Was ist der Work Graph® von Asana?

Julia Martins – FotoJulia Martins15. Juli 20222 Minuten Lesezeit
facebooktwitterlinkedin
Was ist der Work Graph® von Asana? – Artikel-Bannerbild
Vorlagen

In ihrer natürlichen Form findet die Arbeit funktionsübergreifend statt. Um erstklassige Ergebnisse zu erzielen, sind verschiedenste Kompetenzen, Sichtweisen und umfangreiches Expertenwissen erforderlich. Die besten Projekte entstehen, wenn Mitarbeiter aus unterschiedlichen Teams oder sogar verschiedene Abteilungen kollaborieren. Wenn jede Abteilung auf eigenen, isolierten Vorgehensweisen beharrt, gerät die Arbeit ins Stocken.

Warum das Container-Datenmodell der Feind der funktionsübergreifenden Zusammenarbeit ist

Die Probleme bei der funktionsübergreifenden Zusammenarbeit beginnen üblicherweise schon bei der Projektentwicklung. Doch die Ursache für diese Probleme liegen nicht bei Einzelpersonen, sondern bei den Tools, die zur Koordination der Arbeit verwendet werden. Es mag vielleicht überraschend klingen, doch einige der am häufigsten verwendeten Business-Tools sind so strukturiert, dass zwangsläufig Informationssilos entstehen.

Nehmen wir einmal an, Sie sind Teil eines Teams, das an einem Projekt arbeitet, das ein Ziel verfolgt und an einem Ort zentralisiert ist. Dies ist der perfekte Nährboden für die eben erwähnten Informationssilos, also Orte, in denen ein Dokument sich nur in einem Ordner befindet, eine E-Mail nur in einem langen E-Mail-Verlauf. Dieser Ansatz zur Strukturierung der Arbeit ist auch als Container-Datenmodell bekannt. Vielleicht haben Sie diesen Begriff vorher noch nicht gehört, aber ganz sicher haben sie dieses Phänomen bereits in der Praxis erlebt.

Was ist ein Container-Datenmodell?

In einem Container-Datenmodell wird die projektbezogene Arbeit isoliert von anderen Arbeitsvorgängen organisiert. Das bedeutet, dass ein Arbeitsvorgang nur an einem Ort bearbeitet werden kann. Sagen wir, Ihr Team hat einen Ordner, in dem alle arbeitsbezogenen Dateien aufbewahrt werden – hier schließt sich der Kreis, und es wird klar, warum wir es ein „Container“-Datenmodell nennen. Zwar ist ein solches Modell einfach umzusetzen, doch gänzlich ungeeignet für dynamische Projekte oder funktionsübergreifendes Teamwork. 

In einem Container-Datenmodell:

  • Kann sich eine Nachricht nur in einem Kanal befinden

  • Kann sich eine E-Mail nur in einem Posteingang befinden

  • Kann sich ein Dokument nur in einem Ordner befinden

  • Kann sich eine Aufgabe nur in einem Projekt befinden

  • Kann sich ein Projekt nur ein einem Portfolio befinden

  • Kann ein Portfolio nur mit einem übergreifenden Ziel verknüpft werden

Das Container-Datenmodell

Die heutige Arbeitsrealität sieht jedoch anders aus und ist weitaus komplexer. Wahrscheinlich arbeiten Sie täglich mit mehreren Teams an einer Vielzahl verschiedener Projekte zusammen und haben eine ganze Reihe unterschiedlicher Geschäftsziele, die es zu erreichen gilt. Ohne eine gute Möglichkeit, Informationen zu organisieren, entsteht dabei eine Menge Arbeit rund um die Arbeit, wie etwa das manuelle Kopieren und Einfügen von Daten von einem Tool in das nächste, das Einholen von Status-Updates und Genehmigungen sowie die Suche nach bestimmten Dokumenten, die sich in einem Wirrwarr aus Ordnern befinden.

Bereichsübergreifende Zusammenarbeit ermöglichen

Um Ihre wichtigsten Projekte durchführen zu können, müssen Sie mit Stakeholdern aus dem gesamten Unternehmen zusammenarbeiten. Das bedeutet, dass der Container-Ansatz hier an seine Grenzen stößt. Statt die Arbeitsvorgänge isoliert durchzuführen, müssen Sie für bereichsübergreifende Transparenz sorgen.

Um funktionsübergreifende Teams zu unterstützen, brauchen Sie einen funktionsübergreifenden Ansatz – und effektive Business-Tools. Diese Tools sollten nicht nur die Koordination der Arbeit in Ihrer Abteilung unterstützen, sondern die team- und mitarbeiterübergreifende Zusammenarbeit erleichtern. Dazu ist ein Datenmodell erforderlich, dass flexibel genug ist, um die Arbeit Ihres Teams mit den übergreifenden Unternehmenszielen zu verknüpfen.

Und genau da kommt der Asana Work Graph® ins Spiel.

Der Asana Work Graph®

Funktionsübergreifende Arbeit ist nicht mit Informationssilos möglich. Damit die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit gelingen kann, brauchen Sie ein flexibles Arbeitsmodell. Zu dieser Erkenntnis sind wir auch gekommen und haben deshalb den Asana Work Graph® ins Leben gerufen – ein Datenmodell, in dem Arbeitsvorgänge flexibel und transparent stattfinden können.

Der Asana Work Graph™

Was ist der Work Graph®?

Der Asana Work Graph® ist die perfekte Möglichkeit, die Arbeit Ihres Teams mit den zugrundeliegenden Informationen und den verantwortlichen Personen zu verknüpfen. Im Grunde ist er nichts weiter als eine Möglichkeit, aufzuzeigen, wie die einzelnen Bestandteile Ihrer Arbeit im großen Ganzen zueinanderpassen. So weiß jeder, wer was bis wann erledigt. 

Demo anfordern

Einen Überblick darüber zu haben, wie die Informationen in Ihrem Unternehmen zusammenhängen, ist nicht nur ein „Nice-to-have“ – es ist eine entscheidende Komponente für die teamübergreifende Kommunikation. Ohne einen solchen Überblick fehlt Ihnen das Verständnis dafür, wie die Ziele Ihres Teams zu den allgemeinen Erfolgskennzahlen Ihres Unternehmens beitragen. 

Funktionsübergreifende Arbeit leicht gemacht

Teamwork basiert auf gegenseitigem Vertrauen. Wenn Teams nicht auf derselben Informationsbasis arbeiten, können sie sich auch nicht auf dieselben Unternehmensziele oder Prioritäten konzentrieren. Mit einem funktionsübergreifenden Ansatz können Sie Informationssilos vermeiden und die Zusammenarbeit fördern, statt sie für alle Beteiligten nur zu erschweren.

Asana ist die einzige Work-Management-Plattform, die Ziele konkret umsetzbar macht und Informationen zum Erreichen dieser Ziele allen Teams, die darauf zugreifen müssen, in Echtzeit zur Verfügung stellt.

Registrieren

Weitere Ressourcen

Artikel

Business Model Canvas: Definition, Aufbau und Vorteile!