# Software für Workflow-Management zur Automatisierung der Arbeit

> Erstellen und verwalten Sie die Workflows Ihres Unternehmens in Asana. Erfahren Sie, wie Sie mit unserer Workflow-Management-Software Ihre Workflows anpassen, Aufgaben verwalten und Ihr Team auf dem Laufenden halten.

Source: https://asana.com/de/uses/workflow-management

#### Was ist Workflow-Management?

Ein Workflow beschreibt den Prozess, wie Sie Ihre Arbeit erledigen. Es handelt sich um ein System, mit dem Sie Ihre Effizienz steigern und alle Beteiligten auf dem Laufenden halten können. Beim Workflow-Management geht es vor allem darum, diese Prozesse zu erstellen und nachzuverfolgen. Asana ist dabei die Zentrale für alle Ihre Workflows: Nutzen Sie es als Tool zum Erstellen von Workflows und zur Nachverfolgung der Arbeit Ihres Teams.

#### Marketingkampagnen

Verwalten und überprüfen Sie alle eingehenden Anfragen, von kreativen Anfragen bis hin zu Bugfixes, und weisen Sie diese den Mitgliedern Ihres Teams zu.

#### Produkt-Roadmaps

Die Erstellung von Produkt-Roadmaps in Asana ist dank einer einfachen Listenansicht unkompliziert. Hier kann Ihr Team Aufgaben erstellen, Backlogs dokumentieren und mehr.

#### Vertriebspipeline

Mit nützlichen Tools wie der Salesforce-Integration können Sie Ihre bevorzugten Unternehmenstools in Asana integrieren und Ihre Vertriebspipeline mit verschiedenen Visualisierungsmöglichkeiten wie der Listen-, Kalender- oder Zeitleisten-Ansicht anpassen.

#### Sprint-Planung

Neben der Listenansicht gibt es auch noch Kanban-Boards, in denen Ihre Produkt- und Entwicklungsteams Arbeit per Drag-and-drop priorisieren und Ihre Kapazitäten mithilfe der Sprint-Planung verwalten können.

#### Mitarbeiter-Onboarding

Sparen Sie Zeit und optimieren Sie häufig auftretende Verwaltungsprozesse wie die Einführung neuer Mitarbeitender mithilfe von Workflow-Vorlagen.

#### Beispiele für Team-Workflows

Nutzen Sie die Workflow-Management-Software von Asana

Passen Sie die Workflows an die Anforderungen Ihres Teams und Ihres Unternehmens an, damit jeder die richtigen Aufgaben zur richtigen Zeit erledigt.

#### Tipps für ein optimales Workflow-Management

#### Entscheiden Sie, wann und wie kommuniziert wird

Um sicherzustellen, dass alle am gleichen Strang ziehen, legen Sie vorab Kommunikationsrichtlinien fest, erklären Sie allen das übergeordnete Ziel und animieren Sie Ihr Team zur Zusammenarbeit.

#### Verbessern Sie Dinge, die Sie regelmäßig tun

Vom täglichen Aufgabenmanagement bis hin zu Genehmigungsprozessen – denken Sie nur daran, wie viel Zeit Sie mit Workflow-Automatisierungen sparen könnten.

#### Erstellen Sie eine interne Wissensdatenbank

Erleichtern Sie die Verwaltung von und den Zugriff auf Dokumente für alle Beteiligten, indem Sie eine zentrale, benutzerfreundliche Ressourcendatenbank schaffen.

#### Definieren Sie Zuständigkeiten und Erwartungen

Um Engpässe zu vermeiden, beantworten Sie folgende Fragen für jeden individuellen Workflow: Welche Ergebnisse sollen erzielt werden? Wer ist wofür zuständig? Wann ist jede Aufgabe fällig?

#### Passen Sie Ihre Workflows bei Bedarf an

Vermeiden Sie zu komplizierte Workflows. Gestalten Sie sie einfach, prüfen Sie sie regelmäßig mit den Beteiligten und passen Sie sie wenn nötig an.

#### Verbinden Sie Workflows mit Zielen

Ziele unterstützen Teammitglieder dabei, nachzuvollziehen, wie sie mit ihrer Arbeit die Ziele und Geschäftsprozesse des Unternehmens voranbringen.

#### Wichtige Bestandteile unserer Workflow-Software

#### Aufgaben

Erstellen Sie ganz einfach Aufgaben für sich selbst oder weisen Sie sie einem Teammitglied zu.

#### Abschnitte

Mit Abschnitten können Sie Asana an Ihre Workflows anpassen und Projekten mehr Struktur verleihen.

#### Projektansichten

Wechseln Sie zwischen Listen-, Board-, Kalender- oder Zeitleisten-Ansicht.

#### Start- und Fälligkeitsdaten

Fügen Sie Fälligkeitsdaten hinzu, damit jede Aufgabe pünktlich erledigt wird.

#### Nachrichten

Diskutieren Sie über den Projektfortschritt, um auf dem Laufenden zu bleiben und die Dynamik beizubehalten.

#### Aufgabenverantwortliche

Weisen Sie Aufgaben einer verantwortlichen Person zu, damit jeder weiß, wer wofür zuständig ist.

#### Diese Teams vertrauen auf Asana, um ihre Ziele zu erreichen

#### Haben Sie noch Fragen? Hier finden Sie Antworten.

#### Grundlagen des Workflows

#### Was ist ein grundlegender Workflow?

Ein einfacher Workflow ist eine Abfolge von Schritten, die dazu dient, eine bestimmte Aufgabe oder einen bestimmten Prozess zu erledigen. Er gibt an, wie Aufgaben initiiert werden, wer dafür verantwortlich ist und wie der Prozess von Anfang bis Ende abläuft. Beim Onboarding von Angestellten könnte der Workflow beispielsweise die Erstellung eines Kontos, die Zuweisung von Schulungen und die Planung eines Einführungsgesprächs umfassen. Diese einfache Struktur trägt dazu bei, Aufgaben zu optimieren und Redundanzen zu reduzieren.

#### Was sind die wichtigsten Komponenten eines Workflows?

Zu den wichtigsten Komponenten eines Workflows gehören:
- **Aufgaben oder Schritte:** Die einzelnen Aktionen, die erledigt werden müssen.
- **Reihenfolge der Schritte:** Die Reihenfolge, in der die Aufgaben erledigt werden.
- **Beteiligte:** Die Personen oder Systeme, die für den jeweiligen Schritt verantwortlich sind.
- **Bedingungen:** Regeln oder Auslöser, die bestimmen, wie die Workflow-Schritte ablaufen.
- **Tools oder Software:** Systeme wie Workflow-Management-Software oder Tools wie Slack und Gantt-Diagramme, um den Fortschritt zu organisieren und zu überwachen.

#### Inwiefern unterscheidet sich die Workflow-Definition branchenübergreifend?

Die Definition eines Workflows variiert je nach Branche. Im Gesundheitswesen können sich Workflows auf die Patientenaufnahme und die Koordination der Behandlung konzentrieren, wobei Tools wie Echtzeitbenachrichtigungen und digitale Workflows eingesetzt werden. In der Softwareentwicklung geht es bei Workflows in der Regel darum, sich wiederholende Aufgaben zu verwalten und die Teamzusammenarbeit durch Integrationen mit Projekt-Workflow-Tools zu fördern. Obwohl sich Workflows in ihren Einzelheiten unterscheiden, zielen sie alle darauf ab, die Effizienz zu optimieren und Engpässe zu vermeiden.

#### Gibt es Beispiele für Workflows?

Ja, es gibt Beispiele für Workflows, denn zu den gängigen Anwendungsbereichen gehören die Sprint-Planung, das Kampagnenmanagement, Vertriebspipelines und Produkteinführungen.

#### Strategie und Optimierung

#### Was sind gängige Herausforderungen bei der Einführung von Workflows?

Zu den häufigsten Herausforderungen bei der Einführung von Workflows gehören:
- Ineffizienzen, die auf unklare Prozesse oder undefinierte Rollen zurückzuführen sind.
- Schwierigkeiten bei der Führung von Teammitgliedern über verschiedene Zeitzonen oder Abteilungen hinweg.
- Fehlen geeigneter Integrationen mit bestehenden Tools und Systemen.
- Vorbehalte gegenüber Veränderungen seitens wichtiger Beteiligter, die mit Workflow-Automatisierung nicht vertraut sind.
- Identifizierung und Beseitigung von Engpässen oder Redundanzen in den Workflow-Schritten.

#### Wie messen Sie den Erfolg eines Workflows?

Sie können den Erfolg eines Workflows messen, indem Sie wichtige Kennzahlen nachverfolgen, wie zum Beispiel:
- **Fertigstellungszeit:** Wie schnell Aufgaben erledigt werden.
- **Fehlerquoten:** Die Häufigkeit von Fehlern oder versäumten Schritten.
- **Zufriedenheit der Beteiligten:** Feedback von Teammitgliedern und Nutzern.
- **Steigerung der Produktivität:** Weniger Ineffizienzen und höherer Durchsatz.
- **Gesamtausrichtung auf die Unternehmensziele:** Denken Sie zum Beispiel an die Einhaltung von Fristen im Projektmanagement oder an die erfolgreiche Einführung eines neuen Angestellten.

Gute Workflows erreichen nicht nur ihre Ziele, sondern passen sich durch kontinuierliche Optimierung auch an sich verändernde Anforderungen an.

#### Ist das für die Prozessoptimierung nützlich?

Ja, dies ist für die Prozessverbesserung nützlich, da die Abbildung von Workflows dazu beiträgt, wiederholbare Prozesse zu optimieren und Ineffizienzen zu verringern.

#### Können Workflows teamübergreifend skaliert werden?

Ja, Workflows können teamübergreifend skaliert werden, da Sie mithilfe von Bundles Workflow-Vorlagen und Automatisierungen projekt- und teamübergreifend einheitlich anwenden können.

#### Asana-Implementierung &amp; -Funktionen

#### Was ist Workflow-Management in Asana?

Workflow-Management in Asana bedeutet, Prozesse mithilfe von strukturierten Projekten (Workflows) zu planen, zu erstellen und nachzuverfolgen, um konsistente Ergebnisse zu erzielen.

#### Wie kann ich Workflows erstellen?

Workflows können erstellt werden, indem Sie mit Projektvorlagen, Formularen, Regeln und mehrstufigen Automatisierungen beginnen.

#### Welche Tools unterstützen Workflows?

Zu den Tools, die Workflows unterstützen, gehören Formulare, die die Eingabe standardisieren, Regeln, die Aktionen automatisieren, sowie Bundles und Vorlagen, die wiederholbare Workflows bündeln.

#### Kann ich Workflows mit Aufgaben verknüpfen?

Ja, Workflows können mit Aufgaben verknüpft werden, da Workflows als Projekte mit auf Ergebnisse ausgerichteten Abfolgen von Aufgaben erstellt werden.

#### Kann ich den Fortschritt des Workflows nachverfolgen?

Ja, der Workflow-Fortschritt kann nachverfolgt werden, da Dashboards und Statusaktualisierungen Workflow-Phasen, Abhängigkeiten und Kennzahlen anzeigen.

#### Können Workflows automatisiert werden?

Ja, Workflows können als Regeln automatisiert werden, und KI-gestützte Automatisierungen reduzieren manuelle Schritte und beschleunigen Workflows.

#### Können Workflows mit Tools verknüpft werden?

Ja, Workflows können in Tools integriert werden, denn dank Integrationen mit mehr als 270 Apps können Workflows plattformübergreifend Aktionen auslösen.

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## Was ist ein Workflow? In 7 Schritten zu mehr Effizienz!

Das englische Wort und der Begriff Workflow ist nicht ganz eindeutig. Für die einen ist ein Workflow ein Prozess – für die anderen ist es eine Art, Informationen zu organisieren.

Die Unschärfe des Begriffs hat konkrete Folgen. Unklarheit darüber, was ein Workflow ist, bringt die Arbeit durcheinander und führt zu verringerter Effizienz. Ein Beispiel: Der durchschnittliche Wissensarbeiter verbringt [60 % seiner Zeit mit Arbeit über die Arbeit](https://asana.com/de/resources/anatomy-of-work) – mit Dingen wie der Suche nach Informationen oder dem Nachverfolgen des Arbeitsstatus. Und trotzdem werden jede Woche [mehr als ein Viertel](https://asana.com/de/resources/anatomy-of-work) aller Fristen versäumt. Obwohl wir hart arbeiten und den ganzen Tag beschäftigt sind, verfehlen wir irgendwie immer noch das Ziel und geraten häufig in Verzug.

Es ist klar: Etwas läuft falsch.

Hier kommt effizientes Workflow-Management ins Spiel. Ein klares Verständnis davon, was ein Workflow ist und wie man ihn implementiert, hilft Ihnen, die Arbeit Ihres Teams effektiv zu organisieren, Ihre Projektziele zu erreichen und nachhaltige, effektive Prozesse zu schaffen. Wie das funktioniert, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

## Was ist ein Workflow?

Ein Workflow (zu Deutsch: Arbeitsablauf) ist ein vollständiger Prozess, der einem Team hilft, seine Ziele zu erreichen, indem er die richtigen Personen zur Erledigung ihrer Arbeit zur richtigen Zeit mit den richtigen Daten versorgt. Ist ein Workflow einmal eingerichtet, hilft er Ihnen, Informationen so zu organisieren, dass sie nicht nur verständlich, sondern auch als Prozess wiederholbar sind. Ganz nebenbei führen gute Arbeitsabläufe auch zur Automatisierung von Geschäftsprozessen und damit zu einer deutlichen Effizienzsteigerung und kürzeren Durchlaufzeiten.

Wie beschreibt man nun einen Workflow? Nun, ein effektiver Prozess besteht aus sieben Schritten, die grob in drei Phasen unterteilt sind: Planung, Ausführung und Überprüfung.

Planung:

1. Ideenfindung und Informationsbeschaffung

2. Neue Arbeit

3. Priorisierung und Ressourcen

Ausführung:

4. Entwicklung und Überprüfung

5. Nachverfolgung des Fortschritts

Überprüfung:

6. Genehmigung

7. Berichterstattung

### Wann sollte ich einen Workflow erstellen?

Sowohl auf Team- als auch auf Abteilungsebene sind Workflows überaus wirkungsvoll. Wenn sie richtig eingesetzt werden, schaffen diese die nötige Klarheit, die Ihr Team braucht, um seine Ziele schneller zu erreichen und Bearbeitungszeiten zu minimieren.

Sie können einen effektiven Workflow für zeitbasierte Vorhaben mit einem Ziel erstellen – z. B. für Marketing-Kampagnen, Onboarding-Programme für neue Mitarbeiter oder Arbeitsabläufe im Bereich der Beschaffung – sowie für wiederkehrende Prozesse und fortlaufende Aufgaben wie Inhaltskalender, IT-Anfragen und Bug-Tracking.

### Was ist ein digitaler Workflow?

In Zeiten der Digitalisierung kommt ebenfalls immer wieder das Wort “Digitale Workflows” auf. Die Erklärung ist grundsätzlich sehr einfach. Es handelt sich hierbei um Prozesse, die digital stattfinden. Meist verwendet man hierfür eine Software oder Ähnliches. Digitale Workflows haben auf jeden Fall den Vorteil, dass Sie leichter automatisiert werden können. So können sich die Mitarbeiter gerade bei einfachen Aufgaben viel Zeit sparen.

### Was ist die Workflow Management Coalition?

Die WFMC (“Workflow Management Coalition”) hat es sich zum Ziel gesetzt, den Prozess der Workflows für Unternehmen so einfach wie möglich zu gestalten. Dieser Verbund zählt insgesamt mehr als 300 Mitglieder, die allesamt Experten in diesem Bereich sind.

Die WFMC wurde 1993 gegründet, damals befassten sie sich mit allgemeinen Definitionen und Begriffserklärungen zu dieser Thematik. Heute schaffen sie Standards und Tools, die Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Diese können damit leichter ein effizientes Workflow-Management integrieren.

## Warum Workflows wichtig sind

Obwohl jeder Arbeitsablauf einzigartig ist, basieren alle Workflows auf den gleichen Komponenten, wie ein Satz Legosteine. Diese Grundbausteine sind flexibel genug, um sich an die Bedürfnisse jedes Teams oder Unternehmens anzupassen. Entscheidend ist, dass Sie Ihre geschäftskritischen Prozesse abbilden, um Struktur in Ihr Unternehmen zu bringen. Wenn Sie das tun, fragt sich niemand mehr, was der nächste Schritt ist oder wer welchen Teil des Projekts übernimmt. Die Beseitigung dieser Unsicherheit bringt viele Vorteile für Ihr Team.

Zum Beispiel:
- Bessere Koordination zwischen den Mitgliedern des Projektteams
- [Steigerung der Produktivität](https://asana.com/de/resources/how-to-be-more-productive) (ohne Qualität zu reduzieren oder Kosten zu erhöhen)
- Bessere [Ressourcenzuweisung](https://asana.com/de/resources/resource-allocation)
- Mehr Projekttransparenz durch klare zeitliche Abhängigkeiten
- Intelligentere Entscheidungen von Führungskräften, da eine Nachverfolgung des gesamten Prozesses an einem Ort ermöglicht wird
- Weniger manuelle Informationsbeschaffung und doppelte Arbeit
- Beseitigung von Informationsbarrieren, indem alles in einer zentral zugänglichen Informationsquelle auffindbar ist
- Klarheit für Teammitglieder darüber, wie ihre Arbeit zu übergeordneten gemeinsamen Zielen beiträgt
- Weniger Unklarheiten und mehr Zeit für wirkungsvolle Tätigkeiten
- Keine Ad-hoc-Prozesse und einmalige Lösungen mehr, weil eine einzige Informationsquelle für alle zur Verfügung steht

Mit Workflows können Teams effektiv und flexibel arbeiten, um Bestleistungen zu erbringen, statt jedes Mal das Rad neu erfinden zu müssen.

## 4 Hauptvorteile von Workflows

Die Einrichtung eines Workflows mag nach viel Arbeit klingen, aber klar definierte, wiederholbare Prozesse sind ein wichtiger Wachstumsfaktor. Mit einem effektiven Workflow können Sie Arbeit rund um die Arbeit eliminieren, Frustration beseitigen, Klarheit schaffen und das Mitarbeiterengagement bei den einzelnen Aktivitäten steigern. Die Vorabinvestition wird Ihnen in Zukunft eine Menge Zeit und Stress ersparen.

### Volle Transparenz in Echtzeit

Dass Echtzeit-Einblicke die Teameffizienz steigern, ist weithin bekannt. Allerdings kann die Beschaffung dieser Erkenntnisse schwierig sein – und genau da kommen Workflows ins Spiel.

Ein effektiver Workflow verbindet die richtigen Personen mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit. Diese Verbindung erhöht die Transparenz, sowohl innerhalb von Projekten als auch projektübergreifend – so weiß jeder in Ihrem Team genau, wer was bis wann macht und warum es wichtig ist. Dieser Grad an Transparenz hilft Ihnen insbesondere, um:
- Wertvolle Echtzeit-Erkenntnisse zur Steigerung der Teameffizienz zu erhalten
- Einzelne Arbeitsschritte genau zu planen, Ressourcen zuzuweisen und das Aufgabenpensum nach Bedarf zu reduzieren oder zu erhöhen
- Wichtige Beteiligte (sowohl auf Führungsebene als auch funktionsübergreifend) über den Projektfortschritt und die einzelnen Prozesse auf dem Laufenden zu halten
- Verzögerungen zu reduzieren und hochwertigere Arbeitsergebnisse zu liefern
- Sich einen Überblick über den Projektablauf zu verschaffen, um Probleme IT-gestützt zu verstehen, zu erkennen und zu diagnostizieren

### Abstimmung zwischen und innerhalb von funktionsübergreifenden Teams

Klare, genau definierte Workflows sorgen für funktionsübergreifende und teamübergreifende Transparenz und Kontext. Wenn Sie viele miteinander verknüpfte Projekte oder Tools haben, verstehen funktionsübergreifende Teams deutlich das Wie und Warum der laufenden Arbeit.

Gute Arbeitsmanagement-Tools und Softwarelösungen ermöglichen es Ihnen, Workflows zu definieren und gemeinsam zu nutzen – unabhängig davon, in welchem Team Sie arbeiten. So entsteht eine einzige Informationsquelle für alle Arbeiten und Daten, die Informationsbarrieren zwischen den einzelnen Teams abbaut und eine mühelose Zusammenarbeit ermöglicht. Durch die Verknüpfung einzelner Vorhaben mit unternehmensweiten Workflows erhalten die Teammitglieder zudem einen klaren Überblick über die wichtigsten Aufgaben. Wenn alle Teammitglieder auf dem Laufenden sind, kann sich jeder auf die Arbeit mit der höchsten Priorität und der größten Wirkung konzentrieren.

### Mehr Effizienz

Workflows legen Prozesse mithilfe von Automatisierungen, Projektvorlagen und Formularen für Arbeitsanfragen fest. Dank der automatischen Vernetzung der richtigen Personen mit den richtigen Daten verbessern Sie die Effizienz und Produktivität: Ein effektiver Workflow eliminiert die Arbeit rund um die Arbeit und steigert die Arbeitsgeschwindigkeit des Teams. Wenn Ihr Team Klarheit hat, kann es sich auf die Arbeit konzentrieren, die die größte Wirkung erzielt. Außerdem wird die Transparenz durch die Integration verschiedener Business-Tools erhöht und gleichzeitig das Wechseln zwischen verschiedenen Apps reduziert.

### Möglichkeit zur Automatisierung

Einen Workflow darzustellen kann Ihnen helfen, mögliche Schritte zu erkennen, die automatisiert werden können. Dies beinhaltet zum Beispiel das Versenden von standardisierten E-Mails oder die Erstellung von Dokumentvorlagen. Indem alle Schritte eines Prozesses im Detail abgebildet werden, lassen sich leichter Schritte festellen, welche die Mitarbeiter automatisieren können. Somit können sich diese all jenen Aufgaben widmen, die ihre volle Konzentration und Aufmerksamkeit fordern.

## Wie funktioniert Workflow-Management im Vergleich mit anderen Geschäftsprozessen

Um einen Arbeitsablauf zu erstellen, integrieren Sie wahrscheinlich eine Vielzahl von Geschäftsprozessen. Im Folgenden erfahren Sie, wie sich gute Workflows von diesen Methoden unterscheiden:

### Workflow vs. Geschäftsprozessmanagement

Ein Business-Prozess oder Geschäftsprozess ist eine Abfolge von Aufgaben. Geschäftsprozessmanagement (engl. Business Process Management, kurz BPM) ist der Prozess, mit dem diese Aufgaben [effizient und effektiv](https://asana.com/de/resources/efficiency-vs-effectiveness-whats-the-difference) zu wichtigen Vorhaben zusammengefasst werden.

Ähnlich wie bei einem Geschäftsprozess überlegen Sie beim Einrichten eines Workflows ebenfalls, wie Sie die Arbeit organisieren und die Prozesse verbessern können. Der Hauptunterschied zwischen den beiden besteht darin, dass sich Workflows speziell auf die Erstellung wiederholbarer, nachhaltiger Geschäftsprozesse konzentrieren.

### Workflow vs. Checkliste

Eine Checkliste oder [To-do-Liste](https://asana.com/de/resources/make-better-to-do-lists) ist eine Liste von Dingen, die Sie erledigen müssen. Eine Checkliste ist einfacher als ein Geschäftsprozess, da die Aufgaben in einer Checkliste oft Arbeiten aus verschiedenen Vorhaben in beliebiger Reihenfolge enthalten.

Sie können Checklisten als Teil eines Workflows verwenden, um sicherzustellen, dass nichts vergessen wird. Beide sind einfache, aber leistungsstarke Werkzeuge, die – wenn sie zusammen verwendet werden – Ihrem Team helfen, seine Arbeit bestmöglich zu erledigen. Versuchen Sie, Checklisten in den durchgehenden Prozess Ihres Workflows einzubinden, um Ihrem Team zu helfen, seine Ziele zu erreichen.

### Workflow vs. Gantt-Diagram

Ein [Gantt-Diagramm](https://asana.com/de/resources/gantt-chart-basics) ist ein visuelles Projektmanagement-Tool, das den [Zeitplan eines Projekts](https://asana.com/de/resources/create-project-management-timeline-template) als horizontales Balkendiagramm darstellt. Jeder Balken in einem Gantt-Diagramm stellt einen Prozessschritt dar. Die Länge des Balkens steht für die Zeit, die dieser Schritt in Anspruch nimmt.

Gantt-Diagramme sind großartige [visuelle Projektmanagement-Tools](https://asana.com/de/resources/visual-project-management-kanban-timeline-calendar) und werden am häufigsten zur Nachverfolgung von zeitbasierten Vorhaben wie Veranstaltungsplanung oder Produkteinführungen verwendet. Sie können auch einen Workflow erstellen, um aus einem einmaligen Projekt einen wiederholbaren Prozess für zukünftige Arbeiten zu machen. Wenn Sie einen Workflow für einen Veranstaltungsplan oder eine Produkteinführung erstellen, kann die Verwendung von Gantt-Diagrammen und anderer visueller Projektmanagement-Software wie [Kanban-Boards](https://asana.com/de/resources/what-is-kanban) Ihnen helfen, Ihre Ziele schneller zu erreichen.

### Workflow vs. Flowchart

Flowcharts sind eine gute Option, um die Schritte eines Prozesses sequenziell zu visualisieren. Ein Flowchart kann zum Beispiel die Beziehung zwischen den [fünf Projektphasen](https://asana.com/de/resources/project-management-phases) zeigen oder Ihnen helfen, eine Ursache-Wirkungs-Beziehung in Ihrem Projekt zu veranschaulichen.

Es kann auf einer übergeordneten Ebene hilfreich sein, die sieben Workflow-Schritte in einem Flowchart oder einem Diagramm zu visualisieren. Wenn Sie einmal ein gutes Gespür für die wichtigsten Schritte Ihres Workflows haben, erwecken Sie diese Prozesse mit einer gemeinsamen [Work-Management-Plattform](https://asana.com/de/uses/work-management) in Echtzeit zum Leben.

Workflows sind ein wichtiger Bestandteil von Work Management. Man kann mit guten Work Management Tools die Workflows eines Teams oder einer Abteilung organisieren, um Mitarbeiter und Aufgaben auf allen Ebenen des Unternehmens zu koordinieren. Letztendlich unterstützen Workflows das Work Management und stellen sicher, dass jeder die Informationen hat, die er braucht, um die wichtigsten Aufgaben zu erledigen.

## In 7 Schritten zu effektiven Workflows

Die sieben Schritte beim Workflow darstellen sind in drei Phasen unterteilt: Planung, Ausführung und Überprüfung. Diese sieben Schritte helfen Ihnen, die Arbeit so zu organisieren, dass sie nicht nur verständlich, sondern auch wiederholbar ist.

Workflows erfassen wiederholbare Prozesse, damit Sie das Rad nicht neu zu erfinden brauchen. Um effektiv zu sein, sollte ein Workflow in einem gemeinsamen Tool erstellt werden, das Informationen in Echtzeit nachverfolgt.

Im folgenden Beispiel zeigen wir Ihnen, wie Sie einen Workflow in [Asana](https://asana.com/de/product) erstellen. Auch wenn Sie sich noch nicht sicher sind, wo Sie beginnen sollten, erfahren Sie, wie ein [Workflow-Management-System (WFMS)](https://asana.com/de/uses/workflow-management) die richtigen Personen zur richtigen Zeit mit den richtigen Daten versorgt, damit sich Ihre Teams auf das Erreichen von Ergebnissen konzentrieren können.

### 1. Ideenfindung und Informationsbeschaffung

Jeder Workflow beginnt mit einer Idee. Manchmal sind die Ideen bereits vollständig ausgearbeitet, wenn Sie am Startpunkt stehen, und manchmal startet Ihr Team ein neues, spannendes Vorhaben mit einigen wenigen Leitgedanken.

In diesem Schritt des Workflow-Prozesses sammeln Sie unstrukturierte Informationen und brainstormen Ideen für Ihr Projekt, um unter anderem das Treffen von Entscheidungen zu vereinfachen. Berücksichtigen Sie bei Bedarf alle Einschränkungen, Begrenzungen oder Anforderungen des Projekts, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

Schauen wir uns zum Beispiel einen Workflow in der Webproduktion an. Der Marketingchef tritt an Ihr Kreativteam heran, um die Homepage Ihrer Website komplett zu überarbeiten. Er teilt seine Vision davon, wie die Homepage aussehen und wirken soll, bevor er das Projekt an Sie abgibt. In dieser Phase des Workflows führen Sie und Ihr Team ein Brainstorming durch, lassen sich von Ihren Lieblings-Homepages inspirieren und erstellen in Ihrem Brainstorming-Tool grobe Mockups, die praktischerweise auch mit den verschiedenen Abteilungen geteilt werden können.

### 2. Neue Arbeit

Sobald Sie eine allgemeine Vorstellung davon haben, woran Sie arbeiten, klären Sie die Details und erarbeiten einen Projektplan. In dieser Phase des Workflows sollten Sie sicherstellen, dass Sie alle relevanten Daten, Informationen und Geschäftsanforderungen erfassen. Sie bilden die Grundlage für den Prozess, den Sie aufbauen, bestimmen die Projektbeteiligten, die Sie einbeziehen, und die Arbeitsergebnisse, die Sie letztendlich abliefern.
- Definieren Sie Ihre [Projektvorgaben](https://asana.com/de/resources/how-project-objectives) und [SMART-Ziele](https://asana.com/de/resources/smart-goals)
- Entwerfen Sie eine [Projektcharta](https://asana.com/de/resources/project-charter) oder erweitern Sie Ihre Charta zu einem [Projektbriefing](https://asana.com/de/resources/project-brief)
- Erstellen und teilen Sie einen [Projektplan](https://asana.com/de/resources/project-management-plan) und eine [Projektzeitleiste](https://asana.com/de/resources/create-project-management-timeline-template)
- Identifizieren Sie wichtige [Projektbeteiligte](https://asana.com/de/resources/project-stakeholder) mithilfe eines [RACI-Diagramms](https://asana.com/de/resources/raci-chart)
- Setzen Sie ein [Projekt-Kick-off-Meeting](https://asana.com/de/resources/project-kickoff-meeting) an
- Definieren Sie Ihren [Projektumfang](https://asana.com/de/resources/project-scope), um [Scope Creep](https://asana.com/de/resources/what-is-scope-creep) zu verhindern
- Umreißen Sie [wichtige Projekt-Meilensteine](https://asana.com/de/resources/project-milestones) sowie die abschließenden [Projektergebnisse](https://asana.com/de/resources/what-are-project-deliverables)

Sie brauchen nicht alle diese Elemente für jeden Workflow – aber stellen Sie sicher, dass Sie genug Materialien erarbeiten, um die nötigen Projektinformationen für alle Beteiligten bereitzustellen. So vermeiden Sie ständige Nachfragen nach mehr Klarheit, Kontext und Informationen zur Arbeit.

Um unser Beispiel für einen Workflow für Webproduktion fortzusetzen: Verwandeln Sie das Brainstorming Ihres Teams in ein [Kreativ-Briefing](https://asana.com/de/resources/how-write-creative-brief-examples-template). Mit einem [Work Management Tool](https://asana.com/de/uses/work-management) wie Asana fügen Sie Ihre ersten Skizzen in das Briefing ein und kombinieren sie mit anderen Projektinformationen, z. B. Ihrem [Kommunikationsplan](https://asana.com/de/resources/communication-plan).

### 3. Priorisierung und Ressourcen

Sobald Ihr Plan steht, ist es an der Zeit, ihn in die Tat umzusetzen – und das beginnt mit der [Ressourcenzuweisung](https://asana.com/de/resources/resource-allocation). Sie müssen Einblick in Ihre Prozesse haben, um die Arbeit effektiv zu priorisieren und je nach Teamkapazität zuzuweisen.

Bei effektiven Workflows geht es nicht nur darum, die Produktivität zu maximieren und so viel Arbeit wie möglich zu erledigen – sondern auch darum, Raum für Kreativität zu schaffen. Wenn Sie das [Arbeitspensum Ihres Teams](https://asana.com/de/resources/effectively-manage-team-workload) richtig verwalten, können Sie die Leistung Ihrer Mitarbeiter maximieren und Chaos vermeiden, sodass Sie und Ihr Team am Ende eines jeden Tages zufrieden und nicht überfordert sind.

Damit dieser Workflow-Schritt wiederholbar ist, müssen Sie ihn auch automatisieren, beispielsweise mithilfe einer Workflow-Software. Sobald Sie ein klares Gefühl für die Kapazitäten der einzelnen Teammitglieder haben, können Sie die Arbeit mithilfe der [Workflow-Automatisierung](https://asana.com/de/product/automation) zielgenau dem richtigen Teammitglied zuweisen. Klären Sie die Priorität jedes Projekts und geben Sie den Teammitgliedern die Möglichkeit, die Fristen bei Bedarf anzupassen. So stellen Sie sicher, dass sie die Aufgaben mit dem höchsten Wirkungsgrad erledigen.

In unserem Beispiel hat Ihr Kreativteam ein [Projekt für kreative Anfragen](https://asana.com/de/templates/for/marketing/creative-requests) in Asana. Wenn eine Anfrage eingeht, leiten automatisierte Workflows die Arbeit an das zuständige Teammitglied weiter. Jedes Vorhaben hat eine zugehörige Prioritätsstufe, sodass die Teammitglieder wissen, worauf sie sich konzentrieren sollten. Im selben Tool haben Sie auch einen Einblick in die [Arbeitsbelastung](https://asana.com/de/product/workload) Ihres Teams, um Aufgaben bei Bedarf neu zuzuweisen oder umzuplanen – für informationstechnische Unterstützung ist also gesorgt.

### 4. Entwicklung und Überprüfung

Dies ist der Kern der Arbeit in Ihrem Workflow – die Entwicklung von Projektergebnissen, die Überprüfung und Iteration durch eine Feedbackschleife und das Einholen von Feedback durch Genehmigungen von wichtigen Beteiligten.

Ohne einen optimierten Workflow ist ein Großteil dieser Arbeit manuell – und es ist schwer, die richtige Datei zur richtigen Zeit zu finden. Ein großer Teil der Arbeit rund um die Arbeit besteht darin, nach Dokumenten zu suchen oder Genehmigungen einzuholen. Wenn Sie die Informationen in einer zentralen Workflow-Software speichern, reduziert sich diese unnötige Arbeit für alle in Ihrem Team.

Wenn Kommunikation und Dateien am gleichen Ort vorzufinden sind, verbringen die Teammitglieder weniger Zeit mit Arbeit rund um die Arbeit und mehr Zeit mit ihren eigentlichen Aufgaben. Nutzen Sie dann Automatisierungsfunktionen, um die benötigten Informationen genau dann abzurufen, wenn Sie sie brauchen und sich das Hin und Her mit unbedeutenden, kleinen Arbeitsschritten zu sparen.

Nehmen wir wieder unser Beispiel eines Workflows für Webproduktion: Nach der Arbeitszuweisung erstellen Ihre Designer in [Figma](https://asana.com/de/apps/figma) einen Wireframe für die neue Homepage, den sie dann an das Projekt anhängen. Über [Korrekturhinweise](https://blog.asana.com/2019/04/de-design-feedback-proofing/) kommentieren Projektbeteiligte die PDF-Dateien und geben konkretes Feedback darüber, was funktioniert und was nicht. Sobald die wichtigen Beteiligten das Design freigegeben haben, können Sie die Entwürfe an das Web-Entwicklungsteam übergeben – ganz ohne Doppelarbeit. Stattdessen werden diese Informationen im Projekt für Kreativanfragen und im Projekt für die [Webproduktion](https://asana.com/de/templates/for/marketing/web-production-process) gespeichert, sodass alle Beteiligten auf der Grundlage der aktuellsten Informationen arbeiten.

### 5. Nachverfolgung des Fortschritts

Ein wichtiger Teil eines jeden Workflows ist es, sicherzustellen, dass jeder in Ihrem Team auf dem gleichen Stand ist – denn oft sind Daten über verschiedene Tools verstreut. Um über den Projektfortschritt zu berichten, müssen Sie dann zwischen den Tools hin- und herwechseln und Informationen manuell an einem Ort zusammentragen. Aber manuelle, redundante Arbeit ist Zeitverschwendung – und noch ein zusätzliches Status-Meeting möchte auch niemand haben.

Teilen Sie stattdessen [Projekt-Statusaktualisierungen](https://asana.com/de/resources/how-project-status-reports) dort, wo die Arbeit stattfindet, etwa in einer Plattform, die auch als Dokumentenmanagement-System dient. Somit hat jeder den notwendigen Kontext, genau dort, wo er benötigt wird. Wenn Ihr Projekt nicht im Zeitplan liegt, informiert Ihr Statusbericht die wichtigsten Beteiligten über die Verzögerung, und darüber, wie Sie Hindernisse beseitigen werden.

Zum Beispiel sind viele wichtige Beteiligte in den Workflow der Webproduktion involviert – schließlich wurde dieses Vorhaben zuerst vom Marketingchef vorgeschlagen. Aber diese Beteiligten müssen nicht über jedes kleine Detail oder jedes Hindernis informiert werden. Stattdessen teilen Sie wöchentliche Projekt-Statusaktualisierungen mit ihnen, liefern den entsprechenden Kontext und verlinken auf Aufgaben und Meilensteine, die Ihr Team abgeschlossen hat.

### 6. Genehmigung

Manchmal brauchen Sie nur noch die letzte, endgültige Genehmigung – aber die zu bekommen, kann knifflig sein. Oftmals sind Führungskräfte sehr beschäftigt. Auch wenn Sie nur eine kurze Freigabe von ihnen benötigen: es kann schwierig sein, an sie ranzukommen. Ein Workflow automatisiert diesen Schritt und macht es den wichtigsten Beteiligten leicht, ihren endgültigen Segen zu geben.

In unserem Beispiel ist Ihre neue Homepage fertig, aber Sie brauchen die Zustimmung des Marketingchefs, um die Umstellung vorzunehmen. Also senden Sie ihm eine Genehmigungsanfrage, die sich von einer normalen Aufgabe unterscheidet. Diese einzigartige Benachrichtigung lässt ihn wissen, welche Art von Feedback Sie von ihm benötigen, so dass er schnell, einfach und angemessen reagieren kann. Mit einem Mausklick erhalten Sie seine Zustimmung und können die Homepage pünktlich veröffentlichen.

### 7. Berichterstattung

Unabhängig davon, ob ein Projekt ein durchschlagender Erfolg ist oder in Schwierigkeiten gerät: Aus jedem Vorhaben lässt sich eine Menge lernen. Der letzte Schritt eines Workflows besteht darin, über Ihre Fortschritte zu berichten und sich die Daten genau anzuschauen, um zu erfahren, was gut funktioniert hat und was verbessert werden kann. Das hilft Ihnen, zukünftige Projekte zu optimieren – oder sogar Ihren aktuellen Workflow noch zu verbessern.

Um unser Beispiel abzuschließen: Ihre Homepage ist jetzt live – herzlichen Glückwunsch! Der letzte Schritt ist nun die Nachverfolgung der Website-Performance und die schrittweise Berichterstattung über Ihre Fortschritte. Dazu wäre auch ein [Qualitätsmanagement-System](https://asana.com/de/resources/quality-management) sinnvoll. Wenn Sie dann das nächste Mal eine Webseite erstellen, nutzen Sie Ihre Erkenntnisse aus diesem Projekt, um sie noch besser zu machen.

## Wie kann ein Workflow ablaufen? 3 Beispiele im Überblick!

Damit Sie das Prinzip eines effektiven Workflow-Management-Systems verinnerlichen, zeigen wir Ihnen im folgenden Absatz noch einige Workflow-Beispiele.

### Workflows für das Kundenfeedback
- Ideenfindung und Informationsbeschaffung: Neukunden schicken ein Ticket, eine Anfrage oder Feedback ein.
- Neue Arbeit: Die Anfrage wird in Ihrem CRM (z. B. Zendesk) empfangen und verarbeitet.
- Priorisierung und Ressourcen: Die Anfrage wird automatisch an das zuständige Team weitergeleitet. Wenn es sich beispielsweise um eine Vertriebsanfrage handelt, wird die Anfrage an Salesforce weitergeleitet, wo sie vom Vertriebsteam geprüft wird. Tickets und Feedback werden an interne Teams weitergeleitet, die in Work Management Tools wie Asana arbeiten.
- Entwicklung und Überprüfung: Die Teams arbeiten daran, das Anliegen des Kunden zu lösen.
- Nachverfolgung des Fortschritts: Echtzeit-Integrationen optimieren und automatisieren den Arbeitsfluss zwischen Ihren Teams. Statt Teams manuell auf den neuesten Stand zu bringen oder Arbeit in verschiedenen Tools zu duplizieren, sorgen Integrationen wie [Asana für Zendesk](https://blog.asana.com/2021/04/de-asana-for-zendesk/) dafür, dass Ihre Teams immer die aktuellsten Informationen haben – und zwar dort, wo sie arbeiten.
- Genehmigung: Die fertige Lösung wird über das Kundenteam an den Kunden zurückgesendet. Falls erforderlich, wird die Änderung dokumentiert. Wenn die Anfrage nicht zufriedenstellend gelöst wurde, kehrt das Team zu Schritt vier (Entwicklung und Überprüfung) zurück, um einen zweiten Blick darauf zu werfen.
- Berichterstattung: Dieses konkrete Ticket wird als Teil des gesamten Arbeitsablaufs nachverfolgt, um die Gesamtwirkung des Kundenfeedback-Workflows zu messen.

### Workflow-Management für Kampagnen
- Ideenfindung und Informationsbeschaffung: Das ganze Team kommt zusammen, um neue Ideen für die Kampagne zu [brainstormen](https://asana.com/de/resources/brainstorming-techniques).
- Neue Arbeit: In Zusammenarbeit mit seinem Team erstellt der Projektleiter Briefings für alle gestalterischen Elemente, die für die Kampagne benötigt werden – Bilder, Animationen, Videos, Inhaltselemente und Ähnliches.
- Priorisierung und Ressourcen: Bevor die Projekte und Aufgaben priorisiert werden, überprüft der Projektleiter jeden Teil der Kampagne, damit er versteht, wie alles zusammenhängt. Anschließend erstellt er einen Hauptkalender für die Kampagne, damit alle Teammitglieder einen Überblick über alle Vorgänge in der Kampagne haben.
- Entwicklung und Überprüfung: Wenn Ihre Pläne stehen, können Sie mit der Produktion kreativer Inhalte beginnen – Teamkollegen und externe Mitarbeiter machen sich an die Arbeit. Wenn die kreativen Inhalte mehr Arbeit benötigen, führt der Workflow wieder zurück zur Produktionsphase.
- Nachverfolgung des Fortschritts: Während sein Team arbeitet, überwacht der Projektleiter den Fortschritt über eine Work-Management-Plattform. Wenn ein Teammitglied ein Problem hat oder sich [Projektergebnisse](https://asana.com/de/resources/what-are-project-deliverables) verzögern, kann er einschreiten und die Arbeit wieder in Gang bringen.
- Genehmigung: Sieht alles gut aus, gibt der Projektleiter die Arbeit frei und die Kampagne startet.
- Berichterstattung: Ganz gleich, ob eine Kampagne ein durchschlagender Erfolg ist oder eher schlecht abschneidet – es gibt immer eine Menge zu lernen. Der Projektleiter schaut sich die Daten an und befragt seine Teammitglieder, um herauszufinden, was geklappt hat und was sich noch verbessern lässt.

### Workflow zur Zielsetzungsplanung
- Ideenfindung und Informationsbeschaffung: Die Unternehmensführung entscheidet, wie oft das Unternehmen [OKRs (Objectives and Key Results)](https://asana.com/de/resources/okr-meaning) festlegt. Sie recherchiert Optionen und investiert in ein [Zielmanagement-System](https://asana.com/de/product/goals), um die Arbeit nachzuverfolgen.
- Neue Arbeit: Der Teamleiter, Teammitglieder und [wichtige Projektbeteiligte](https://asana.com/de/resources/project-stakeholder) erhalten den Auftrag, zukünftige Ziele zu generieren.
- Priorisierung und Ressourcen: Der Teamleiter entwirft eine Reihe von Zielen für die nächste Zielperiode. Im Idealfall trägt jedes Ziel zum übergeordneten Ziel bei und sorgt so für Klarheit über die Prioritäten und Ausrichtung des Unternehmens, damit Ressourcen dementsprechend verteilt werden können.
- Entwicklung und Überprüfung: Wenn das Team einmal weiß, was es erreichen will, kann es sich an die Arbeit machen. Durch den Einsatz einer Work-Management-Plattform kann es seine tägliche Arbeit mit übergeordneten Zielen verknüpfen, sodass alle wissen, welche Arbeiten die wichtigsten sind. Während die Arbeit voranschreitet, können Aufgabenergebnisse einfach eingesehen und überprüft werden.
- Nachverfolgung des Fortschritts: Während das Team arbeitet, überwacht der Teamleiter dessen Fortschritt. Wenn sich der Fortschritt verlangsamt oder die Termine verschoben werden, kann er eingreifen und die Probleme beheben. Sowohl der Teamleiter als auch die Teammitglieder liefern regelmäßige Status-Updates mithilfe ihrer Work-Management-Plattform.
- Genehmigung: Teammitglieder schließen die Arbeit ab, wenn sie fertig sind. Die Manager sehen sich die Ergebnisse an und genehmigen sie oder fordern bei Bedarf Änderungen an.
- Berichterstattung: Nach jedem Zeitraum überprüft der Teamleiter die Ziele. Er untersucht, was während der Zielperiode funktioniert hat und was nicht. Für zukünftige Ziele wird sich das Team auf seine Stärken konzentrieren und an seinen Schwächen arbeiten.

Neben diese Workflow-Beispielen gibt es aber auch noch viele weitere Prozesse, die von einem optimierten Workflow-Management profitieren können. Dies beinhaltet zum Beispiel der Freigabeprozess von Projekten, das Onboarding und Einstellen von neuen Mitarbeitern, der Urlaubsantrag oder auch das Planen einer Geschäftsreise. Die oben genannten Workflow-Beispiele zeigen Ihnen jedoch, dass ein detaillierte Planung den Prozess genau vorgibt und es damit auch zu keiner Verschwendung von Zeit oder Ressourcen kommt.

## Kollaboratives, digitales Workflow-Management aufbauen

Der bekannte Dichter Ralph Waldo Emerson hat einmal gesagt: „Das Leben ist eine Reise, kein Ziel“. Und das Gleiche gilt auch für Workflows. Konzentrieren Sie sich auf den Arbeitsprozess und verbessern Sie ihn – so können Sie Teammitglieder mit den Mitteln und Informationen ausstatten, die sie für den Erfolg benötigen.

#### Workflow-Management-Software für Ihr Team

Damit Ihr Team immer weiß, wer was bis wann zu erledigen hat.

- [Jetzt beginnen](/create-account)

- [Demo anfordern](/demo/main)

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