden Sie in unserem Abschnitt zur Erstellung einer Wettbewerbsanalyse (Schritt 5).

Benchmarking

Beim Benchmarking vergleichen Sie gezielt bestimmte Kennzahlen oder Prozesse Ihres Unternehmens mit denen der Wettbewerber oder mit Branchenstandards. Typische Benchmarking-Kriterien sind Preisgestaltung, Kundenzufriedenheit, Marktanteil oder Produktqualität. Ziel ist es, Best Practices zu identifizieren und für das eigene Unternehmen zu adaptieren.

Tools und Software für die Wettbewerbsanalyse

Die richtige Software kann den Aufwand einer Wettbewerbsanalyse erheblich reduzieren. Hier sind die wichtigsten Tool-Kategorien:

SEO- und Marktanalyse-Tools

Tools wie Ahrefs, SEMrush und SimilarWeb helfen Ihnen dabei, die Online-Präsenz Ihrer Wettbewerber zu analysieren. Sie liefern Daten zu Keywords, Backlinks, Traffic-Quellen und Suchmaschinen-Rankings.

Unternehmen wie Benefit Cosmetics zeigen, wie Work-Management-Tools die kreative Marketingarbeit beschleunigen können. Das US-Kreativteam der Kosmetikmarke verwaltet bis zu 75 Projekte gleichzeitig und hat seine Zusammenarbeit durch zentrale Arbeitsorganisation deutlich verbessert. Starten Sie jetzt mit einer Demo.

Social-Media-Monitoring

Mit Tools wie Brandwatch oder Hootsuite können Sie die Social-Media-Aktivitäten Ihrer Wettbewerber verfolgen und deren Engagement-Raten, Posting-Frequenz und Content-Strategien vergleichen.

KI-gestützte Analyse mit Asana

Moderne Work-Management-Plattformen wie Asana bieten inzwischen KI-gestützte Funktionen für die Wettbewerbsanalyse. Mit dem Wettbewerbsanalyst AI Teammate fasst Asana Marktdaten in klaren Vergleichen zusammen, damit Sie Chancen schneller erkennen. Über AI Studio können Sie darüber hinaus ohne Code individuelle Agenten für Ihre spezifischen Analyseanforderungen erstellen. Mit über 30 vorgefertigten KI-Agenten für Marketing, Operations und IT deckt Asana zahlreiche Anwendungsfälle ab, die Ihnen Zeit bei der Datenerfassung und -auswertung sparen. Dabei profitieren Sie von Enterprise-Sicherheit mit vollständigen Audit-Trails, und alle AI Teammates arbeiten innerhalb der bestehenden Berechtigungsstruktur Ihres Unternehmens.

Welche Nachteile hat eine Wettbewerbsanalyse?

Die häufigsten Nachteile einer Wettbewerbsanalyse sind der Zeitaufwand, das Risiko von Bestätigungsfehlern und die schnelle Veralterung der Ergebnisse. Diese Einschränkungen sind jedoch beherrschbar, wenn Sie sie von Anfang an berücksichtigen.

Vergessen Sie nicht zu handeln

Sie möchten mit Ihrer Wettbewerbsanalyse ja nicht einfach nur Informationen sammeln, sondern Sie möchten anhand dieser Informationen auch handeln. Die Daten selbst zeigen Ihnen lediglich, wo Sie im Markt angesiedelt sind. Der Schlüssel liegt darin, dass Sie Ihre Wettbewerbsanalyse verwenden, um Probleme zu lösen und den Strategieplan zu verbessern.

Nehmen Sie sich in Acht vor Bestätigungsfehlern

Bestätigungsfehler entstehen, wenn Sie Informationen auf Basis Ihrer bereits existierenden Glaubenssätze interpretieren. Das kann dazu führen, dass Sie an falschen Annahmen festhalten. Um so etwas zu vermeiden, sollten Sie sich auf alle verfügbaren Daten stützen.

Im obigen Beispiel könnte der Besitzer des Unternehmens glauben, er sei der Marktführer auf dem Gebiet Social Media. So könnte es passieren, dass im Rahmen der Marktforschung gerade genug Informationen gesammelt werden, um diese Annahme zu untermauern, obwohl die Wettbewerber statistisch gesehen eine bessere Social-Media-Strategie haben. Stützen Sie sich hingegen auf sämtliche verfügbaren Daten, können Sie solche Bestätigungsfehler vermeiden.

Aktualisieren Sie Ihre Analyse regelmäßig

Die Ergebnisse einer Wettbewerbsanalyse zeigen nur eine Momentaufnahme der Marktbeschaffenheit, so wie sie in diesem Moment vorherrscht. Mithilfe dieses Berichts erhalten Sie genug Informationen, um nötige Veränderungen in Ihrem Unternehmen vorzunehmen. Aber danach sollten Sie sich nicht mehr auf dieses Dokument beziehen, es sei denn, Sie aktualisieren es regelmäßig.

Markttrends ändern sich täglich. Obwohl es durchaus aufwendig ist, den Bericht auf dem neuesten Stand zu halten, können Sie nur so sichergehen, stets über Ihre Wettbewerber informiert zu bleiben.

So setzen Sie Ihre Wettbewerbsanalyse in die Praxis um

Eine Wettbewerbsanalyse ist nur dann wertvoll, wenn Sie die gewonnenen Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen umsetzen. So gehen Sie am besten vor:

Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt das Beispiel von Genesys: Das globale Technologieunternehmen nutzt Asana, um seine Marketingkampagnen effizient zu verwalten und die Zusammenarbeit zwischen regionalen Teams zu verbessern. Testen Sie Asana und optimieren Sie Ihre Arbeitsabläufe.

  1. Priorisieren Sie Ihre Ergebnisse: Identifizieren Sie die drei wichtigsten Erkenntnisse aus Ihrer Analyse und leiten Sie daraus konkrete Maßnahmen ab.

  2. Erstellen Sie einen Aktionsplan: Halten Sie fest, wer welche Maßnahme bis wann umsetzt. Mit einem Work-Management-Tool wie Asana behalten Sie den Überblick über alle Aufgaben.

  3. Planen Sie regelmäßige Updates: Führen Sie Ihre Wettbewerbsanalyse mindestens einmal pro Quartal durch, um auf Marktveränderungen reagieren zu können.

Starten Sie jetzt mit Ihrer Wettbewerbsanalyse und nutzen Sie unsere kostenlose Vorlage, um Ihre Ergebnisse systematisch festzuhalten.

Vorlage für eine Wettbewerbsanalyse erstellen

Häufig gestellte Fragen zur Wettbewerbsanalyse

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