Was ist New Work? Die neuen Arbeitsformen im Detail!

9. März 20229 Minuten Lesezeit
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Zusammenfassung

New Work versteht sich als eine Bezeichnung für eine neue Arbeitsweise. Dabei blickt New Work vor allem in die Richtung von Globalisierung und Digitalisierung. In diesem Sinne werden Freiheit, selbständiges Arbeiten und neue Formen der Arbeitszeit und des Arbeitsortes verstanden.

Unsere Welt unterzieht sich einem ständigen Wandel. Die Technologie rast schnell voran und auch unsere alltägliche Lebensweise verändert sich. Kein Wunder also, wenn auch die Arbeitswelt nicht mehr gleich sein sollte wie noch vor 20 oder 30 Jahren.

Mit den neuen Herausforderungen der immer wichtiger werdenden Globalisierung und Digitalisierung der Welt liegt es an den heutigen Firmen, sich diesen Herausforderungen zu stellen. New Work stellt ein Konzept dar, welches genau diese zentralen Punkte der Zukunft der Arbeit in den Vordergrund stellt.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr darüber, was New Work eigentlich ist. Sie lernen das Konzept im Detail kennen, die Vor- und Nachteile von New Work und die verschiedenen Arbeitsformen, die durch dieses neue Konzept entstanden sind.

Was ist New Work?

Einfach ausgedrückt bezeichnet New Work ein neues Verständnis für die Arbeit. Dieses wird durch zwei verschiedene Treiber vorangetrieben. Zum einen fordert die steigende Globalisierung und Digitalisierung die Anpassung der Art und Weise, wie in modernen Arbeitsplätzen gearbeitet wird. Zum anderen sind es aber auch die Arbeiter selbst, die eine Veränderung der Arbeitssituation fordern. Flexibilität, Autonomität und eine hohe Transparenz steht hierbei im Vordergrund der modernen Arbeit.

Die Digitalisierung bietet viele Vorteile in der Arbeitswelt. So laufen heutzutage viele Prozesse bereits automatisch ab, Wissen und Dokumente können einfacher zentral gespeichert werden, die Vorteile sind nahezu unendlich. Mit diesen Vorteilen lässt sich auch die Art der Arbeit attraktiver gestalten. So gibt es damit die Möglichkeit, von verschiedenen Standorten aus an einem gleichen Projekt zu arbeiten. Somit ist auch die Möglichkeit vom Home-Office gegeben.

Die Geschichte von New Work

Die Entstehungsgeschichte vom Begriff New Work geht schon einige Jahre zurück, genauer gesagt in die 70er Jahre. Hier entstand der Begriff erstmals durch den Sozialphilosophen Frithjof Bergmann. Dieser blickte nach einem Besuch der Ostblockländer zwischen 1976 und 1979 sehr kritisch auf den Sozialismus. Damit sei er zu dem Entschluss gekommen, dass der Sozialismus veraltet sei und es ein neues Modell brauche.

New Work bezeichnet demnach nicht nur einen Wechsel in unserem Arbeitsalltag, sondern in der gesamten Gesellschaft. Alle wichtigen Veränderungen, die sich in den letzten Jahrzehnten abgespielt haben, wirken sich auch auf die Arbeitswelt nieder. Digitalisierung, Globalisierung und der demografische Wandel spielen hier aus Sicht von Bergmann die wichtigste Rolle.

Die Merkmale von New Work

New Work bedeutet, dass sich das Arbeitsumfeld einem ständigen Wandel entgegensieht. Dies bedeutet, dass sich nicht nur die Unternehmen selbst, sondern auch die Arbeitgeber und Arbeitnehmer diesem Wandel anpassen müssen. Folgende Merkmale zeichnen New Work aus den verschiedensten Blickwinkeln aus:

Selbstbestimmung

Mit New Work entstehen neue Arbeitsformen, wie etwa Agiles Arbeiten oder Remote Work. Diese Modelle bieten einige Vorteile für Team- und Projektmitglieder, jedoch erfordert es von ihnen auch ein selbständiges Arbeit und eine gewisses Gefühl der Verpflichtung gegenüber den Aufgaben und dem Unternehmen.

Die Freiheit, die Arbeitnehmern in diesen Modellen geschenkt wird, muss diese/r auch durch das Vertrauen erhalten, dass trotz der erhöhten Flexibilität nicht der Fokus auf die eigentlichen Aufgaben und die Arbeit verliert.

Dies bedeutet auch, dass die Arbeit sinnerfüllend sein muss. In der neuen Arbeitswelt von New Work sollte die Arbeit erfüllend sein. Die Arbeitnehmer sollten eine Freude haben an dem, was sie tun. Sie sollten davon überzeugt sein, dass diese Arbeit für sie richtig ist und sie auch gerne die Aufgaben erledigen. Wenn diese Verbundenheit der Arbeitnehmer besteht, ist es auch viel leichter möglich, die neuen Arbeitsmodelle von New Work einzuführen. Denn hiermit kann man den Mitarbeitern vertrauen, dass diese auch zeit- und ortsunabhängig ihre Aufgaben gewissenhaft erledigen.

Leadership

Nicht nur für Arbeitnehmer verändert sich die Arbeitswelt mit New Work. Auch Führungskräfte sehen sich einer Veränderung ihres Arbeitsalltages gegenübergestellt. Denn mit New Work wird New Leadership immer weiter in den Vordergrund gerückt.

So sollten Führungskräfte nicht nur die Arbeitnehmer kontrollieren und Anweisungen geben. Vielmehr geht es im Leadership darum, ein Coach zu sein. Als Führungskraft sollten Sie den Mitarbeitern eine Vision geben, sowie Empathie und Vertrauen zeigen.

Eine Führungskraft kann hierbei aus Sicht der Unternehmensebene ein Manager oder ein Geschäftsführer sein. Aber auch ein Projektleiter oder Teamleiter kann die Rolle der Führungskraft in diesem Bereich übernehmen und die anderen Mitglieder motivieren und unterstützen.

Dabei ist nicht jede Führungsqualität gleich. Jede Person hat ihre eigenen Stärken und Schwächen, aber auch ihre eigenen Herausforderungen im Team oder im Unternehmen. So gibt es auch verschiedene Führungsstile, wie etwa der kooperative Führungsstil, der Laissez-faire-Führungsstil oder auch die visionäre Führung. 

Oft setzen Führungskräfte hier nicht nur auf einen Stil, sondern binden mehrere davon individuell zusammen.

Projekte

Der Wandel der Arbeitswelt bedeutet auch, dass die Unternehmensorganisation einer Veränderung durchzogen wird. Während klassische Strukturen das Unternehmen in Bereiche wie Marketing, Finanzen, Sales und Verwaltung beispielsweise unterteilen, erfolgt der Arbeitsablauf im Sinne von New Work mit einem geeigneten Projektmanagement.

Verschiedene Ziele werden von der Unternehmensebene gesetzt, diese sollen dann mit Projekten umgesetzt werden. Dabei werden nicht mehrere Personen aus einer einzelnen Abteilung zusammengebracht, sondern einzelne Personen aus unterschiedlichen Abteilungen. Der Vorteil hierbei besteht darin, unterschiedliches Wissen zusammenzubringen.

Diese sogenannten „Mixed Teams“ können oft innovativer an neue Ideen herangehen, da verschiedene Sichtweise aufeinandertreffen. Dies kann in eine bessere Lösung resultieren oder eine Arbeitsweise, die weniger zeitaufwendig ist. Auf jeden Fall ist diese Unternehmensgestaltung sehr zielführend und zukunftsgerichtet.

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Die neuen Arbeitsformen durch New Work

Der Wandel in der heutigen Zeit erlaubt es, andere Formen neuer Arbeit zu entwickeln, die sich genau diesem Wandel anpassen. Folgende New Work Konzepte werden bereits heute schon verfolgt:

Agiles Arbeiten

In der Vergangenheit waren fast alle Unternehmen in eine Hierarchie unterteilt. Diese waren meist sehr streng unterteilt, womit man natürlich immer wusste, wer über einem steht und wer unter einem in der Karriereleiter steht.

Eine solche Unternehmensorganisation bringt in der heutigen Zeit allerdings einige Probleme mit sich. Denn durch die Globalisierung und Digitalisierung gibt es in jeder Branche öfter Veränderungen als noch vor einigen Jahrzehnten. Um diesen Veränderungen entgegenzuwirken braucht es kurze Entscheidungswege, damit befasst sich der Ansatz des Agilen Arbeiten.

Folgende Merkmale zeichnen Agiles Arbeiten aus:

  • Kurze Entscheidungswege: Wenn eine Lösung zu einem Problem gefunden wurde, sollte diese nicht zu lange herumgeschoben und ausdiskutiert werden. Es braucht daher ein Change Management, welches agil und effizient funktionieren kann. Agilität steht hier im Mittelpunkt.

  • Flache Hierarchien: Wenn ein Teammitglied zuerst den Teamleiter, den Projektleiter und vielleicht auch noch die Management-Ebene um Erlaubnis fragen muss, vergeht viel unnötige Zeit. Hat der Mitarbeiter jedoch mehr Entscheidungsfreiheit in seinem Arbeitsbereich, ist dieser motivierter und kann schnell Adaptionen vornehmen.

Agiles Arbeiten funktioniert aber nicht nur auf Unternehmensebene, sondern auch in der Projektebene. Agiles Projektmanagement bezeichnet hier die Gestaltung von Projekten anhand von mehreren dynamischen Phasen. Nach einer Arbeitsphase, dem sogenannten Sprint, wird reflektiert, um für den nächsten Sprint dazuzulernen. Auch hier wird Flexibilität sehr groß geschrieben, starre Planung ist dazu nicht empfehlenswert. Hierzu gibt es verschiedene Modelle des Agilen Projektmanagemensts, wie etwa Kanban oder Scrum.

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Work-Life Blending

Eine ausgewogene Work-Life Balance spielt bereits seit einigen Jahren eine große Rolle in der Gestaltung moderner Arbeitsplätze. Nicht nur für Eltern, sondern auch für Paare und Individuen ist der Aspekt der Freizeit sehr wichtig, so werden lange Arbeitszeiten und Arbeiten am Wochenende immer unbeliebter.

Stattdessen rückt das Modell der Gleit- und Kernzeit immer mehr in den Mittelpunkt. Dabei gibt es einen fixen Zeitraum, in der die Mitarbeiter anwesend sein müssen, oft zwischen 3 und 5 Stunden. Den Rest können Sie entweder zur Gänze vorher oder nachher arbeiten, je nachdem, wie sich die Mitarbeiter die Zeit einteilen möchten. Aber auch andere Modelle im Bereich der flexiblen Arbeitszeiten gibt es, wie etwa die Vertrauensarbeit.

Neben der Gestaltung einer guten Work-Life Balance ist ein Modell immer mehr in den Vordergrund gerückt: Das Work-Life Blending. Hierbei geht es darum, die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben zu mischen. Hier ist es kein Problem, wenn man in der Arbeit zwischendurch persönliche Gespräche führt, wenn es natürlich auch in Ordnung ist, während der Freizeit geschäftliche Telefonate zu beantworten.

Dies fordert ein gegenseitiges Verständnis von beiden Seiten, also Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Arbeit sollte hier auch von den Mitarbeitern als sinnstiftend und erfüllend angesehen werden, ansonsten würden sich diese nicht freiwillig nach der Arbeitszeit mit Geschäftlichem auseinandersetzen.

Das Work-Life Blending kann unter den richtigen Bedingungen hervorragend funktionieren, denn es erlaubt eine größere Flexibilität und auch Produktivität.

Home-Office

Die Arbeit von zuhause ist ein Konzept, welches ebenfalls mit den Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen hat. Durch die voranschreitende Digitalisierung werden Unternehmensstrukturen oft bereits zur Gänze digital zugänglich gemacht. Damit haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, ihre Arbeiten von zuhause aus zu erledigen.

Dies verschafft den Mitarbeitern einige Vorteile, denn somit ist man nicht nur um einiges flexibler, auch die langen Arbeitswege können vermieden werden. Natürlich kann mobiles Arbeiten aber nur unter der Voraussetzung funktionieren, indem die Mitarbeiter auch selbständig ohne Kontrolle ihre Arbeiten pflichtbewusst erledigen können. Es braucht ein gewisses Zeitmanagement und eine gute Online Kommunikations-Strategie, um das Arbeiten von zuhause aus so produktiv zu gestalten wie im Büro.

Hier bieten sich Tools wie Asana an, bei denen Projekt- und Teamstrukturen auch online abgebildet werden können. Somit lassen sich die Aufgaben eines Projektes, die Zuständigkeiten und die Fristen einfach vom Home-Office aus im Überblick behalten. Zudem schafft ein solches Tool auch einen zentralen Ort für notwendige Informationen, auf diese Art und Weise können E-Mails und Meetings minimiert werden. Die virtuellen Teams haben somit mehr Zeit, sich auf die Kernarbeit zu konzentrieren.

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Remote Work

Während Home-Office meist bedeutet, einen Teil der Arbeit von zuhause aus zu erledigen, ist mit Remote Work ein 100%iges virtuelles Arbeiten gemeint. Hiermit braucht man gar keine Zeit im Büro präsent sein, stattdessen kann man ortsunabhängig arbeiten.

Dies bringt nicht nur für die Arbeitnehmer Vorteile. Auch Arbeitgeber haben mit dieser Unternehmensaufstellung einige Benefits:

  1. Die Möglichkeit internationaler Teams wird ermöglicht. Gerade Unternehmen, die einen starken internationalen Fokus haben, können Remote Work benutzen, um gut ausgebildete Mitarbeiter aus den verschiedensten Regionen der Welt einzustellen. Somit ist man bei der Suche nach Mitgliedern nicht nur auf die nähere Region beschränkt.

  2. Multinationalität: Indem Menschen verschiedenster Länder und Kulturen zusammengebracht werden, treffen auch mehrere Sichtweisen und Ansätze aufeinander. Dies kann als wesentlicher Treiber der Innovationskraft eines Unternehmens wirken. Wenn Führungskräfte dies richtig nutzen, kann die Performance durch die Synergie-Effekte stark vorangetrieben werden.

Co-Working Spaces

Gerade in der Startup-Szene und bei kleineren Unternehmen ist dieses Modell der Arbeitsweise besonders beliebt. Hierbei wird nicht in einem üblichen Büro gearbeitet, sondern in einem Gemeinschaftsraum. So kommen verschiedene Teams und auch Unternehmen an einem Ort zusammen.

Auch hier hat man die Möglichkeit, alleine voller Konzentration produktiv an seiner Arbeit zu setzen. Man hat aber auch die Chance, sich mit anderen Menschen zu vernetzen und auszutauschen. So kann man neue Perspektiven gewinnen und Neues dazulernen. Dies ermöglicht ein inspirierendes und offenes Arbeiten.

4-Tage Woche

Schon lange wird diese Arbeitsmethodik besprochen. Die Arbeit wird von fünf Tagen in der Woche auf vier reduziert. Damit haben die Arbeitnehmer mehr Freizeit und können sich besser erholen und ihren eigenen Interessen nachgehen. Dafür wird allerdings auch mehr Produktivität in diesen vier Tagen verlangt, denn sie sollten den gleichen Arbeitsaufwand leisten können.

Während dieses Modell bei Vorzeigeunternehmen bereits für Erfolg und erhöhte Produktivität gesorgt hat, ist es dennoch in Deutschland noch ein eher weniger verbreitetes Konzept. Zu groß ist hier die Angst aus Sicht der Führungskräfte, dass Mitarbeiter die Ziele aus den Augen verlieren und die Arbeit nicht in vier Tagen schaffen.

Dennoch ist die 4-Tage Woche sehr erfolgsversprechend, denn Beispiele aus den USA oder auch anderen europäischen Ländern zeigen hier, dass dieses Modell ideal für zukunftsgerichtete und moderne Unternehmen ist. Ein Beispiel für eine erfolgreiche Implementierung der 4-Tage Woche ist Awin.

Knowledge Working

Ein weiteres neues Konzept in der Arbeitswelt ist das des Knowledge Workers. Der Hintergrund liegt in der immer schneller werdenden Arbeitswelt. Veränderungen kommen schneller als man denkt und jedes Mitglied eines Team oder Projektes sollte sich schnell und effizient auf diese Veränderungen einstellen.

Damit dies gewährleistet ist, reicht es heutzutage einfach nicht mehr, ein Studium oder eine Ausbildung vorweisen zu können. Darüber hinaus muss man sich das Konzept des lebenslangen Lernens aneignen. Die berufliche Weiterbildung ist ein sehr wichtiger Aspekt in der heutigen Arbeitswelt, vor allem in Branchen, die stark von der Digitalisierung betroffen sind.

Hierbei ist es wichtig, dass sich die Arbeiter viel Wissen aneignen. Dies ist nicht nur auf den eigenen Arbeitsbereich eingeschränkt, denn indem man über verschiedene Sichtweisen lernt, lassen sich innovative Wege zur Lösung eines Problems entwickeln.

Die Art und Weise, wie man die Aus- und Weiterbildungen gestaltet, sind sehr vielfältig. Dabei können Webinare, Seminare, Workshops, E-Learning Plattformen und Treffen genutzt werden. Somit lernt man nicht nur von Expertinnen und Experten, sondern auch von gleichgesinnten Menschen aus den verschiedensten Unternehmen und Branchen. Somit erzielt man auch einen Cross-Learning Effekt.

Die Unternehmen von heute sollten daher den Aspekt der Weiterbildungen nicht unterschätzen. Indem man den Mitarbeitern eine Stunde am Tag oder einen Tag in der Woche Zeit gibt, sich weiterzubilden, wird nicht nur das Wissen, sondern auch die Motivation und das Gefühl der Verbundenheit zum Unternehmen gestärkt.

New Work Vorteile

Diese neuen Arbeitsformen verändern unsere Arbeitswelt in vielerlei Hinsicht. Die verschiedenen New Work Vorteile haben wir für Sie noch einmal in kurzer Form hier zusammengefasst:

  • Durch die vielfältigen Möglichkeit der Digitalisierung kann man mehr von zuhause aus arbeiten, entweder teils im Home-Office oder vollständig als Remote Worker. Somit spart man sich lange Arbeitswege und man ist flexibler im Alltag.

  • New-Work Konzepte nehmen große Rücksicht auf eine ausgewogene Work-Life-Balance. Dabei kann man mit New Work auf eine gute Ausgeglichenheit zwischen Freizeit und Arbeit setzen. 

  • Diese Berücksichtigung von Freiheit macht es auch leichter, Sabbaticals zu ermöglichen. Ein Jahr Auszeit zur privaten und beruflichen Weiterbildung kann enorme Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bedeutet. Denn die Ermöglichung bedeutet auch ein größeres Gefühl der Verbundenheit gegenüber dem Unternehmen.

  • Selbständiges Arbeiten steht mit den neuen Arbeitsformen stark im Vordergrund. Dabei haben die Mitglieder eines Teams oder Projekts mehr Freiheit und Spielraum innerhalb des eigenen Bereichs. Dies erlaubt es, agil und schnell zu handeln, damit man gezielt auf Probleme reagieren kann.

New Work vs. Arbeitswelt 4.0

In vielen Fällen treten der Begriff New Work und Arbeiten 4.0 als Synonym auf. Beide Begriffe beschäftigen sich nämlich mit der Arbeit der Zukunft und den verschiedenen Herausforderungen, die damit kommen. Dennoch sind die Begriffe als getrennt zu verstehen, diese fokussieren sich nämlich auf unterschiedliche Aspekte.

  • New Work: Der Begriff New Work beschreibt im Grunde genommen den Wandel der Erwartungen, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber an die Arbeitswelt haben. Mehr Flexibilität, Selbstbestimmtheit und Freiheit wären hier als Beispiel anzuführen.

  • Arbeiten 4.0: Der Begriff Arbeitswelt 4.0 hingegen nimmt als Ausgangslage die Industrie 4.0. Hier wird vor allem auf die Spannungsfelder durch Megatrend Globalisierung und Digitalisierung im Handel, der Industrie und weiteren Branchen eingegangen. Somit beschäftigt sich Arbeiten 4.0 mehr mit den Lösungen zur Bewältigung der Transformation der Arbeitswelt.

New Work: Die Arbeitsformen der Zukunft

Mit New Work wird ein Thema angesprochen, welches sehr wichtig ist. Die Art und Weise, wie wir arbeiten, unterzieht sich einem ständigen Wandel. Vorangetrieben von den Megatrends der Digitalisierung und Globalisierung liegt es an den Unternehmen von heute, die Anforderungen seitens der Arbeitnehmer zu berücksichtigen.

Dies bedeutet eine Ermöglichung von Home-Office, agileres Arbeiten durch flache Hierarchien und eine Unterstützung der Führungskräfte im Sinne der Leadership Theory. Gerade in der digitalen Unternehmensaufstellung können Tools wie Asana sehr hilfreich sein. Asana erlaubt es Ihnen, die Teams und Projekte digital abzubilden, Aufgaben zuzuweisen und Fristen zu setzen. Alles individuell auf Ihre Situation zugeschnitten.

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