Blinkist schafft eine selbstbestimmte Arbeitsatmosphäre mit Asana

Das Blinkist-Team
  • Blinkist-Logo
  • Hauptsitz
    • Berlin
  • Anzahl der „geblinkten” Bücher
    • über 2.500
  • Minuten, um einen „Blink” zu lesen
    • 15

Nach dem US Bureau of Labor Statistics verbringen wir weniger als 20 Minuten am Tag mit Lesen. Berücksichtigen wir die aktuelle Digitalgesellschaft und all die Medien, die um unsere Aufmerksamkeit und Zeit konkurrieren, verwundert es kaum, dass wir weniger lesen. Aber das heißt nicht, dass wir weniger Interesse haben. Es gibt tatsächlich viel mehr verfügbare und wichtige Informationen, egal ob es um unsere Kaufentscheidungen, die Umwelt, Politik oder Kreativität geht. Wenn es nur eine Möglichkeit gäbe, mehr und schneller zu lesen, um auf dem neusten Stand zu bleiben.

Blinkist ermöglicht genau das: Ihre Micro-Lese-App bietet die Kerninformationen von Sachbuchbeststellern als Text oder Audioversion, die man in nur 15 Minuten durchgehen kann. Die Blinkist-Gründer Holger Seim, Niklas Jansen, Tobias Balling und Sebastian Klein sahen hier großes Potenzial und haben ein Unternehmen gegründet. Für die Gründer, insbesondere den Geschäftsführer Holger, ist Zeit die kostbarste Ressource – sowohl für ihn selbst als auch für die Blinkist-Kunden.

Blinkist verwandelt Bestseller in schnell lesbare Kurztexte mit Asana

Die Herausforderung: Liefern

Als Holger und das Team das Unternehmen 2012 gründeten, war der Weg zum Erfolg klar: So viele Steine aus dem Weg zu räumen, wie möglich, damit das Team schnell agieren kann. „Die größte Herausforderung, um am Markt zu bestehen ist und bleibt zu liefern”, so Holger. Für ihn bedeutet das „die richtigen Personen und Organisationsform zu finden, damit Großes erreicht werden kann”.

Also haben sie danach gesucht: „Entscheidend für den Erfolg ist es, gute Leute zu finden und ihnen nicht im Weg zu stehen, damit sie auf dasselbe Ziel hinarbeiten können.”

Schon früh versuchten sie die Frage zu beantworten, wie sie das Wesentliche eines Buchs in einem Format erfassen können, das man innerhalb einer kurzen Zeitspanne auf einem Mobilgerät lesen oder anhören kann. Sie haben verschiedene Formate mit den ersten Nutzern ausprobiert und landeten bei „Blinks”, die Leser jetzt bei Blinkist finden. Hinter all Ihren Aktionen steht ihre Mission: Menschen dazu zu inspirieren, sich weiterzubilden. Dafür wollen sie die Nutzererfahrung verbesern, bessere und passendere Empfehlungen geben und bei ihren Formaten weiterhin innovativ bleiben.

Damit sein Team die gemeinsamen Ziele erreichen kann, ist Holger zufolge eines besonders entscheidend: Selbstbestimmung. Selbstbestimmung ist für ihn und seine Mitgründer selbstverständlich, sie wollten daher ein Unternehmen schaffen, das auf Autonomie beruht und ohne Regelungswut auskommt.

Mit dem Fokus auf Selbstbestimmung gibt es bei Blinkist keine Büropolitik. „Bei Blinkist konzentrieren wir uns voll auf Transparenz und direkte Kommunikation im gesamten Unternehmen”, erklärt Holger. „Das ist das absolute Gegenteil von klassischer und undurchsichtiger Firmenpolitik&rduqo;, sagt er. „Wir haben eine verständliche, offene und effektive Arbeitsumgebung, in der die Stimme jedes Einzelnen zählt.”

Die Rendite der Selbstbestimmung

In sechs Jahren konnte Holger das Team auf fast 600 Mitarbeiter erweitern und ein beliebtes Produkt erschaffen.

Von Anfang an wussten Holger und das Team, dass sie ein Tool brauchen, das Transparenz ermöglicht und die Zusammenarbeit fördert, damit das Blinkist-Team die Werte der Selbstbestimmung leben kann. Daher haben sie sich für Asana entschieden. „Mit Asana sieht jeder, woran andere arbeiten und kann Feedback geben oder sich zu Wort melden, wenn ein Meeting nötig ist”, erklärt Holger. „Jeder weiß, was gerade im Unternehmen vor sich geht.”

„Damit Leute kluge Entscheidungen treffen können, brauchen sie Transparenz und Kommunikation.

Durch ein selbstbestimmtes Teams „gehen Dingo so viel schneller”, so Holger, denn es kann schnell agieren. „Als Gründer bin ich kein Flaschenhals mehr, ich muss nicht für alles grünes Licht geben.”

Selbst bei größeren Projekten haben die Mitarbeiter Entscheidungsbefugnisse, weil sie die Probleme oft viel besser kennen als Holger oder andere Führungskräfte im Unternehmen. Wenn sie selbst Entscheidungen treffen, kommen sie schneller voran als wenn sie auf die Beiträge der Führungsetage oder deren Genehmigung warten. Als zum Beispiel ein Team den Podcast Simplify entwickelte und veröffentlichte, war Holger nur gelegentlich involviert, um Feedback zu geben.

„Wenn Leute selbst bestimmen können, identifizieren sie sich mehr damit und sind engagierter”, so Holger. Aber bei Selbstbestimmung geht es nicht nur ums Wohlbefinden: „Wir haben eine sehr geringe Personalfluktuation, weil die Leute merken, dass sie hier etwas bewegen können”,erklärt Holger.

Selbstbestimmung in der Praxis

„Jede Person braucht ein System, um Ideen umzusetzen. Unser Hirn ist kein Speichermedium, es dient zum Denken”, soHolger. Das ist die Prämisse bei Blinkist, um Asana werteorientiert einzusetzen. Das Team greift auf Asana zurück, um Projekte zu verwalten, aber auch für „Projekte, die keine Projekte sind” wie Holger sie nennt. Also abstrakte Arbeitsbereiche oder Gruppen.

Projektmanagement mit Asana

Blinkist nutzt Asana, um Projekte unternehmensübergreifend zu planen. Sie organisieren damit ihre Arbeit, strukturieren Projekte, nutzen die Kommentare und Projektdiskussionen, um ohne Meetings zu kommunizieren. Die Verfolgung der Arbeit in Asana vereinfacht die Teamarbeit und gibt jedem Mitarbeiter die Möglichkeit, Verantwortung für die Arbeit zu übernehmen. Sie haben zum Beispiel ein Projekt angelegt, um die Lokalisierung ihrer Homepage für deutschsprachige Märkte zu verfolgen.

Projekte, die keine Projekte sind

Genauso wie Blinkist Projekte in Asana verwaltet, verfolgt es auch Arbeit, die nicht der klassischen Projektdefinition entspricht. Sie verwenden Projekte in Asana, um die Rolle jedes Mitarbeits und seine Zuständigkeiten zu verwalten und schaffen damit Transparenz und Klarheit.

Jede Abteilung von Blinkist (bei ihnen „Kreise”) ist ein Projekt in Asana, in dem Aufgaben Zuständigkeiten und Rollen definieren. So kann jeder Mitarbeiter in ein Projekt eines Kreises kommen und versteht, was sie tun, wer was innerhalb des Kreises übernimmt und wie die einzelnen Aufgaben auf ein gemeinsames Ziel zulaufen.

Blinkist nutzt Asana, um Rollen und Zuständigkeiten nachzuverfolgen

Die Teams bei Blinkist nutzen Asana auch für die wöchentlichen Strategiesitzung. Jedes Team hat ein Asana-Projekt für Strategiefragen, Teammitglieder fügen Diskussionsthemen zur Tagesordnung hinzu und machen eine Anmerkung im Projekt als Referenz.

Jedes Strategieprojekt hat auch eine „Wunschliste”, in der das Team neue Ideen ablegt. „In der Vergangenheit musste ich eine lange E-Mail schreiben, wenn ich eine Idee hatte, die ich mit meinem Team diskutieren wollte. Dann hätten die Leute geantwortet und am Ende hätten wir eine lange und wirklich ineffiziente E-Mail-Debatte”, erläutert Holger.

Statt langer, schwer durchschaubarer Ketten, bei denen die Ideen vor dem wöchentlichen Meeting in Vergessenheit geraten, vertraut man auf die Wunschliste. Dort können Teammitglieder ihre Ideen teilen und sicher sein, das man über sie spricht.

Blinkist nutzt Asana, um Strategiegespräche zu verwalten

Die Macht, das zu tun, was man predigt

Blinkist hat stark davon profitiert, den Unternehmenswert Selbstbestimmung auch umzusetzen. So wie ihr Produkt dem Nutzer Zeit spart, indem Einsichten effizienter vermittelt werden, „spart uns Asana sehr viel Zeit”, sagt Holger. „Es vereinfacht Diskussionen, Kommunikation, schafft Transparenz und hat sich als System für produktiveres Arbeiten etabliert.”

Indem Sie Asana täglich werteorientiert nutzen, konnte Blinkist aufblühen, eine höhere Mitarbeiterbindung erreichen und ein tolles Produkt entwickeln. „Asna ist nur ein Tool, aber es ermöglicht uns, unsere Werte auszuschöpfen, um unsere Mission zu erfüllen.”

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